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Sonntag, 19. Mai 2019
   
 

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Glück oder Erfolg?

5 Gründe, warum Sie sich lieber Glück als Erfolg für das neue Jahr vornehmen sollten

In den meisten Unternehmen gibt es rund um den Jahreswechsel die neuen Zielkriterien. Manch-mal individuelle, manchmal für die Teams. Gemein haben sie meist, dass sie höher sind als im letzten Jahr.

Erfolgreich zu sein führt dazu, noch erfolgreicher sein zu wollen. Auch privat sind wir ähnlich unterwegs. Das scheint so normal, dass wir es gar nicht mehr in Frage stellen. Ich möchte Ihnen die Für und Wider veranschaulichen und eine Lanze für das Glück brechen.

Zunächst einmal stellt sich die Frage, woran wir unseren Erfolg messen. In unserer Kultur z.B. am Einkommen, Verkaufszahlen, Titeln, Veröffentlichungen, Preisverleihungen. Abgesehen davon, dass wir in einer Zeit des ständigen Wandels leben und auch Erfolgskriterien sich wandeln, ist Erfolg schwer vorhersehbar.

1. Erfolg ist eine Droge für das Gehirn und macht eher abhängig, als glücklich
Schaut man von außen auf diesen Weg, fällt auf, dass es immer neue Bedingungen zu erfüllen gibt. Hat man einen Titel gewonnen heißt es schon, ihn zu verteidigen. Wir haben kaum noch die Zeit und die Fähigkeit, Erfolge zu genießen. Dann geht es schon weiter. Das liegt nicht etwa nur an ehrgeiziger Unternehmensführung oder Partnern. Das liegt auch an unserem Gehirn. Belohnung, also ein glückliches Erfolgsgefühl im Gehirn, entsteht zum Beispiel durch Dopamin. Dieser Botenstoff nutzt sich ab. Wir brauchen mehr davon, um uns genauso glücklich zu fühlen wie vorher.

2. Erfolg, der an Bedingungen hängt, kann nicht langfristig glücklich machen: weil sich die Bedingungen ständig ändern.
Sind Sie z.B. Autor und wollen im Online-Buchmarkt unterwegs sein, dann können Sie Reichweite bei Facebook kaufen. Was Sie nicht wissen: wer von den erreichten Personen Ihr Angebot ansieht oder gar kauft.  Egal, wo wir arbeiten, wartet eine nach oben offene Skala auf uns. Haben wir 100 Bücher oder Fahrräder oder Seifen verkauft, wollen wir 150 verkaufen. Haben wir dies erreicht, sehen wir, dass andere 200 verkaufen und sind wieder unzufrieden. Die Kriterien für Erfolg oder Zufriedenheit mit dem Erreichten definieren wir zum Teil nicht selbst und können sie auch niemals vollständig selbst beeinflussen.

3. Wenn der Erfolg, den wir haben, uns nicht glücklich macht, würde auch der, den wir  erstreben, dies nicht tun.
Ein weiterer Aspekt ist unser unstillbarer Hunger nach Wertschätzung. Kaum jemand von uns ist mit ausreichend positiver Anerkennung großgeworden. In der besten Absicht, uns einen guten Lebensweg zu ermöglichen, erhalten wir ständig die Botschaft: Wir sind nicht richtig. Was wir mit ins Leben nehmen, ist ein Topf, der ein Loch hat. Wir suchen unbewusst nach der Bestätigung, richtig zu sein, nach Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Die Suche nach externem Erfolg, egal wo, der den Beweis erbringt,  dass wir als Menschen gut und richtig sind, kann nicht gelingen. Denn wir vermischen gern Fachexpertise mit Menschsein.

4. Glück macht unabhängig 
Die Forschung sagt nun erfreulicherweise auch, dass glückliche Menschen erfolgreicher sind. Weil sie aus anderen Kraftquellen schöpfen.  Nämlich einem  leistungsfähigeren Gehirn und der Unabhängigkeit von äußeren Glücksfaktoren. Sie sind ja schon glücklich. Dieser doppelte Vorteil führt zu sogenannten positiven Kreisläufen. Ich tue das, was ich tue, nicht nur, um durch den damit verbundenen Erfolg glücklich zu werden – im Umkehrschluss durch das Ausbleiben von Erfolg eben leider auch unglücklich. Damit mache ich mein Befinden nicht mehr von Bedingungen abhängig, die ich nicht beeinflussen kann. Ein glückliches Gehirn  hat eine breitere Perspektive, sieht eher Lösungen, ist kreativer und leistungsfähiger.

5. Machen Sie Ihr Glück -  wenn überhaupt - von etwas abhängig, dass Sie beeinflussen können.
Ich arbeite in einem Markt, der schwer berechenbar ist. Wann und wie oft buchen Veranstalter, wann zahlen sie? Schwer zu planen. Meine Strategie war, mit immer höherem Marketingaufwand ein Unternehmen aufzubauen, das ich einmal weitergeben kann, das „von allein“ läuft, in dem ein tolles Team mit mir arbeitet und ein Kollegennetzwerk, das sich gegenseitig unterstützt. Dies alles sind ganz normale Ziele. Doch ich hatte immer angestrengter versucht, sie zu erreichen. Ignorierend, dass es nicht immer nur geradeaus und noch oben gehen kann. Sich dies einzugestehen, ist richtig schmerzlich. Weil das Ego beleidigt ist, ich mir Vorwürfe machte. Doch in dem Augenblick, wo ich eine neue Bewertung vornahm, nämlich die, mir selbst das Leben leichter zu machen, wurde alles anders.

Mit der Umorganisation meines Unternehmens einher ging die Frage: Was sind von jetzt an meine Ziele und Erfolgskriterien? Es wäre ja absurd, im gleichen Wertesystem - nur anders organisiert -, weiter zu machen. Mein neues Credo, das mich von nun an begleitet, lautet deshalb: Freude ist mein Erfolgskriterium. Ich hatte schon immer Freude an meiner Arbeit. Doch sie war nicht mein Erfolgskriterium.

Ein feiner, aber wesentlicher Unterschied. Das Schöne daran, Freude macht stets glücklich. Freude kann ich selbst beeinflussen: durch meine Wahl, was und wie ich es tue. Durch meine Haltung und meine Selbstfürsorge, um körperlich und geistig in einem Zustand zu sein, der Freude leichter möglich macht. Die Freude, dass der Himmel blau ist und mir jemand ein Lächeln schenkt, bekomme ich gratis dazu. Ich muss nur die Augen dafür öffnen. Ich weiß außerdem: mit Freude und im Glück zu arbeiten, wird zu anderen Ergebnissen führen.

Kurz gesagt:
Investieren Sie in Glück und Erfolg gleichzeitig indem Sie in sich investieren, in Ihr Wohlbefinden.

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„Wir waren von Ihrem Vortrag und Ihrer sozialen Kompetenz ganz geflasht. Besonders wertvoll war, dass man sich täglich auf kleine, greifbar und umsetzbare Dinge für das eigene Wohlbefinden besinnt.“  Danny Szendrei, Geschäftsführer IHK, Regionalkammer Plauen

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Aktuelle Empfehlung 
Erfolg ist auch Freude zu bringen. Ein ziemlich bester Freund für einen anderen Menschen zu sein macht zwei Mal glücklich. Gern stelle ich Ihnen ein besonderes Projekt von Andreas Vogt,  AOK Düsseldorf vor.
 


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Erfolg und Freude gelingen besser mit einem fitten Körper. Da ich fiel sitze kümmere ich mich besonders um meinen Schulter und Nackenbereich und die dortigen Faszien. Wie Körperziele besser erreicht werden bespreche ich hier.

 

Herzliche Grüße
Ihre Dr. Ilona Bürgel

 


Veröffentlicht am: 21.01.2019

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