
2026 ist wenige Tage alt. Aus Tradition machen sich viele Menschen zum Jahreswechsel Gedanken über ihre Neujahrsvorsätze. Die Ergebnisse einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag des Onlinehändlers Haypp machen deutlich, welche Ziele die Deutschen für das kommende Jahr haben. Insbesondere junge Erwachsene wollen beim Thema Social Media und Rauchen neue Akzente setzen.
Weniger Geld für Unnötiges ausgeben, bewusster leben und mehr Sport treiben – das sind die drei häufigsten Neujahrsvorsätze der Deutschen. Wie eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Civey im Auftrag von Haypp zeigt, gibt fast jede:r Zweite (48 Prozent, 47 Prozent, 45 Prozent) an, diese Ziele für 2026 zu verfolgen. Hinzu kommen Vorsätze wie mehr Zeit für Familie und Freunde zu haben (38 Prozent), nachhaltiger zu leben (22 Prozent) und soziale Medien weniger zu nutzen (18 Prozent). Darüber hinaus nimmt sich etwa jede:r Siebte vor, mit dem Rauchen aufzuhören.
Social Media: Jeder Dritte will weniger Zeit online verbringen
Besonders ausgeprägt ist der Wille zur Veränderung bei den 18- bis 29-Jährigen. Kaum eine Altersgruppe geht mit so vielen konkreten Vorsätzen ins neue Jahr – und setzt dabei klare Schwerpunkte bei der eigenen Lebensführung, dem Medienkonsum und dem Rauchverhalten.
Auffällig ist vor allem der Umgang mit digitalen Gewohnheiten. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen nimmt sich vor, Social Media im neuen Jahr weniger zu nutzen. Der Vorsatz spiegelt eine wachsende Sensibilität für Ablenkung, Dauererreichbarkeit und mentale Belastung wider. Damit wird Social Media zu einem der zentralen Veränderungsthemen beim Jahreswechsel. Während ältere Generationen digitale Medien seltener als persönliches Problem wahrnehmen, scheint die junge Generation gezielt gegensteuern zu wollen.
Rauchen verliert über alle Altersgrenzen hinweg an Bedeutung
Der klassische Neujahrsvorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, ist über alle Altersklassen hinweg präsent (15 Prozent). Im Gesamtkontext zeigt die Umfrage hingegen auf, dass vor allem junge Menschen den Jahreswechsel mit konkreten, gesundheitsbezogenen Entscheidungen verbinden, wie mehr Sport zu treiben und bewusster zu leben. In einer zunehmend komplexer werdenden Welt voller vielseitiger Angebote scheint der Wunsch nach Kontrolle über den eigenen Lebensstil klar im Vordergrund zu stehen.
Das zeigt sich auch in der Relevanz von Neujahrsvorsätzen: Die junge Zielgruppe zeigt sich hier vergleichbar entschlossener als die ältere Generation: Rund zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen (64 Prozent) messen Neujahrsvorsätzen eine hohe Relevanz bei. Vorsätze dienen hier weniger als symbolische Tradition, sondern als bewusster Neustart. Bei den ab 65-Jährigen sind es hingegen nur noch 27 Prozent.
Nutzung von Social Media als Grund des Scheiterns
Doch wie steht es um die Umsetzung? Langfristige Erfolge sind selten: Am häufigsten halten die Deutschen ihre Vorsätze bis zu einem Monat oder einem halben Jahr ein. Fast jede:r Achte in Deutschland wirft seine Vorsätze wieder über Bord. Fehlende Motivation (57 Prozent), zu hohe Erwartungen an sich selbst (41 Prozent) und unvorhergesehene Lebensumstände (28 Prozent) werden hier altersübergreifend als Gründe genannt. Ablenkungen wie zum Beispiel durch Social Media spielen für jede:n Siebte:n eine Rolle.
Hier zeigt sich vor allem in der jungen Generation ein Dilemma: Ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen gibt an, Vorsätzen aufgrund von Plattformen wie TikTok, Instagram und Co. nicht umzusetzen. Dies ist besonders bemerkenswert, da sich gerade diese Zielgruppe für das neue Jahr vorgenommen hat, ihren Medienkonsum bewusst zu reduzieren. Trotz dieser Vorsätze scheint die Faszination und Anziehungskraft von Social Media eine nahezu unüberwindbare Herausforderung für Jüngere zu bleiben.
Quelle: Haypp Deutschland