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Samstag, 4. April 2020
   
 

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Anleihen-Marktbericht Börse Stuttgart: Bonds Weekly

EZB stellt Inflationsziel auf den Prüfstand

Christine Lagarde hatte im vergangenen Dezember bereits angekündigt, die Strategie der EZB zu überprüfen. Ein Bestandteil davon ist die Überprüfung des Inflationszieles. Im Jahr 1998 hatte der EZB-Rat als Ziel der Preisstabilität einen Wert von unter 2 Prozent beschlossen. Im Jahr 2003 erfolgte eine Anpassung der Definition von Preisstabilität auf unter, beziehungsweise nahe 2,00 Prozent. Dieses Ziel ist bis heute gültig.

Von Experten und in der breiten Öffentlichkeit wird das Inflationsziel der EZB schon seit Jahren kritisch hinterfragt. Die Inflation betrug in den letzten zwanzig Jahren durchschnittlich 1,7 Prozent. Wobei viele Experten die tatsächliche Inflation höher sehen, da die Preise für das Wohnen in der selbstgenutzten Immobilie nicht miteinfließen. Mit der Strategieüberprüfung gewinnt Christine Lagarde Zeit, um sich in Ruhe in die Arbeit als Notenbankchefin einzuarbeiten, nachdem sie bisher als französische Finanzministerin und als Chefin des Internationalen Währungsfonds noch keine Notenbankerfahrung besitzt. Somit wird in den nächsten Monaten mit keinen großen Änderungen der EZB zu rechnen sein.
 
S&P stuft das argentinische Rating in Landeswährung von CCC- auf CC herab

Die Ratingagentur hat die Beurteilung Argentiniens in lokaler Währung von CCC- auf CC herabgestuft. S&P sieht eine hohe Wahrscheinlichkeit des Zahlungsausfalles. Der Grund für die Herabstufung ist die Verlängerung von auf US-Dollar laufenden Anleihen und der Umtausch von Peso-Anleihen. Damit ist Argentinien nur noch zwei Stufen vom endgültigen Zahlungsausfall entfernt. Die Kreditbeurteilung von Argentinien in ausländischer Währung durch S&P bleibt bei CCC-.

Die Inflationsrate in Argentinien liegt gegenwärtig weit über 50 Prozent. Der argentinische Ministerpräsident versucht unter anderem mit der Einfrierung der Strom-, Gas- und Wasserpreise für ein halbes Jahr entgegenzuwirken. Die Zahlungsverpflichtungen will er mit den Gläubigern neu verhandeln.
 
Bundes-/Staatsanleihen

Der Euro-Bund-Future notiert in der bisherigen Handelswoche in einer äußerst engen Handelsspanne von etwas über einem Prozentpunkt. Sein bisheriges Wochentief erreichte der Euro-Bund-Future am Montagvormittag bei 171,52 Prozentpunkten. Ab Dienstagvormittag setzte eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung ein, die den Euro-Bund Future bis Donnertagmittag zum bisherigen Wochenhoch bei 172,69 Prozentpunkten führte. Aufgrund des Feiertages in den USA waren die Umsätze am Montag sehr gering. An den übrigen Tagen bewegte sich das Handelsvolumen in gewohnten Bahnen.

Am Donnerstagmittag notiert der Euro-Bund-Future bei 171,53 Prozentpunkten. Dies entspricht einer negativen Rendite von -0,27 Prozent.

 


Veröffentlicht am: 24.01.2020

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