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Montag, 21. Oktober 2019
   
 

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Höheres Unfallrisiko

... bedroht die aktiven Alten

Eine neue Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigt den Zusammenhang zwischen dem Lebensstil und Unfallgefährdung älterer Autofahrer.

Es geht gerade bei den aktiven Senioren nicht um körperliche Einschränkungen, sondern mehr um den Lebensstil. Die Aktiven lassen sich bei ihrem Wunsch nach Abwechslung auf ein höheres Unfallrisiko ein. Für sie hat das Auto und die damit verbundene Mobilität eine große Bedeutung.

Das war das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 2.066 Personen im Alter ab 55 Jahren. Der Lebensstil von Seniorinnen und Senioren wurde über deren bevorzugte Freizeitaktivitäten, Filmvorlieben, Wohnungseinrichtung sowie persönliche Werthaltungen definiert. Die Analyse ergab sechs Lebensstilgruppen: den Anregungen suchenden Typ (13 Prozent), den antisozialen Typ (19,5 Prozent), den sozial engagierten Typ (12 Prozent), den kritischen Typ (14,5 Prozent), den häuslichen Typ I (19 Prozent) und den häuslichen Typ II (22 Prozent).

Der Anteil der Unfallbeteiligten (sieben Prozent) ist bei den Seniorinnen und Senioren am niedrigsten, die nicht zu den körperlich Fittesten gehören und die über wenige finanzielle Ressourcen verfügen (häuslicher Typ I und II). Sie nehmen am stärksten ihre körperlichen und geistigen Veränderungen wahr und passen ihre Entscheidungen, Einstellungen und Verhaltensweisen zum Autofahren an.

Umgekehrt sind die gesunden, aktiven und nach Anregungen suchenden Älteren einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt (14 Prozent). Sie haben ein stärker ausgeprägtes Risikoverhalten, eine deutlich positivere Kompetenzeinschätzung und eine stärkere Bindung ans Auto. Außerdem fahren sie mehr Kilometer im Jahr als andere Gruppen (Anregungen suchender Typ und antisozialer Typ).

Die BASt sieht vor die Erkenntnisse der Studie als Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von Verkehrssicherheits-Maßnahmen für ältere Autofahrer zu nutzen. Der Fokus – so die BASt – sollte nicht ausschließlich auf alters- oder krankheitsbedingte Leistungseinbußen gerichtet sein, sondern auch auf diejenigen Merkmale, die für Seniorinnen und Senioren mit einem aktiven Lebensstil charakteristisch sind. (ampnet/Sm)

Foto: Auto-Medienportal.Net/DVR

 


Veröffentlicht am: 04.01.2019

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