
(djd). Wasser ist Leben. Ein durchschnittlicher Erwachsener besteht zu circa 60 Prozent aus dem kostbaren Nass. Es ist in jeder Körperzelle und jedem Gewebe enthalten und hält die Haut prall sowie Schleimhäute und Augen feucht.
Doch in der zweiten Lebenshälfte haben gerade Frauen oft Probleme mit Trockenheit. Denn ab den Wechseljahren fehlt es an Östrogen, das die Einlagerung von Wasser begünstigt und den Schleimhautaufbau fördert. Eine typische Folge ist oft Scheidentrockenheit, die zu Schmerzen beim Sex und auch zu häufigeren Blasenentzündungen führen kann. Aber auch dünnere, knittrigere Haut, Mund- und Nasentrockenheit sowie Augenprobleme wie Jucken, Rötungen und Fremdkörpergefühl können auftreten.
Mehr Pflege, ausgewogene Ernährung
Um sich wohlzufühlen, brauchen Frauen jetzt häufig deutlich mehr Pflegeaufwand als früher. Die Haut benötigt reichhaltigere Cremes, um geschmeidig zu bleiben. Den Augen kann häufiges Blinzeln, ausreichend Schlaf und die Nutzung von befeuchtenden Augentropfen helfen. Gleit- und Befeuchtungsmittel, aber auch hormonhaltige Salben oder Zäpfchen können die Intimzone geschmeidiger halten. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitaminen wie A und E sowie Omega-3-Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure unterstützt zusätzlich die Feuchtigkeit von Haut und Schleimhäuten am ganzen Körper. Sie finden sich unter anderem in pflanzlichen Ölen, Nüssen, Samen, Fisch sowie in Obst und Gemüse. In bestimmten Lebensphasen oder bei individuellen Beschwerden kann es sinnvoll sein, die Versorgung gezielt zu ergänzen.
Neben Ernährung und Pflege bieten einige Hersteller spezielle Nährstoffkombinationen an, die auf die Bedürfnisse von Frauen in der zweiten Lebenshälfte abgestimmt sind, mehr Informationen dazu finden sich etwa unter www.biokanol-frauengesundheit.de. So enthalten etwa Femisanit-Kapseln aus der Apotheke ausgewählte Mikronährstoffe und pflanzliche Bestandteile wie Sanddornextrakt. So kann die Funktion von Haut und Schleimhäuten von innen heraus gefördert werden.
Viel trinken nicht vergessen
Alle diese Maßnahmen können aber nur helfen, wenn auch die Flüssigkeitszufuhr stimmt. Fachgesellschaften empfehlen deshalb, täglich 1,5 bis zwei Liter zu trinken, am besten Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie verdünnte Fruchtsaftschorlen. Aber auch Kaffee in Maßen kann zu einer guten Flüssigkeitsversorgung beitragen. Frauen, die wenig Durst haben oder das Trinken leicht vergessen, sollten sich stets ein Getränk in Reichweite stellen oder eine regelmäßige Erinnerung beispielsweise auf dem Handy einrichten.
Foto: djd/Femisanit/Getty Images/Alina Vasylieva