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Dienstag, 19. November 2019
   
 

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20 Jahre Zukunft – Young Euro Classic

Jubiläum mit Besucherrekord

„Es ist beeindruckend, welche durchgängig hohe Qualität die weltweite Jugendorchesterszene im Jubiläumsjahr von Young Euro Classic auf die Bühne gebracht hat.“ resümiert Prof. Dr. Dieter Rexroth, künstlerischer Leiter von Young Euro Classic, die Saison 2019. Mit 270.00 Besucherinnen und Besuchern erzielte das Festival zudem einen Publikumsrekord.

Rekordverdächtig war auch die Aufführung aller neun Beethoven-Symphonien im Rahmen des Festivalprogramms. Diese Wahl der Orchester, Ludwig van Beethoven in den Mittelpunkt ihrer Programme zu stellen, hat exzellente Ergebnisse hervorgebracht. „Wir lieben diese Musik, und daher haben wir unsere Seele in unser Spiel gelegt", diese Worte zur Musik von Fast-Jubilar Beethoven von Maximiano Valdés, dem Dirigenten des Orquesta Sinfónica Nacional Juvenil aus Chile, stehen beispielhaft für die fulminante Jubiläumsausgabe des internationalen Jugendorchesterfestivals.

„Der Töne Zauber walten“ in und über Europa hinaus

Höhepunkt von Young Euro Classic 2019 war das Mitsingkonzert auf dem Gendarmenmarkt, eine gemeinsame Initiative von der KfW Bankengruppe, Partner des Festivals von Anfang an, und Young Euro Classic. Die in Beethovens Musik innewohnende Botschaft der „Ode an die Freude“ haben über 5000 Menschen vor dem Konzerthaus und 1500 Besucher im Großen Saal gemeinsam verbreitet, im Anschluss an Beethovens Neunte mit dem European Union Youth Orchestra. Auch das eigens gegründete Festivalorchester Griechenland-Deutschland, dirigiert vom designierten Konzerthaus Chefdirigenten Christoph Eschenbach, brillierte nach einer intensiven Probenphase u.a. mit Beethovens „Chorfantasie“.

Selbst die ganz junge Generation wurde in die diesjährige Festivalausgabe mit einbezogen: Der Nachwuchs des Nachwuchses war beim Juniorfestival in einem breit gefächerten Workshop-Angebot in musikalischer Mission unterwegs. Für „EUROPA meine Heimat? Meine Zukunft?“ schrieben junge Erwachsene kritische Texte zu Europa und dessen realen sowie mentalen Grenzen. Bei „EUROPA zwischen Traum und Trauma" reflektierten namhafte Autorinnen und Autoren ihre frühere und heutige Sichtweise auf Europa.

Herzstück des Festivals sind die Konzertabende der Orchester. So zeugten beispielsweise die Debüts des chilenischen Jugendorchesters und des Galilee Chamber Orchestra von hohem musikalischen Verständnis und Können, das Bundesjugendorchester nahm darüber hinaus den südafrikanischen Schwerpunkt des letzten Jahres auf. Auch das jüngste Orchester – einige der Musikerinnen und Musiker waren gerade erst 8 Jahre alt – bewiesen bereits erstaunliche musikalische Reife. Sie reisten mehr als 5000 Kilometer mit dem Zug aus Tatarstan an.

Europäischer Komponistenpreisträger 2019

„Es sollte uns nicht schrecken, wenn wir mit noch Ungehörtem, aber auch ‚Unerhörtem‘ konfrontiert werden.“ Mit dieser offenen Einstellung begegneten Dr. Helge Grünwald und seine Jury-Mitglieder den Beiträgen des Europäischen Komponistenpreises, den der Regierende Bürgermeister jedes Jahr stiftet. In diesem Jahr erhält der portugiesische Komponist João Godinho für sein Werk „Alcance I Reach“ den mit 5.000 Euro dotierten Preis.

Eigens für das Jovem Orquestra Portuguesa und das Ensemble Notas de Contacto, das sich der Inklusion von Menschen mit Behinderung widmet, komponiert, repräsentiert das Stück – wie der Name sagt – eine immense Reichweite, die nicht nur musikalisch entsteht. „Allein, dass der Komponist es unternimmt, sein vertrautes ‚Metier‘ zu verlassen und sich neuen, ganz anderen Herausforderungen zu stellt, ist mutig und hoch zu bewerten.“, heißt es in der Begründung der Jury.

Rück- und Ausblick

Aus Sicht der Veranstalter und der Macher von Young Euro Classic war die Jubiläumsausgabe des Festivals ein großer Erfolg. Dieser zeigt sich vor allem in der hohen musikalischen Kompetenz der Orchester. „Wir sind sehr motiviert, weiterhin auch mit neuen Formaten eine innovative und exzellente Plattform für junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zu sein und damit auch für die europäischen Werte von Weltoffenheit und Toleranz zu stehen.“, beschließt Dr. Gabriele Minz, Festivalchefin und –mitgründerin von Young Euro Classic am Abschlussabend mit dem National Youth Orchestra of the USA. Mit der 20. Ausgabe haben seit dem Jahr 2000 rund 24.700 junge Musikerinnen und Musiker mit rund 200 Orchestern aus über 70 Nationen bei Young Euro Classic gespielt. Im Programm waren dabei über 250 Ur- und Deutsche Erstaufführungen.

In 2020 wird das Festival vom 24. Juli bis zum 9. August stattfinden.

Partner, Freunde und Unterstützer

Mit dem Intendanten des Konzerthauses Sebastian Nordmann und seinem großartigen Team fühlt sich das Young Euro Classic eng verbunden. Das Konzerthaus beherbergt Young Euro Classic seit dem Gründungsjahr 2000 – und dafür sei ihm von Herzen gedankt!

Die Finanzierung des Festivals wird durch öffentliche Fördermittel, Stiftungen, Sponsoren und Spenden vieler engagierter Privatpersonen sowie erheblich durch die Ticketeinnahmen ermöglicht.

Öffentlicher Partner ist der Hauptstadtkulturfonds. Ihm und seinen Gremien gebührt großer Dank – wie auch den weiteren Partnern: der KfW Bankengruppe, dem Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).

Einen besonderen Dank möchte Young Euro Classic an die Firma Ströer für die Plakatierung richten. Dem Deutschlandfunk Kultur dankt Young Euro Classic für sein kontinuierliches und großartiges Engagement, ebenso den Medienpartnern Tagesspiegel, rbb kulturradio und rbb Fernsehen.

Nur durch unsere zahlreichen Kulturpartner, öffentlichen und privaten Unterstützer sowie die vielen großzügigen Spender aus dem Kreise der Fans und Freunde des Festivals ist die Durchführung von Young Euro Classic möglich.

Online nacherleben

Die Konzertabende vom 1. bis zum 6.8. wurden über https://www.arte.tv/de/videos/RC-014971/young-euro-classic/demnaechst/ – eine Produktion von EuroArts in Kooperation mit ARTE und dem ZDF – live gestreamt und sind anschließend 30 Tage lang in der ARTE Mediathek verfügbar. Zudem wurde das Konzert am 6.8. von medici.tv live gestreamt und ist als Video on demand weiterhin verfügbar.

Zwei Konzerte wurden von kulturradio vom rbb (UKW 92,4 und Kabel 95,35) mitgeschnitten und werden am 23.8. und am 6.9. um jeweils 20:04 Uhr im Rahmen des ARD Radiofestivals ausgestrahlt. Fünf weitere Abende wurden von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und bundesweit gesendet – über UKW, DAB+, Kabel, online und app.

Foto: Lars Reimann | Akud.com

 


Veröffentlicht am: 07.08.2019

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