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Dienstag, 28. Januar 2020
   
 

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Neues Jahr, neuer Job

So gelingt der Einstieg

Der Jahreswechsel steht oft für einen Neustart – auch in Sachen Beruf. Hier die wichtigsten Verhaltenstipps für den neuen Job.
 
Über ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland plant laut aktuellen Studien, den Job in Kürze zu wechseln oder zieht es zumindest in Erwägung. So gelingt der Einstieg in einen neuen Job besonders gut:

Nachfragen ist keine Schande – im Gegenteil

Auch wenn man in den ersten Tagen meist einen gewissen „Welpenschutz“ genießt – besser ist es, als Starthilfe einen versierten Mitarbeiter mit großem Knowhow zur Seite gestellt zu bekommen. Sogenannte Paten unterstützen bei sämtlichen Fragen, auftretenden Unsicherheiten oder anfänglichen Problemen. Sollte kein Coach benannt werden, ist es ratsam, direkt zu klären, an wen man sich bei Fragen am besten wenden soll. Dabei erhält man auch gleichzeitig ein Gefühl dafür, wie engagiert der neue Arbeitgeber in Sachen „Onboarding“ und Willkommenskultur wirklich ist.

Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) etwa stellt Neueinsteigern nicht nur am Anfang einen festen Mentor zur Seite. Auch später fördert sie bewusst den regelmäßigen Austausch untereinander. So geben beispielsweise langjährige Kollegen immer wieder ihre Erfolgsgeheimnisse weiter, in ihrer Peergroup teilen wiederum die Berufseinsteiger gezielt ihre eigenen Erfahrungen und Tipps. Ein äußerst erfolgreiches Modell, das auch für andere Branchen Vorreiterfunktion haben könnte.

Selbst die Initiative ergreifen und Kollegen kennenlernen
Generell hilft aktives Networking, zum Beispiel durch ein freundliches Gespräch auf dem Flur, sich schnell in die Gemeinschaft einzugliedern. Aber Achtung! Häufige Fehler: mit Kompetenz prahlen oder gleich mal Änderungs- und vermeintliche Optimierungsvorschläge einbringen. Insbesondere Berufseinsteiger, die ihr Bestes geben wollen und noch wenig bis keine Erfahrungen haben, schießen oftmals etwas über das Ziel hinaus. Dezente Zurückhaltung hingegen kommt nicht nur bei den Kollegen besser an, sie gibt den Novizen auch Zeit, sich langsam einzuarbeiten und den neuen Arbeitgeber nach und nach kennenzulernen.

Zusatzleistungen erfragen


Die DVAG-Finanzexperten raten, nicht nur die fachlichen Dinge im Arbeitsalltag zu klären, sondern auch organisatorisch-rechtliche Fragen besser gleich zu Beginn anzusprechen. Schon so manch einer hat sich nach Monaten gedacht: „Hätte ich das mal früher gewusst!“ Deshalb am besten gleich umfassend erkundigen.

Wichtige Themen sind beispielsweise

- Sind die Vermögenswirksamen Leistungen schon geregelt? Die stehen nämlich jedem Arbeitnehmer zu – bis zu 40 Euro monatlich.

- Bietet das Unternehmen den Mitarbeitern eine lukrative betriebliche Altersvorsorge oder zahlt der Arbeitgeber vielleicht einen Beitragsanteil für Unterstützungskassen und Co.?

- Werden Weiter- und Fortbildungen bezuschusst oder sogar zu 100 Prozent vom Arbeitgeber getragen?

- Werden Fitness und andere sportliche Aktivitäten finanziell unterstützt?

- Gibt es Kooperationen mit kulturellen Institutionen in der näheren Umgebung?

- Ist ein Fahrtkostenzuschuss vorgesehen oder gibt es vielleicht sogar ein Jobticket?

Quelle: mauritius images/Cultura/RF/DVAG 

 


Veröffentlicht am: 09.01.2020

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