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Mittwoch, 18. Juli 2018
   
 

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Wohlfühl-Trend 2018

Deutsche sind zunehmend kritischer mit dem eigenen Körper

Etwa 7 von 10 Menschen in Deutschland (69,7 Prozent) sind mit ihrem körperlichen Wohlbefinden zufrieden. Damit liegt die Zufriedenheit weiterhin über der von 2014 mit 67,4 Prozent . Jedoch ist sie seit dem Höchststand von 2015 rückläufig. Damals gaben 74,6 Prozent der Befragten an, mit ihrem körperlichen Wohlbefinden zufrieden zu sein.

Zu diesem Ergebnis kommt der Wohlfühl-Trend des Nestlé Ernährungsstudios. Dafür befragt das Marktforschungsinstitut GfK – Gesellschaft für Konsumforschung seit 2014 jährlich in einer repräsentativen Umfrage rund 1.000 Frauen und Männer in Deutschland ab 18 Jahren. Die aktuelle Erhebung zeigt, dass Menschen im Alter von 60 Jahren und älter zufriedener sind als jüngere.

„Die trotz des leichten Rückgangs immer noch hohe Zufriedenheit hinsichtlich des körperlichen Wohlbefindens ist äußerst erfreulich. Denn dies widerspricht der häufigen Annahme, dass aufgrund des radikalen und meist unerreichbaren Schönheitsideals in der Gesellschaft eine starke Unzufriedenheit herrscht“
, erklärt der Ernährungspsychologe Professor Christoph Klotter von der Hochschule Fulda. Für mehr Zufriedenheit hat der Wissenschaftler einige Tipps parat. Insgesamt rät er in jeder Lebensphase dazu, die eigene Work-Life-Balance kritisch zu erkunden.

Menschen über 60 fühlen sich am wohlsten

Im Wohlfühl-Trend des Nestlé Ernährungsstudios beurteilen die Umfrageteilnehmer ihr körperliches Wohlbefinden insgesamt sowie einzelne Aspekte wie Körpergewicht, Körperfigur, körperliche Fitness und Essverhalten. Dazu steht ihnen eine Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 6 (überhaupt nicht zufrieden) zur Verfügung – ähnlich wie bei Schulnoten. In der Gesamtbewertung gelten die Noten 1 bis 3 als zufrieden und die Noten 4 bis 6 als unzufrieden. Es zeigt sich, dass hierzulande über 60-Jährige nicht nur mit ihrem körperlichen Wohlbefinden insgesamt, sondern auch in den meisten der acht abgefragten Einzelbereiche am zufriedensten sind. Lediglich in den drei Kategorien Körpergewicht, Körperfigur und körperliche Fitness belegen sie den zweiten Platz.

In diesen Trendfeldern ist die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen am zufriedensten. Zudem zeigt die Umfrage, dass Männer bezüglich ihrer Körperfigur, ihrer körperlichen Fitness und ihres Körpergewichts zufriedener sind als Frauen. Allerdings ist dies beim Körpergewicht nicht signifikant. Professor Klotter erläutert, warum Menschen über 60 insgesamt zufriedener sind als jüngere Altersgruppen: „Ältere Menschen sind heute insgesamt gesünder als Gleichaltrige in früheren Generationen. Die Lebenserwartung steigt permanent, aber nicht die Krankheitslast. Heutzutage ist es im allgemeinen Bewusstsein verankert, dass nach dem Arbeitsleben durchschnittlich noch ein paar Jahrzehnte vor einem liegen. Diese Zeit können sie aktiv nutzen, zum Beispiel mit Reisen, Hobbys, Ehrenämtern oder der Betreuung der Enkelkinder. Menschen über 60 kommen zwar auch mit den gleichen gesellschaftlichen Schönheitsidealen in Berührung. Sie haben allerdings gelernt, die normalen altersbedingten körperlichen Veränderungen anzunehmen. Sie sind entsprechend gelassener, wenn die eigene Figur oder das Gewicht nicht den Idealen entspricht.“

Hohe Zufriedenheit bei der Ernährung

Mit ihrem Essverhalten und der Selbstmotivation in Zusammenhang mit der Ernährung ist die Generation 60plus mit Abstand zufriedener als andere Altersgruppen. 83,4 Prozent der Menschen über 60 geben an, mit ihrem Essverhalten zufrieden zu sein. In der zweitplatzieren Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren sind es nur 68,7 Prozent. Auch bei der Selbstmotivation in Zusammenhang mit der Ernährung führen die Befragten in der Altersgruppe 60 Jahre und älter mit 77,7 Prozent die Zufriedenheitsskala an. Die 30- bis 39-Jährigen belegen hier ebenfalls mit 68 Prozent den zweiten Platz. „In der Altersgruppe 60plus wird mehr Zeit der Ernährung gewidmet. Hierbei stehen unter anderem Aspekte wie der Genuss, die bewusste Auswahl qualitativ hochwertiger Lebensmittel und Zutaten sowie deren Zubereitung im Fokus.“ So ist es für Professor Klotter sehr gut nachvollziehbar, warum diese Altersgruppe mit dem eigenen Essverhalten zufriedener ist und sich in Ernährungsfragen besser motivieren kann. „Gerade die jungen Alten wissen überwiegend sehr genau, dass eine gesunde Ernährung eine der Voraussetzungen ist, um relativ gesund zu bleiben. Auch für den Fall einer möglichen Erkrankung, zum Beispiel bei einem Diabetes mellitus, wissen sie, dass die richtige Ernährung ein wichtiger Therapiebestandteil ist.“

Vier Tipps für mehr Zufriedenheit

Ernährungspsychologe Professor Klotter gibt vier Tipps, wie man in jedem Alter seine Zufriedenheit steigern kann:

Den eigenen Körper lieben lernen: Unser ganzes Leben lang verändert sich unser Körper – von der Geburt über die Pubertät bis ins Seniorenalter. Viele dieser Veränderungen sind ganz natürliche Entwicklungsschritte im Leben eines Menschen und gehören einfach dazu. Allerdings lassen sich einige dieser Entwicklungen auch beeinflussen. So kann ein gesunder und aktiver Lebensstil zum längeren Erhalt der körperlichen und geistigen Gesundheit beitragen. Die Zufriedenheit steigt, wenn eine gute Balance zwischen eigener Akzeptanz und Veränderungswillen herrscht.

Veränderungen Schritt für Schritt herbeiführen: Veränderungen brauchen Zeit und bestehen aus vielen kleinen Erfolgen, auf die man stolz sein kann. Das motiviert zusätzlich. Wichtig ist, sich realistische Ziele zu setzen und nicht erreichte Ziele nicht als Versagen zu betrachten. So kann auch schon die Motivation für Veränderung als Erfolg gesehen werden.

Erkunden der eigenen Work-Life-Balance: Es kann ratsam sein, das eigene Leben reflektierend zu betrachten und sich selbst folgende Fragen zu stellen: Wie viel mute ich mir zu? Was ist für mich wichtig? Habe ich ausreichend Zeit für mich selbst? Was macht ein gesundes Leben für mich aus? Was kann ich für mich und mein körperliches Wohlbefinden tun?

Bei Stress oder Frust aktiv werden: Besonders im Berufsleben gibt es hin und wieder stressige Situationen. Statt dann immer wieder zu kalorienreichen Snacks wie Süßigkeiten zu greifen, hilft es, alternative Aktivitäten zum Stressabbau zu finden – zum Beispiel sich nach der Arbeit beim Sport auspowern oder nach Herzenslust singen.

Zum Stressabbau am Arbeitsplatz eignen sich Anti-Stressgadgets, wie ein Anti-Stressball, eine kurze Auszeit an der frischen Luft oder ein Kaffee mit einer netten Kollegin oder einem netten Kollegen. Sollte es was zum Kauen sein, helfen Kaugummis ohne Zucker oder Nüsse, beispielsweise Mandeln. Jedoch sollte maximal eine halbe handvoll Nüsse (ca. 25 Gramm) pro Tag verzehrt werden.

Foto: WavebreakMediaMicro - fotolia/Nestlé Ernährungsstudio

 


Veröffentlicht am: 27.05.2018

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