^

 

 Suche  | Sitemap  | Mediadaten  | Kontakt  | Impressum  | Datenschutz
       
Montag, 28. September 2026
   
 

Gendergap bei Finanz- und Immobilienthemen

Umfrage: Nur jede zweite Frau fühlt sich bei monetären Entscheidungen sicher



(djd). Bei Finanzthemen gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Fast jeder zweite Mann gibt an, sich gut mit finanziellen Angelegenheiten auszukennen. Dasselbe behauptet nur rund jede fünfte Frau von sich. In monetären Angelegenheiten legen Frauen generell ein deutlich geringeres Selbstbewusstsein an den Tag. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von Dr. Klein unter mehr als 2.000 Personen in Deutschland.

Mehr Unsicherheit, weniger Verantwortung


Nur knapp die Hälfte der weiblichen Befragten gibt an, sich sicher darin zu fühlen, Finanzentscheidungen zu fällen. Unter den Männern sind es zwei Drittel. Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass 70 Prozent der männlichen Befragten angeben, hauptverantwortlich für Finanzentscheidungen im Haushalt zu sein – bei den Teilnehmerinnen der Umfrage sind es nur 51 Prozent. Dieses Ungleichgewicht setzt sich beim Immobilienkauf fort: So beschlossen männliche Eigentümer den Kauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung deutlich öfter allein (41 Prozent) als Frauen (29 Prozent). Die Gründe dafür liegen für Andrea Burgstaller, Spezialistin für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Dachau, auf der Hand: „Männer verdienen im Durchschnitt oft mehr und über die Jahre hinweg kontinuierlicher. Das führt häufig zu mehr Eigenkapital, das sie dann in die Finanzierung einbringen können.“ Frauen hingegen arbeiten aus familiären Gründen nicht selten viele Jahre in Teilzeit, verdienen somit deutlich weniger. Oft ist es auch eine Mentalitätsfrage: Frauen sind in Sachen Eigentumserwerb häufiger Teamplayer als Männer. Bereits in der Phase vor dem Immobilienkauf ist die Unsicherheit bei Frauen stärker ausgeprägt. 42 Prozent sehen bei sich fehlendes Wissen, 61 Prozent haben Angst vor finanzieller Überforderung. Auch die Komplexität eines Immobilienkaufs macht Frauen stärker zu schaffen: 41 Prozent geben an, Themen wie Zinsen und Tilgung als besonders knifflig zu empfinden. Bei den Männern sind es nur 28 Prozent.

Beratung als Lösung


Zu den Ergebnissen passt, dass knapp die Hälfte der weiblichen Kaufinteressierten eine fachkundige Beratung zur Immobilienfinanzierung als sinnvoll erachtet. Das ist deutlich mehr als bei den Männern. „Nur weil Frauen unsicherer sind, wenn es um Finanz- oder Immobilienthemen geht, sind sie keineswegs uninteressiert“, resümiert Burgstaller. „Frauen holen häufiger mehrere Meinungen ein, vergleichen Optionen intensiver und stellen mehr Rückfragen. Und genau dafür ist eine Finanzierungsberatung da. Ich kann nur allen, Frauen wie Männern gleichermaßen, empfehlen, den Mut zum Handeln zu haben und mit einer vertrauensvollen Ansprechperson in das Thema Immobilienfinanzierung einzusteigen.“

Foto: djd/Dr. Klein Privatkunden/Getty Images/Rockaa

 

Veröffentlicht am: 28.09.2026

Ausdrucken: Artikel drucken

Lesenzeichen: Lesezeichen speichern

Feedback: Mit uns Kontakt aufnehmen

Facebook: Teile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

Neu:


 

 

 

 

Werbung

Werbung

 

 

 

Werbung

             

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

© 2026 by frauenfinanzseite.de, Groß-Schacksdorf. Alle Rechte vorbehalten.