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Freitag, 20. Juli 2018
   
 

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Deutsche Bürostandorte unter der Lupe

... eine Catella-Investmentanalyse

Der stärkste Mietanstieg in den vergangen Monaten erfolgte in den 7A-Standorten mit +3,3% im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von der B-Kategorie (13-Standorte, +2,4%). Mit dem erstmaligen Überschreiten der 10,00 €/m² Spitzenmietgrenze in der Kategorie der D Standorte (26) auf nunmehr durchschnittlich 10,31 €/m² (10,25€ in 2016) zeigt sich, dass die gesunde wirtschaftliche Situation bis tief in die Regionen hinein strahlt. Spitzenreiter bei den Mieten ist aktuell Frankfurt mit 39,90 €/m² - der geringste gemessener Wert wird in Salzgitter mit 7,00 €/m² gemessen.

Mit einer durchschnittlichen Spitzenrendite von 3,30% an den 7 A Standorten (-37 Basispunkte gegenüber 2016) unterschritt diese Kategorie erstmals die 4% Schwelle. Der durchschnittliche Rendite Abstand zwischen A- und B-Standorten (aktuell 203 Basispunkte) wurde in 2017 noch größer, was sich zum einen in der sehr hohen Investorenneigung auf die A Standort Kategorie ausdrückt. Spitzenreiter an den A Standorten sind München und Berlin mit jeweils 3,0% Spitzenrendite, der höchste gemessene Wert der 76 Standorte wird in Solingen (8,5%) erzielt, gefolgt von Wilhelmshaven (8,0%).

“Der durchschnittliche Rendite Abstand zwischen A- und B-Standorten (aktuell 203 Basispunkte) wurde in 2017 noch größer, was sich zum einen in der sehr hohen Investorenneigung auf die A Standort Kategorie ausdrückt“, erläutert Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. „Zum anderen spiegelt sich in dieser Differenz auch das rationale Marktagieren von Investoren an den sog. B-Standorten wider“, fährt Beyerle fort. Allerdings lassen sich bisher - trotz der attraktiven Renditekennziffern und etlichen Marktsondierungen - an den C und D Standorten keine überdurchschnittlichen Investmentaktivitäten per se feststellen. Die Mehrzahl der Investitionen dort resultiert aus Portfolioaktivitäten bzw. basiert auf der Nachfrage lokaler Investoren.

Auch beim Mietwachstum weißen die Analysten einen wichtigen Punkt hin: die meisten der Mietsteigerungen basieren, gerade aufgrund der boomenden Wirtschaft, auf einem insgesamt zu geringen Neubauangebot an den jeweiligen Märkten.

Die
vollständige Analyse finden Sie hier.

 


Veröffentlicht am: 08.02.2018

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