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Freitag, 15. November 2019
   
 

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Über die Leichtigkeit im Haushalt

... und die neue Rolle der Frau

Das Jahr 1959 war geprägt durch den Wiederaufbau. Konrad Adenauer war Bundeskanzler und die Rollenverteilung in der Gesellschaft war klar formuliert: Der Mann ging zur Arbeit und die Frau kümmerte sich um die Kinder und den Haushalt.

Die Arbeiten, die eine Hausfrau zu verrichten hatte, waren enorm: Einen Staubsauger konnte sich nur jeder Zweite leisten. Eine Waschmaschine besaßen noch weniger Haushalte. Noch bis in die Mitte der 60er Jahre leisteten die Frauen allein 31 Stunden Hausarbeit pro Woche, die Männer dagegen nur drei Stunden. Zeitgleich begann aber bereits die neue Rolle der Frauen, denn immer mehr von ihnen starteten in die Berufstätigkeit. Dass dies zeitlich möglich war, lag nicht an der Unterstützung der Männer bei der Hausarbeit. Es waren viel mehr die technischen Errungenschaften von Unternehmen wie Leifheit, die körperlich anstrengende Tätigkeiten wie „Wäsche machen“ oder die Bodenreinigung erheblich erleichterten.

Deutsche Unternehmen wie Leifheit, das 1959 gegründet wurde, leisteten mit Erfindungen wie dem Teppichkehrer, Flachwischern für die Bodenreinigung und Wäschetrocknern einen wichtigen Beitrag zum „Wirtschaftswunder“ in Deutschland. Denn durch die Erleichterung der Hausarbeit gelang es in den 60er und 70er Jahren Millionen Frauen, in den Beruf einzusteigen und einen Beitrag zur Produktivitätssteigerung in der Bundesrepublik zu leisten.

Welchen Geist die Adenauer-Jahre atmeten, zeigt der Ratgeber „Die gute Ehe“ aus dem Jahr 1959. Dort heißt es: „Für die Hausfrau kommt es drauf an, ihrem Mann ein Heim zu schaffen, in dem er wirklich zu Hause ist, in das er nach des Tages Arbeit gern zurückkehrt.“ Auch konnte sich eine Ehefrau dadurch auszeich­nen, dass sie „im Handumdrehen, adrett angezogen, für unange­meldet auftauchende Berufskollegen (des Mannes!) einen delika­ten Imbiss auf den Tisch zaubert.“ Ein Rollenbild, das in unserer heutigen Gesellschaft nur noch ein Lachen auslösen würde, war 1959 tatsächlich noch prägend.

Schrubben, waschen, kochen – so hart war Hausarbeit früher

Mitte der 50er Jahre waren effiziente Haushaltshelfer noch wenig verbreitet. So musste beispielsweise die Wäsche von Hand geschrubbt und gewalkt, in riesigen Bottichen gekocht, gerührt und oft auch ausgewrungen werden. In dieser Zeit verfügten nur knapp 40 % der Haushalte über einen Staubsauger und sogar nur 11 % über einen Kühlschrank. Gerade einmal 10 % der Deutschen hatten eine Waschmaschine. Es war daher auch kein Wunder, dass im Jahr 1960 deutsche Männer im Durchschnitt nur einmal pro Woche ihr Hemd wechselten.

Die Technisierung der Hausarbeit brachte neue „Arbeitshilfen“, an denen deutsche Unternehmen wie Leifheit entscheidend beteiligt waren. Daraus resultierten auch Standards in der Gründlichkeit der Hausarbeit. Die Menschen hatten nun die Zeit, ihre Wäschepflege sowie die Fußboden- und Teppichpflege intensiver zu gestalten. Auf die Bedeutung der Technisierung der Hausarbeit wies auch der Historiker Golo Mann hin: Er behauptete, dass die Emanzipation der Frauen erst durch die Befreiung von ihrer „härtesten Arbeit“, der Hausarbeit, erfolgte.

In den letzten 60 Jahren hat Leifheit den Wandel in der Hausarbeit mit innovativen Produkten maßgeblich begleitet. Seit dem Grün­dungs­jahr 1959 gab es in jedem Jahrzehnt Produktentwick­lungen, die Hausarbeit schneller und vor allem leichter machten. Angefan­gen hatte es mit dem Teppichkehrer und einer Reihe von Weiterentwicklungen: So gab es 1966 bereits sieben Modelle des Regulus Teppichkehrers mit verschiedenen Feinheiten und technischen Features. 1969 wurde von Leifheit der Tischkehrer „Perle“ für die Schmutzentfernung auf Tischdecken eingeführt. In den 70er Jahren war der Teppichkehrer Rotaro ein Verkaufshit in der Bodenreinigung. Mit Bürsten an den Seiten zur besseren Schmutzbeseitigung in den Ecken war er in den Haushalten als Zweitgerät sehr beliebt. 1979 schließlich stieg Leifheit mit dem ersten Fensterwischer „Profi“ auch in die Fensterreinigung ein.

Leifheit – der Pionier in der Bodenreinigung

Die 80er Jahre waren bei Leifheit geprägt durch den Einstieg in die „feuchte Bodenpflege“, heute einer der Kernbereiche der Marke. Es begann mit dem Wischmopp. 1997 folgten die Wischtuch-Presse, 1998 der Bodenwischer Piccolo, 2000 der Eimer Picobello mit einem Wasserschieber sowie schließlich als Höhepunkt 2006 das Twist System. Wichtige Erfolgsfaktoren für Leifheit waren die Einführung des tropf- und streifenfreien Fenstersaugers 2012 sowie der Ausbau der Click-Familie mit den ausfahrbaren Teleskopstielen für alle Reinigungsgeräte aus dem Leifheit-Produktprogramm.

Auch aktuell kann Leifheit mit interessanten Neuerungen punkten und zeigt, wie Haushalt heute funktioniert. Mit dem Regulus PowerVac 2in1 hat Leifheit einen Akku-Staubsauger für die tägliche „Zwischendurchreinigung“ entwickelt. Und der neue CleanTenso Dampfreiniger beseitigt allein mit heißem Wasserdampf bis zu 99,99 % aller Keime. Auch die erste Wäschespinne mit Dach ist im neuesten Leifheit-Programm ein Bestseller und ermöglicht das Wäschetrocknen bei Regen im Freien. Die kleine Wäschespinne LinoPop-up passt auf jeden noch so kleinen Balkon und empfiehlt sich sogar zum Wäschetrocknen im Campingurlaub. Der Bügeltisch AirFlow macht das Bügeln stress- und faltenfrei. Im Bereich der Küche hat Leifheit attraktive Helfer für Einkochen, Backen, Reiben, Hobeln und Zerkleinern im Sortiment. So wird die Vorbereitung für das Kochen und Backen quasi zum Kinderspiel.

60 Jahre Entwicklungsarbeit im Dienste der Hausfrauen – und nun auch immer mehr Hausmänner – verpflichten. Immerhin beteiligen sich inzwischen laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) zwei Drittel aller Männer an der Hausarbeit. Nach wie vor setzt Leifheit einen Schwerpunkt darauf, neue praktische und durchdachte Produkte zu entwickeln, die Hausarbeit leichter und schneller machen sowie für ein schönes Wohnumfeld sorgen. Gerade im Jubiläumsjahr beweist das Unternehmen dies durch erfolgreiche Markteinführungen. Damit sorgt Leifheit auch in Zukunft dafür, dass wertvolle Lebenszeit der Hausfrau für eine bezahlte Erwerbstätigkeit und für die schönen Dinge des Lebens frei wird. Ohne neue Technologien im Haushalt wäre die Emanzipation der Frau in den letzten Jahrzehnten nicht so schnell möglich gewesen. Mehr als 18 Millionen Frauen sind heute in Deutschland erwerbstätig. Dies ist die dritthöchste Quote in der europäischen Union.

 


Veröffentlicht am: 16.05.2019

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