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Samstag, 18. Januar 2020
   
 

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Deutsche lehnen Brexit ab

... so eine Studie von SPLENDID RESEARCH

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zu ihrer Einstellung zur Europäischen Union (EU) und zum Brexit befragt.

In der Studie wurde untersucht, welche positiven und negativen Aspekte die EU mit sich bringt und unter welchen Bedingungen Großbritannien nach dem Brexit wieder in die EU aufgenommen werden sollte.

Fragt man die Bundesbürger nach ihrer Haltung zur Europäischen Union, dann sind nahezu 60 Prozent Befürworter der Staatengemeinschaft. Demgegenüber steht ein Drittel der Deutschen, die die EU negativ bewertet. Weitere elf Prozent sind sich uneins. Bei Abfrage von Aspekten, die durch die EU ermöglicht werden, gibt es überwiegend positive Bewertungen. So sind freies Reisen, Arbeiten in anderen EU-Ländern als auch der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr besonders willkommene Effekte. Auch die gemeinsame Währung wird von zwei Dritteln der Bürger als positiv angesehen. Lediglich die Auswirkungen der EU auf die Landwirtschaft werden von weniger als der Hälfte positiv beurteilt. „Das Gefühl von Freiheit taucht bei den Befürwortern immer wieder auf und ist ihr gemeinsamer Nenner“, fasst Studienleiter Kolja Turkiewicz zusammen.

Beim Brexit gibt es eine klare Meinung unter den Deutschen: 64 Prozent bewerten den EU-Austritt von Großbritannien negativ, 28 Prozent befürworten ihn und acht Prozent sind indifferent. Betrachtet man die Meinung von EU-Kritikern, zeigt sich wiederum kein klares Meinungsbild: 43 Prozent der EU-Ablehner sprechen sich für einen Brexit aus, während 49 Prozent einen Austritt kritisch sehen.

Die Mehrheit der Bundesbürger sieht im Brexit vor allem negative Folgen für Wirtschaft, politische Lage und Zusammenleben, sowohl für Großbritannien als auch für die übrigen Mitgliedsstaaten.

„Wenig verwunderlich ist daher, dass mit 85 Prozent ein Großteil der Deutschen Großbritannien wieder in die EU aufnehmen würde“, führt Turkiewicz weiter aus. Allerdings verlangen die Befragten dann überwiegend schärfere Bedingungen: Knapp die Hälfte der Bundesbürger würde bei einem Wiedereintritt die Anwendung gleicher Regelungen wie bei Neumitgliedern verlangen. Jeder sechste Deutsche würde sogar härtere Auflagen erwarten. Lediglich gut jeder Dritte wäre mit der Anwendung derselben Regeln wie vorher einverstanden.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 30.03.2019

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