
Der Goldpreis stieg am Dienstag und erholte sich von den Verlusten der vorangegangenen Sitzung, da der Rückgang des Dollars und der Renditen für US-Staatsanleihen für Unterstützung sorgte.
Positive diplomatische Signale zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran schürten Hoffnungen auf eine Lösung der Spannungen in der Straße von Hormus, was die Ölpreise belastete, Inflationssorgen dämpfte und die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik abschwächte.
Auch die Investitionsströme zeigten Anzeichen einer Stabilisierung. Nach einer Phase anhaltender Abflüsse auf dem Höhepunkt der Spannungen im Nahen Osten verzeichneten goldgestützte ETFs in den letzten Wochen Zuflüsse, was den nachlassenden Druck auf den Rohstoff unterstreicht. Unterdessen stützen anhaltende Spannungen zwischen Russland und der Ukraine die Nachfrage nach sicheren Anlagen. Auch die Käufe der Zentralbanken bieten weiterhin Unterstützung.
Mit Blick auf die Zukunft wird die Entwicklung des Goldpreises von dem Verlauf der geopolitischen Verhandlungen abhängen. Bevorstehende Wirtschaftsdaten, darunter die Veröffentlichung der Inflationszahlen in den USA, könnten entscheidend sein für die Gestaltung der geldpolitischen Aussichten und die kurzfristige Entwicklung des Goldpreises.