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Dienstag, 6. Dezember 2022
   
 

All Things Wildlife #InAbuDhabi

Naturbelassene Reservate und weitläufige Parks zeigen Vielfalt und Pracht von Abu Dhabis wilder Tierwelt



Vom Arabischen Oryx über den Rosaflamingo bis hin zur Echten Karettschildkröte – seine Artenvielfalt verdankt Abu Dhabi einem strengen Schutzprogramm. Was viele nicht wissen: In naturbelassenen Gebieten zeigt das Emirat die ganze Bandbreite der Flora und Fauna.

Welche Schutzgebiete besucht werden dürfen und welche Wildparks sich besonders lohnen, verrät dieser Newsflash. Für alle Entdecker der tierisch spannenden Welt Abu Dhabis: Egal, ob ein paar Stunden oder gar eine Übernachtung eingeplant sind, das Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi hat für jeden Zeitplan die passenden Wildlife-Tipps parat.
 


Zum Beispiel die schönsten Wildnis-Höhepunkte in drei Tagen: Mit „Wild Days and Arabian Nights“ hat das Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi ein Paket mit Ausflugstipps geschnürt, das zwei der wichtigsten Tier- und Naturerlebnisse in Abu Dhabi umfasst. Die ersten beiden Tage führen auf die 70 Quadratkilometer große Insel Sir Bani Yas Island. Dort nimmt der beeindruckende Arabian Wildlife Park die halbe Fläche ein. Geparde, Giraffen, Gazellen: Nur drei von über 30 Spezies und mehr als 17.000 Tieren, die im Wildpark frei umherziehen und während einer Jeep-Safari beobachtet werden können. Heimlicher Star: das Arabische Oryx. Die vormals vom Aussterben bedrohten Antilopen sind im Arabian Wildlife Park auf die stattliche Zahl von über 700 geklettert – dank einem Schutzprogramm für heimische Tiere. Nach zwei erlebnisreichen Tagen ist es an den Abenden nicht weit zur Sterne-Unterkunft: Die Nächte können auf der Insel verbracht werden, in einem von drei Anantara Hotels.

Kamelreiten, Berge aus Sand erklimmen oder einfach entspannen: Verborgen hinter Dünen, zeigt das Arabian Nights Village am dritten Tag das traditionelle Leben des Emirats in der magischen Schönheit der Wüste. Sie wird tagsüber zur Kulisse von familienfreundlichen Aktivitäten, zum Beispiel für Sandboarding, Quad-Biking oder morgendliche Safaris. Und wenn es dunkel wird? Für verliebte Pärchen ideal: die romantische Nacht im Beduinenzelt.

Die wilden Landschaften des Emirats Abu Dhabi sind ein Schatz von natürlicher Schönheit, die es zu bewahren gilt. So besteht das Sheikh Zayed Protected Areas Network aus tausenden Quadratkilometern, von denen schädliche Einflüsse ferngehalten werden. Dazu gehören zum einen sechs Meeresschutzgebiete, Habitat etwa von Fischen, Vögeln, Korallen und Wasserpflanzen, zum anderen 13 Naturschutzgebiete auf dem Festland, mit einer großen Bandbreite an heimischer Flora und Fauna. Der Name der wohlbehüteten Region kommt nicht von ungefähr. Die Vision von Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, des im Jahre 2004 verstorbenen Gründers der VAE, war es, die Umwelt und ökologische Vielfalt mit größtem Engagement zu bewahren.



Einige der Schutzgebiete sind folgerichtig nur für Forscher begehbar, wie das Marawah Marine Biosphere Reserve auf Bu Tinah Island, das größte UNESCO-Meeresbiosphärenreservat der Region. Andere zeigen sich der Öffentlichkeit in ihrer ganzen Pracht. Im Jubail National Park etwa lassen sich neben verschiedenen Vogelarten auch Schildkröten und Gazellen beobachten. Ein Kontrastprogramm ist das schroffe Bergmassiv des Jebel Hafit. Der höchste Berg von Abu Dhabi bietet neben einem imposanten Blick auf die Oasenstadt Al Ain bedeutende Fossilienfunde. Auch das Feuchtbiotop Al Wathba Wetland Reserve mit seiner großen Flamingo-Population ist eine Reise wert.

Nicht nur von oben bestaunen sollte man die Oasenstadt Al Ain, 90 Autominuten von Abu Dhabi entfernt. Ein Grund: der Kamelmarkt, 15 Minuten von Al Ain Downtown entfernt – fantastische Fotos sind garantiert. Ein weiterer Grund ist etwa der  Al Ain Zoo, größter und renommiertester Tierpark der Region. Auf dem weitläufigen Gelände fühlen sich Arabische Oryx, Nashörner, Flusspferde, Tiger und Löwen zuhause. Dank seinem angesehenen Artenschutz- und Zuchtprogramm bewahrt der Zoo seltene Tierarten vor dem Aussterben. Das sollte auf die To-Do-Liste: einmal die Giraffen füttern, auf einem Kamel reiten, durch das Lemur-Gehege spazieren oder mit dem Zug durch das Wildtiergehege fahren. Auch das Sheikh Zayed Desert Learning Centre darf man nicht vergessen. Es zeigt die natürlichen Lebensräume der Region und gibt konkrete Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil.

Zwar sind private Ausflüge in bestimmte Schutzgebiete nicht erlaubt – dieser jedoch ist ausdrücklich erwünscht: Auf der Website der Umweltschutzbehörde lässt sich die Biodiversität von Abu Dahbi online entdecken. Mit Hai, Schildkröte, Eidechse, vielen anderen Tieren sowie Pflanzen präsentiert sich dort zum Beispiel der Arabian Caracal, auch Wüstenluchs genannt. Klingt schön in deutschen Ohren: sein lateinischer Fachbegriff „Caracal caracal schmitzi“.



Still und dunkel muss es ein, wenn die bis zu 75 Kilogramm schwere Echte Karettschildkröte am neun Kilometer langen Saadiyat Beach an Land geht. Das strenge Schutzprogramm von Abu Dhabi sorgt dafür, dass sie am schönsten Strand des Emirats in Ruhe hunderte von Eiern auf mehrere Nester verteilen kann. Nach 50 bis 70 Tagen schlüpfen die Babys und krabbeln im Juni und Juli langsam ins Wasser, einen Meter pro Minute. Jetzt haben es zwar Möwen, Krabben und Raubfische auf sie abgesehen. Dass möglichst viele kleine Meeresschildkröten ihr Ziel dennoch sicher erreichen, verdanken sie fleißigen Strandpflegern und Umweltschützern: Nistplätze werden umzäunt, Strandmöbel nachts entfernt und Lichter auf ein Minimum reduziert. Jetskis dürfen sich dem Strand nicht nähern, und Hotels stehen entfernt hinter den Dünen. Kürzlich erst, im Juni, wurde Saadiyat Beach zum Schauplatz einer vereinten Rettungsaktion: Die Umweltschutzbehörde EAD entließ 250 Schildkröten – verletzt aufgelesen und in The National Aquarium aufgepäppelt – in ihr natürliches Habitat.

Tiere, die sich am Wasser wohlfühlen, können auch im Al Wathba Wetland Reserve beobachtet werden, rund 40 Kilometer von Abu Dhabi entfernt. Für einen zauberhaften Anblick sorgen rund 4.000, bei der Wahl ihrer Nistplätze äußerst wählerische Rosaflamingos in Frühjahr und Herbst. Dazu rund 250 weitere Vogelarten, 37 Pflanzenarten und zahlreiche Wasserlebewesen – darunter seltene Tiere: kein Wunder, dass das Reservat auf der Grünen Liste der Weltnaturschutzunion IUCN steht. Wichtig: In dem naturbelassenen Gebiet gibt es kein Café, Proviant muss deshalb mit in den Rucksack.

Fotos: © DCT Abu Dhabi

 

Veröffentlicht am: 02.08.2022

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