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Dienstag, 19. November 2019
   
 

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Sicherheit von Implantaten

Was hat es mit der „Silikon-Angst“ auf sich?

Die öffentliche Diskussion über die medizinische Sicherheit von Implantaten ist brandaktuell: Laut Medienberichten habe es im Jahr 2017 über 14-Tausend Meldungen von Verletzungen oder anderen Problemen gegeben, die im Zusammenhang mit Medizinprodukten wie z.B. künstlichen Hüftgelenken, Brustimplantaten oder Ähnlichem standen.

Frau Dr. Helga Henseler, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Klinik am Rhein in Düsseldorf, erklärt, dass die sogenannte „Silikon-Angst“ in der Vergangenheit international unter anderem durch das Schöffengericht der USA verstärkt wurde und dass heutzutage Risiken durch die richtige Wahl an Qualität von Brustimplantaten ausgeräumt werden können.

Die Sicherheit von Implantaten ist zurzeit in öffentlicher Diskussion. Manche Patienten, die Implantate in sich tragen, fühlen sich laut Dr. Helga Henseler hierdurch vermutlich verunsichert. Durch den schnellen medizinischen Fortschritt gibt es zwischenzeitlich eine Unzahl verschiedener Implantate für die unterschiedlichsten Indikationen auf dem Markt. Zu unterscheiden ist bei der Betrachtung der Thematik, ob es sich um Gelenkimplantate, Knochenimplantate oder um Implantate eines Weichgewebeersatzes wie Brustimplantate handelt. All diese Implantate sind Fremdkörper für den menschlichen Körper und dienen einem Gewebeersatz.

Zwar habe sich im Laufe der Jahre die Qualität von Silikonimplantaten stetig verbessert und sei immer weiter erforscht worden, dennoch seien Probleme nicht ganz ausgeschlossen, erklärt Dr. Henseler. Das Ziel müsse aber sein, mögliche Problemszenarien so gering wie möglich zu halten.

Woher stammt die „Silikon-Angst“?

Die uns bekannte Form der Implantate geht zurück auf die frühen 1960er Jahre, als in den USA die ersten Brustimplantate aus Silikon auf den Markt kamen.

Es gab aber bereits damals vereinzelt Frauen, die mitunter aufgrund von gesundheitlichen Problemen eine ausgeprägte „Silikonangst“ entwickelten. In den 1990er Jahren kam es dann in den USA und der bei der dort vorhandenen Schöffengerichtsbarkeit sogar zu zahlreichen Prozessen. „Dies bedeutete konkret, dass bei nicht vorhandener Studienlage die Schöffen als medizinische Laien basierend auf ihrem eigenen besten Ermessen zu Urteilen kamen, die mit der wissenschaftlichen Wahrheit nicht unbedingt etwas zu tun hatten“, beurteilt Dr. Henseler die damalige Situation.

Im Verlauf der Zeit zeigte sich aber, dass die silikongefüllten Implantate doch nicht für jene in den Prozessen beklagten Gesundheitsschäden ursächlich verantwortlich waren, und so wurden die Silikonimplantate auch in den USA 2006 wieder rehabilitiert.

Sind Silikonimplantate überhaupt nachweislich schädlich für den menschlichen Körper?

Silikon kann auch als natürlich vorkommender Stoff durch die Umwelt in unserem Körper in kleiner Menge nachgewiesen werden und daher stelle das, was aus einer Silikonprothese auslaufen kann, kein Gift für den Körper dar.

Nach zahlreichen Studien zur Beurteilung der Implantate könne man sagen, dass Brustimplantate heutzutage zu den bestuntersuchtesten „Fremdkörpern“ im menschlichen Körper zählen, erklärt Dr. Henseler. Dieses Wissen nutzt die Klinik am Rhein für ihre Patienten und für die Wahl der optimalen Brustimplantate:

„In der Klinik am Rhein hat die Sicherheit unserer Patienten die oberste Priorität. Deshalb wenden wir seit vielen Jahren lediglich absolute Premiumimplantate an“. So können unnötige Austausch-Operationen vermieden werden: „Mit diesen Implantaten hat nie ein größeres Problem bestanden, es gab keinen Skandal und keine verängstigten Patienten.“ Wichtig sei am Ende nur eins, sagt Dr. Henseler abschließend: „Wir wünschen uns Patienten, die mit ihrem Premiumimplantat glücklich sind!“

 


Veröffentlicht am: 01.01.2019

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