^

 Suche  | Sitemap  | Kontakt  | Impressum  | Datenschutz

       
   
Dienstag, 1. Dezember 2020
   
 

Werbung


 

Keine Weichenstellung erwartet, alles bleibt „on hold“

DWS Standpunkt: Ausblick auf die EZB Ratssitzung am Donnerstag, 16. Juli

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) im Juni geliefert und eine Verlängerung des Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) bis mindestens Ende Juni 2021 beschlossen hat, deutet sich nun eine wohltuende geldpolitische Pause an.

Auch wenn die finanziellen Rahmenbedingungen immer noch nicht so locker wie vor der Krise sind, haben sich die Märkte zusehends stabilisiert. Nicht zuletzt dank des neuen Aufkaufprogramms PEPP, in dessen Rahmen allein im Juni Anleihen im Wert von rund 120 Milliarden Euro gekauft wurden. Auch von der konjunkturellen Seite kommen positive Signale. Der Tiefpunkt der Krise dürfte im April 2020 erreicht worden sein, seitdem zeichnet sich (vorerst) eine Erholung ab. Vor diesem Hintergrund erwarten wir keine neue Weichenstellung von der EZB auf der Juli-Sitzung. Das heißt aber auch, dass es beim „Easing Bias“ bleiben wird, notfalls also weiter geldpolitisch Gas gegeben werden wird. Die Verhältnismäßigkeit der geldpolitischen Maßnahmen wird weiter betont werden. Wir gehen fest davon aus, dass die EZB-internen Analysen ergeben werden, dass der Nutzen die Kosten deutlich überwiegt.

Ansonsten dürfte sich die Diskussion eher um das konjunkturelle Bild drehen und damit um den erwarteten „Recovery Fund“, über den auf dem EU-Gipfel am Ende der Woche entschieden werden wird. Auf ihm ruhen insbesondere die Hoffnungen der Peripherieländer, deren wirtschaftliche Erholung durch ihn unterstützt werden soll. Diskutiert werden könnte auch eine Anhebung der Freibeträge, für die die Banken keinen Negativzins zahlen müssen. Nachdem die Finanzinstitute bei den Langfristtendern reichlich zugegriffen haben, ist die Überschussliquidität auf einen neuen Höchststand geklettert. Eine Anpassung könnte daher mittelfristig erfolgen.

Alles in allem dürfte die Sitzung wenig spektakulär enden. Aber an der Bereitschaft der EZB,  geldpolitisch weiter Gas zu geben, dürfte kein Zweifel aufkommen. Andernfalls würden die Märkte schnell nervös werden.

 


Veröffentlicht am: 11.07.2020

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

Werbung

 

 

Neu auf der frauenfinanzseite.de


 

 

 

 

Kursabfrage

Werbung

Werbung

 

 

 
             

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Unter der Lupe

Lesezeichen
hinzufügen
bei:

Del.icio.us
Google Bookmark
Reddit

© 2020 by frauenfinanzseite.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.