
(djd). Mal zu lang, mal zu kurz und manchmal bleibt die Regel ganz aus: Schwankungen im Monatszyklus sind für viele Frauen nichts Ungewöhnliches. Laut einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 berichten fast 90 Prozent der Frauen über Beschwerden rund um die Menstruation.
Besonders häufig genannt werden Unregelmäßigkeiten bei Zeitpunkt und Dauer der Blutung, das prämenstruelle Syndrom (PMS) und Unterleibsschmerzen. Als normal gilt ein Monatsrhythmus von 21 bis 35 Tagen. Kommt es dauerhaft zu Abweichungen oder treten weitere Beschwerden auf, sprechen Fachleute von einer Zyklusstörung.
Auch die Psyche wird belastet
Die Folgen werden dabei oft unterschätzt. Denn Zyklusstörungen sind für die Betroffenen nicht nur ein körperliches, sondern oft auch ein psychisches Problem. Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und emotionale Instabilität können die Lebensqualität deutlich einschränken. Stress gilt als einer der häufigsten Auslöser. Er kann die Ausschüttung von Östrogen und Progesteron aus dem Gleichgewicht bringen, mit direkten Auswirkungen auf Regelmäßigkeit und Intensität der Menstruation.
Einsatz für die Wiesenküchenschelle
Darüber hinaus zeigt die Übersichtsarbeit, dass ein unregelmäßiger Zyklus häufig mit weiteren gesundheitlichen Problemen einhergeht. Genannt werden unter anderem das metabolische Syndrom, Anämie und Osteoporose. Betroffene Frauen sollten ihre Beschwerden daher generell ärztlich abklären lassen. Ergänzend sind naturheilkundliche Ansätze eine gute Option. In der Homöopathie wird dabei traditionell die Wiesenküchenschelle (Pulsatilla pratensis) eingesetzt, die beispielsweise als Einzelmittel in den Globuli von Pflüger erhältlich ist. Sie findet laut Experten Anwendung bei Regelstörungen aller Art sowie bei Störungen und Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Auf Anbieterseiten wie www.pflueger.de gibt es weitere Informationen.
Tipps zur Selbsthilfe
Jede Frau kann zudem mit einigen einfachen Maßnahmen dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und den eigenen Körper besser zu verstehen:
- Zykluskalender führen: Das hilft bei der Erkennung von Mustern und Unregelmäßigkeiten.
- Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation schaffen Ausgleich.
- Ausgewogene Ernährung: Günstig ist eine entzündungsarme, nährstoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Fetten und hochwertigen Eiweißquellen.
- Wärme bei Krämpfen: Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen auf dem Unterbauch kann Schmerzen lindern.
Foto: djd/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/Jacob Wackerhausen