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Freitag, 15. November 2019
   
 

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Drama im Pfaffenwinkel

Uraufführung nach dem Weltbestseller von Oliver Pötzsch

Jesus ist tot – die Henkerstochter wird lebendig. Am 19. Juli wird „Die Henkerstochter und das Spiel des Todes“ zum ersten Mal auf die Bühne gebracht – eine Welturaufführung. Das Drama behandelt einen rätselhaften Mordfall, der sich während der Passionsspiele 1670 in Oberammergau zuträgt.

„Hier kann man in vergangene Jahrhunderte eintauchen, in die Welt der Bader, Gerichtsschreiber und Henker“, sagt Michael Boos, Vorsitzender des Theatervereins Treibhaus, der das Festspiel gemeinsam mit dem Verein „Schongauer Sommer“ schultert. Er spricht von der Freiluftbühne am Bürgermeister-Schaegger-Platz, dem Austragungsort des Theaterstücks. Sie fügt sich nahtlos in die Umgebung ein. Eine Grünfläche mit Büschen und Bäumen gehört ebenso zur „Naturbühne“ wie der Kasselturm, der Teil der historischen Stadtmauer ist. Dazu kommen in Handarbeit hergestellte Kulissen-Elemente wie ein Nachbau der örtlichen Stadtpfarrkirche und des Kofels, der charakteristische Fels für die Oberammergau-Szenen. „Und wenn das Orchester seine dramatischen Lieder anstimmt, zieht es jeden in seinen Bann und schafft die perfekte Atmosphäre für eine spannende Aufführung“, versichert Boos.

Der 28-Jährige verkörperte bereits 2016 bei der Adaption des ersten Teils der Henkerstochter-Saga den Schreiber Johann Lechner, der auch im diesjährigen Stück „Die Henkerstochter und das Spiel des Todes“ eine tragende Rolle einnehmen wird. Das Drama handelt von einem mysteriösen Mord am Jesus-Darsteller während der Vorbereitungen zu den Oberammergauer Passionsspielen 1670. Parallel dazu läuft ein zweiter Handlungsstrang in Schongau um die Henkerstochter Magdalena. Erst gegen Ende verbinden sich die beiden Geschichten. Das Schauspiel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bestsellerautor Oliver Pötzsch, der selbst Nachfahre einer Schongauer Henkersdynastie ist.

Die rund 100 Schauspieler, Statisten und Musiker zwischen sechs und 80 Jahren sowie die zahlreichen Helfer kommen aus dem Pfaffenwinkel. „Im Team herrscht ein starkes Gemeinschaftsgefühl, man kennt sich vom Sehen, aus der Schule oder von anderen gemeinsamen Theaterstücken“, erklärt Boos. Für ordentlich Team-Spirit sorgen neben den regelmäßigen Proben auch Trainingseinheiten mit einem Fitnesscoach. Zweimal wöchentlich werden die Darsteller für Kampfszenen fitgemacht.

Die Zeitreise ist nach der „Henkerstochter“ noch lange nicht vorbei: Mittelalter-Fans sind beim historischen Markt des Vereins „Schongauer Sommer“ bei freiem Eintritt von 9. bis 18. August goldrichtig. Kostümierte Gaukler, Spielleute mit Drehleier und Laute sowie Minnesänger ziehen schabernacktreibend und musizierend über den Markt, während Glasbläser, Seiler und Schmiede alte Handwerkskunst wieder zum Leben erwecken. Für kulinarische Köstlichkeiten ist hier ebenso gesorgt wie für ein buntes Kinderprogramm mit historischen Spielen, Mitmach-Kursen und einem handbetriebenen Hexen-Karussell. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigen Feuerschlucker, Fakire und orientalische Tänzerinnen ihr Können. „Besonders stolz sind wir dieses Jahr auf die vielen hochkarätigen Musiker, Handwerker und Markthändler“, sagt Manfred Wodarczyk, der die Veranstaltung bereits seit 19 Jahren organisiert. Musikgruppen, die schon bei den Kaltenberger Ritterturnieren gespielt haben und auch Künstler aus Berlin und Brasilien werden zum Schongauer Sommer in den Pfaffenwinkel reisen. Wodarczyk weiß aus Erfahrung: „Wie geschmiert läuft es nur, wenn alle zusammenarbeiten. Da sind Tontechniker, Lieferanten und Reinigungskräfte ebenso wichtig wie die Künstler und Gastronomen“.

Von 19. bis 21. und von 25. bis 28. Juli sowie von 1. bis 3. August erleben Besucher das Freiluft-Schauspiel. Einlass ist um 18.30 Uhr. Die Tickets kosten 32 Euro. Übrigens: Noch mehr Mittelalter-Feeling gibt’s von 9. bis 18. August beim historischen Markt in der Schongauer Altstadt.

Tourismusverband Pfaffenwinkel

Bauerngasse 5
D-86952 Schongau
Tel.: +49 (0)8861/ 211 3200
info@pfaffen-winkel.de
www.pfaffen-winkel.de
www.schongauer-sommer.de

Foto: Tobias Fuhrmann

 


Veröffentlicht am: 07.06.2019

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