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Mittwoch, 21. November 2018
   
 

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Stoffkunde: Polyester

Ein Stoff für Chemiker


Chemisch betrachtet sind Polyester synthetische Polymere, die in ihrer Hauptkette Esterfunktionen aufweisen. Sie sind vielseitig einsetzbare Kunststoffe, aus denen beispielsweise Plastik-Getränkeflaschen, CDs und Textilfasern hergestellt werden.

1930 war es einem Forschungsteam in den USA erstmals gelungen, die künstliche Faser zu erzeugen; man hatte aufgrund gefährdeter Handelbeziehungen mit Asien nach einer Alternative zu Seide gesucht.

Je nach Faserbeschaffenheit kann Polyester fein und weich bis steif sein. Es ist aufgrund der weichen Polyesterfasern überwiegend hautfreundlich, sehr reißfest und elastisch. Außerdem nimmt der Stoff so gut wie keine Feuchtigkeit auf und trocknet schnell, wodurch er gerade im Sport- und Outdoorbereich häufig eingesetzt wird. Daneben wird er auch häufig für bestimmte Beruf- und Wetterschutzbekleidung sowie für Bettwäsche, weitere Heimtextilien oder Segel verwendet.

Gleichzeitig ist Polyester nicht winddicht, kann sich stark elektrostatisch aufladen und schnell einen Wärmestau verursachen. Das macht den Stoff für z.B. Unter- und Nachtwäsche eher ungeeignet.

 


Veröffentlicht am: 29.09.2016

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