^

 

 Suche  | Sitemap  | Mediadaten  | Kontakt  | Impressum  | Datenschutz
       
Mittwoch, 15. April 2026
   
 

Aki Takase erhält Deutschen Jazzpreis 2026 für Lebenswerk

... eine prägende Stimme des zeitgenössischen Jazz



Der Deutsche Jazzpreis würdigt 2026 eine der prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz: Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk. 

Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt.

Ein entscheidender Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung war der Umzug von Osaka nach Berlin in den späten 1980er Jahren. Hier wurde sie Teil einer Szene, in der Improvisation, Zusammenarbeit und künstlerischer Austausch im Zentrum stehen und die ihre Arbeit bis heute prägt.

Takases Musik ist oft klar strukturiert und bleibt zugleich offen für das Ungeplante. Viele ihrer Projekte entstehen im Dialog mit anderen Musiker*innen in langfristigen künstlerischen Beziehungen. Dabei geht es weniger um feste Formen als um gemeinsame Entwicklungen.

Immer wieder setzt sie sich auch mit der Geschichte des Jazz auseinander, etwa mit Komponisten wie Duke Ellington oder Thelonious Monk. Sie greift deren Musik auf, verschiebt sie und entwickelt immer wieder eigene Klangsprachen.

Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht. Ihr Einfluss zeigt sich vor allem in ihrer partizipativen Arbeitsweise und in den vielen musikalischen Querverbindungen, die daraus entstanden sind.

"Ich bin sehr stolz darauf, diese Auszeichnung "Deutscher Jazzpreis - Lebenswerk" zu erhalten. Auch wenn ich mich wahrscheinlich auf der Zielgeraden meiner Karriere befinde, hoffe ich von ganzem Herzen, dass mein Mann Alexander und ich unsere musikalischen Aktivitäten so lange wie möglich fortsetzen können und dabei „Take the AA Train“ bei guter Gesundheit bleiben." – Aki Takase, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jazzpreis für das Lebenswerk.

Live Acts der Preisverleihung

Mit Adeolu steht ein Ensemble auf der Bühne, das internationale Perspektiven zusammenführt. Zur Besetzung gehören Gugulethu Duma (Vocals), Liz Kosack (Keys), Keisuke Matsuno (Gitarre), Luca Curcio (Bass) sowie Bandleader Lukas Akintaya (Drums), der in der Kategorie Schlagzeug/Perkussion nominiert ist.

Das Kollektiv hilde, nominiert als Live Act des Jahres, verbindet Stimme, Streicher und Posaune zu einem kammermusikalisch geprägten Klang. Julia Brüssel (Violine), Marie Daniels (Stimme), Maria Trautmann (Posaune) und Emily Wittbrodt (Cello, nominiert in der Kategorie Saiteninstrumente) entwickeln daraus eine Musik, die Komposition und Improvisation eng miteinander verwebt.

Die Sängerin und Komponistin ganavya, deren Album Nilam in der Kategorie Album des Jahres international nominiert ist, bewegt sich zwischen Jazz, spirituellen Traditionen und globalen Einflüssen.

Mit dem Moses Yoofee Trio, nominiert für das Debüt-Album des Jahres, ist eine junge Formation vertreten, die aktuelle Entwicklungen im europäischen Jazz aufgreift. Das Trio um Moses Yoofee Vester (Piano), Noah Fürbringer (Schlagzeug) und Roman Klobe (Bass, nominiert in der Kategorie Saiteninstrumente) steht für eine Generation, die stilistische Grenzen bewusst offen hält.

Preisverleihung im Rahmen der jazzahead!


Die Verleihung des Deutschen Jazzpreises findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt und ist Teil des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead!. Als internationaler Treffpunkt der Jazzszene bringt die Veranstaltung Musiker:innen, Kurator:innen, Journalist:innen, Förderinstitutionen und Fachbesucher:innen aus dem In- und Ausland zusammen und schafft einen Rahmen, in dem aktuelle Entwicklungen des Jazz sichtbar werden.

Der Abend wird von Thelma Buabeng und Götz Bühler moderiert.

Tickets sind über den offiziellen Ticketpartner rausgegangen.de erhältlich. Die Preisverleihung wird zudem im Livestream auf bremenzwei.de sowie zentral auf ARD Jazz als Unterseite von ARD Kultur übertragen.

Copyright: Frank Siemers 

 

Veröffentlicht am: 15.04.2026

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

Neu:


 

 

 

 

Werbung

Werbung

 

 

 

Werbung

             

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

© 2024 by frauenfinanzseite.de, Groß-Schacksdorf. Alle Rechte vorbehalten.