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Samstag, 4. Juli 2020
   
 

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Marktbericht Börse Stuttgart: Bonds Weekly

Emissinstätigkeit von Unternehmen verdoppelt sich

Der Weltbankenverband (Institute of International Finance – kurz IIF) verkündete in einer Studie, dass im bisherigen Jahresverlauf bereits Unternehmensanleihen im Gegenwert von 4,8 Billionen US-Dollar auf den Markt kamen. Das Volumen der bisher ausgegebenen Unternehmensanleihen hat sich somit gegenüber den Vorjahren mehr als verdoppelt.

Besonders auffällig ist die Rating-Herabstufung von Emerging Markets-Unternehmensanleihen. Im laufenden Jahr fand bereits bei mehr als 160 Emittenten ein Downgrade statt. Die Verschuldung der Unternehmen in Schwellenländern hat sich in den letzten zwölf Jahren von 18 Billionen US-Dollar auf 30 Billionen US-Dollar erhöht.

Weltweit haben die Unternehmen im Jahr 2022 mit knapp 600 Milliarden US-Dollar den höchsten Refinanzierungsbedarf. Den größten Einbruch der Unternehmensgewinne erwarten die Autoren der Studie bei europäischen Unternehmen.
 
EZB-Sitzung am Donnerstag

Die Marktteilnehmer gehen im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am heutigen Donnerstag von einer Erhöhung des PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) zwischen 250 Milliarden und 500 Milliarden Euro aus. Von den bisher genehmigten 750 Milliarden Euro wurden gegenwärtig bereits 234 Milliarden Euro investiert. In der Vorwoche kaufte die EZB im Rahmen des Programms Anleihen im Gegenwert von 22,8 Milliarden Euro auf. Im Protokoll der vergangenen EZB-Sitzung wurde bereits angekündigt, das PEPP-Aufkaufprogramm gegebenenfalls zu erhöhen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona Pandemie abzufedern.
 
Bundes-/Staatsanleihen

Der Euro-Bund-Future ging in der letzten Handelswoche mit 172,42 Prozentpunkten aus dem Handel. Am Montag startete der Euro-Bund-Future in etwa auf dem gleichen Niveau in die Woche, bevor er bis Mittwochvormittag kontinuierlich auf ein Niveau von 171,34 Prozentpunkten fiel. Gegen Mittwochmittag notiert der Euro-Bund-Future auf einem Niveau von 171,51 Prozentpunkten. Dies entspricht einer negativen Rendite von -0,39 Prozent. In der Vorwoche lag die Rendite noch bei -0,45 Prozent.

Am Dienstag war ein sehr hohes Handelsvolumen von über 1.000.000 Kontrakte auf den Euro-Bund Future zu verzeichnen.

 


Veröffentlicht am: 04.06.2020

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