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Samstag, 17. November 2018
   
 

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Multitalent Vitamin K2

Nicht nur für die Blutgerinnung wertvoll

Wer sich mit Vitaminen und anderen Nährstoffen auseinandersetzt, weiß, dass die K-Vitamine bisher als notwendig für die Blutgerinnung galten. „Neue Studien zeigen allerdings, dass Vitamin-K-abhängige Eiweiße auch für die Knochenmineralisierung und die Verhinderung von Kalkablagerungen in den Blutgefäßen zuständig sind“, weiß Dr. Martina Weber, Ökotrophologin von BioProphyl. „Damit wären die Vitamine K1 und K2 deutlich wichtiger für den Körper als bisher angenommen.“

Bedarf schwer über Nahrung zu decken

Während Vitamin K1 pflanzlicher Herkunft ist und vor allem in grünen Blattgemüse-Arten, Algen und pflanzlichen Ölen vorkommt, existiert Vitamin K2 in kleinen Mengen in Fleisch und Eiern sowie fermentierten Milchprodukten wie Käse und Joghurt. Besonders reich an Vitamin K2 hingegen ist Natto, ein in Japan beliebtes, fermentiertes Sojabohnenprodukt. „Wir wissen inzwischen, dass insbesondere Vitamin K2 die Kalkablagerung in den Gefäßen verhindert und eine höhere Aktivität als Vitamin K1 besitzt“, erklärt Dr. Martina Weber. „Es wird auch deutlich besser vom Körper absorbiert.“ Beide Formen stehen allerdings in fast allen hierzulande üblichen Lebensmitteln in nur geringer Konzentration zur Verfügung, eine Deckung des täglichen Bedarfs mit Vitamin K stellt also eine Herausforderung dar.

Dr. Martina Weber dazu: „Die derzeit empfohlene Aufnahmemenge von 75 Mikrogramm pro Tag hält die Blutgerinnung auf optimalem Stand. Die Leber scheint für diesen Zweck gut versorgt zu werden. Neue Studienergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass andere Gewebe wie Knochen und Blutgefäße bei knapper Vitamin-K-Menge unterversorgt sein könnten.“

Vitamin K2 über Nahrungsergänzungsprodukte

Als Folge einer verschlechterten Aufnahme oder bedingt durch die Einnahme von Medikamenten, besteht bei älteren Menschen ein höherer Bedarf an Vitamin K. Auch Kinder im Wachstum und Personen mit Osteoporose-Risiko sollten darauf achten, täglich die empfohlene Mindestmenge an Vitamin K zu sich zu nehmen. Ebenso zählen Diabetiker und weitere Menschen mit dauerhafter Medikamenteneinnahme zu dem Kreis, der auf sein Vitamin-K-Level achten sollte.

Die BioProphyl-Expertin weiter: „Grundsätzlich stellt die ausreichende Zufuhr von Vitamin K kein größeres Problem dar, nur über die natürliche Nahrung gelingt dies aber selten. Eine Ergänzung der Nahrung durch Vitamin-K-Präparate kann einen möglichen Mangel schnell beseitigen. Produkte mit natürlichem Vitamin K sind hierbei der synthetischen Form vorzuziehen. Aufgrund des hohen Allergierisikos sind zudem Produkte ohne Sojabestandteile besonders vorteilhaft.“

Foto: BioProphyl/Dr. Martina Weber

 


Veröffentlicht am: 02.05.2016

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