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DWS Marktausblick Juni 2026

Die aktuellen Einschätzungen der DWS zu Konjunktur, Märkten und Anlageklassen



Markt & Makro, Vincenzo Vedda, Global Chief Investment Officer

Dass der Optimismus an den Märkten durchaus erschütterbar ist, zeigte sich Ende der ersten Handelswoche im Juni, als die Aktienmärkte und dort insbesondere die Technologiewerte massiv abrutschten. Auslöser waren die Sorgen um eine erneute Verschärfung des Iran-Konflikts, überraschend gute Zahlen vom US -Arbeitsmarkt, die die Inflationssorgen anheizten und damit die Aussicht auf möglicherweise steigende, statt fallende US-Leitzinsen.

„Wir erwarten, dass der Iran-Konflikt weiterhin die zentrale ökonomische Unbekannte bleibt, da sowohl Wachstum als auch Inflation stark von seinen Auswirkungen abhängen“, sagt Chefanlagestratege Vincenzo Vedda, der auf Sicht der kommenden zwölf Monate ein zunehmend differenziertes Marktumfeld erwartet. Trotz aller Unsicherheiten dürfte das Thema Künstliche Intelligenz (KI) weiter der entscheidende Faktor für die Entwicklung der Aktienmärkte bleiben. Daraus ergäben sich regional deutlich unterschiedliche Aussichten. „Asien und die USA dürften überproportional vom KI -Boom profitieren, Regionen mit einer stärker diversifizierten Branchenstruktur, wie beispielsweise Europa, dagegen weniger“, so Vedda. Höhere Energiekosten sowie eine nachlassende Kaufkraft bei Haushalten mit niedrigerem Einkommen könnten sich allerdings als Bremsklotz erweisen. Auch wenn in den USA, Japan und den asiatischen Schwellenländern dank der erwarteten dynamischen Entwicklung der Unternehmensgewinne zweistellige Gesamtrenditen auf Sicht von zwölf Monaten möglich erschienen, lohne sich ein Blick auf Zinsanlagen. „Anleihen bieten derzeit hohe Gesamtrenditen. Sollte sich das Wirtschaftswachstum stärker als gedacht abschwächen, könnten sie im Portfolio besonders wichtig werden“, so Vedda.

Themen, die die Kapitalmärkte bewegen


Konjunktur — Europa dürfte 2027 beim Wachstum etwas zulegen, weniger Dynamik als in den USA

Die jüngsten US-Arbeitsmarktzahlen sind deutlich besser ausgefallen als erwartet. Das spricht für mehr Konsumentenvertrauen und auch tatsächlichem Konsum und damit für mehr Wachstum, aber allerdings auch für höhere Inflationszahlen. Wir erwarten für 2026 und 2027 ein Wachstum von zwei Prozent.

Im langsamer wachsenden Euroraum erwarten wir 2027 ein Anziehen des Wachstums auf 1,3 Prozent (2026: 0,9 Prozent).

Inflation — Energie dürfte Preistreiber bleiben

Die Inflation dürfte in den USA in diesem Jahr ein Thema bleiben und bei 3,2 Prozent liegen. Für 2027 erwarten wir einen Rückgang auf 2,3 Prozent.

Dank des Tankrabatts ist die Inflation in Deutschland im Mai auf 2,6 Prozent (April: 2,9 Prozent) gesunken. Da der Tankrabatt zeitlich begrenzt ist, dürfte sie in den kommenden Monaten eher wieder anziehen. 

Notenbanken — Europa zieht Zinszügel an, USA dürften perspektivisch locker

In den USA könnte es noch etwas dauern, bis es mit den erwarteten Zinssenkungen losgeht. Per Juni 2027 erwarten wir eine um 0,5 Prozentpunkte niedrigere Leitzinsspanne von 3,00 bis 3,25 %.

Anders als in den USA erwarten wir, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen nach der Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte im Juni nochmals anheben wird und der Leitzins im Juni 2027 bei 2,50 % liegen dürft

Risiken — Weiter positive Aktienmarktentwicklung hängt an diversen Voraussetzungen

Unsere grundsätzlich positiven Aussichten für die Aktienmärkte gelten unter ganz bestimmten Annahmen: eine zumindest teilweise Öffnung der Straße von Hormus in den nächsten zwei Monaten, keine Rezession in den Industrieländern in den nächsten drei Jahren, Renditen zehnjähriger US-Anleihen unter fünf Prozent und zwei Zinssenkungen der US-Notenbank Fed in den kommenden zwölf Monaten.

Sollten sich diese Annahmen nicht bewahrheiten, könnte dies deutlich negative Konsequenzen für die Märkte haben.

Aktien, Lilian Haag, Fondsmanagerin

Aktien aus Taiwan und Korea — großes Potenzial und große US -Abhängigkeit



Beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) geht der erste Gedanke fast zwangsläufig in Richtung der US-Technologieriesen, die für gigantische Investitionen in diesen Bereich stehen. Was viele übersehen: Wesentliche Profiteure dieser Entwicklung sitzen in Asien, genauer gesagt, in Taiwan und Korea. „Mit einer Palette an Halbleiterprodukten und anderen Bauteilen für Datencenter sind zahlreiche taiwanische und koreanische Unternehmen derzeit äußerst wichtige Lieferanten für Produkte, die den Ausbau der KI-Infrastruktur ermöglichen“, sagt Fondsmanagerin und Asien-Expertin Lilian Haag. Die Nachfrage nach diesen Produkten seitens der US-amerikanischen Tech-Riesen sei ungebrochen, der Aufbau neuer Produktionskapazitäten brauche noch jede Menge Zeit. Das beschere insbesondere koreanischen und taiwanischen Unternehmen eine ungebrochen starke Nachfrage und eine positive Preisentwicklung bei ihren Produkten, was ihre Gewinne auf Rekordniveau treibe. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung der Börsen wider. Der Taiwan-Weighted-Index liegt im laufenden Jahr mit 49 Prozent, der koreanische Kospi-Index mit 83 Prozent (Stand: 10.06.) im Plus.

Trotz dieser imposanten Zahlen erscheint das Kurspotenzial weiter intakt. Denn die Bewertungen sind trotz der massiven Kursgewinne eher moderat, was an der extrem dynamischen Entwicklung der Unternehmensgewinne liegt. „Für taiwanische Unternehmen geht der Markt davon aus, dass die Unternehmensgewinne in diesem Jahr um 35 Prozent und im kommenden Jahr um 23 Prozent zulegen werden“, sagt Haag. Für die Unternehmen des koreanischen Kospi-Index werde dieses Jahr sogar ein Wachstum von 168 Prozent erwartet. „Derzeit ist weder mit einem Rückgang der Nachfrage noch mit einer Ausweitung des Angebots zu rechnen, so dass das positive Gewinnmomentum anhalten dürfte“, so Haag. Die beiden Länder machen inzwischen fast 50 Prozent der Marktkapitalisierung des MSCI Emerging Markets aus. Also ein extrem hohes Gewicht, das natürlich auch mit Risiken einhergeht. Die Abhängigkeit vom US-Aktienmarkt ist äußerst

hoch. „Sollte sich die Investitionstätigkeit in den USA hinsichtlich des KI-Ausbaus abschwächen, würde dies einen großen negativen Effekt auf die Börsen in Taiwan und Korea haben und damit auch auf den MSCI Emerging Markets insgesamt“, so Haag. Dazu kommt noch ein besonderes geopolitisches Risiko: Chinas immer offensiver formulierter Anspruch auf Taiwan.

Aktien USA — Wachstumstreiber nach wie vor die Künstliche Intelligenz


Die Entwicklung des US-Markts dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die Unternehmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz ihre Wachstumsdynamik beibehalten können.

Wir sind positiv für die Gewinnentwicklung gestimmt, trotz aller Risiken. Unser Kursziel für den S&P 500 per Juni 2027: 8.200 Punkte.

Aktien Deutschland — stärker abhängig von Konjunktur und Energiepreisen, dennoch Aufwärtspotenzial


Der deutsche Leitindex Dax liegt seit Jahresbeginn leicht im Minus. Er profitiert nicht vom KI -Boom, ist dafür aber stärker abhängig von den Energiepreisen und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung als die US-Börsen.
-Wir sehen dennoch Aufwärtspotenzial bei dem jetzigen Stand. Unser Kursziel per Juni 2027: 26.300 Punkte

Aktien Europa — wenig dynamisch, aber Chancen in ausgewählten Sektoren

An der Grundkonstellation für europäische Aktien hat sich zuletzt nicht viel geändert: Die Wachstumsaussichten sind vergleichsweise niedrig, die Inflationsrisiken dagegen erhöht.

Ausgewählte Sektoren bieten dennoch Chancen, beispielsweise im Bereich der Energiewende oder bestimmte Industrieunternehmen. Kursziel für den Stoxx 600 per Juni 2027: 650 Punkte.

Aktien Japan — weiter aussichtsreich


Der japanische Markt profitiert von strukturellen Reformen und einer schrittweisen Normalisierung der Geldpolitik, bleibt jedoch sensibel gegenüber globalen Kapitalflüssen und Wechselkursbewegungen.

Unser Kursziel für den MSCI Japan per Juni 2027: 2.660 Punkte. Der Aktienmarkt gehört damit zu den Aussichtsreichsten für die kommenden zwölf Monate.

Anleihen, Daniel Kittler, Fondsmanager

Staatsanleihen mit attraktivem Renditepotenzial

Alle Augen auf den Aktienmarkt. Für Anleger hat sich das in der jüngeren Vergangenheit durchaus ausgezahlt. Während die Aktienmärkte sich gut entwickelten, litten die Rentenmärkte unter dem Anstieg der Inflationserwartungen und der immer weiter steigenden Staatsverschuldung. Doch inzwischen haben sich die Vorzeichen für Zinsanlagen, insbesondere für Staatsanleihen, zum Positiven gewendet. „Wir erwarten aufgrund mehrerer Faktoren eine Stimmungsaufhellung am Anleihemarkt“, sagt Rentenfondsmanager Daniel Kittler. Das liege hauptsächlich an zwei Gründen. Zum einen, weil die Inflation in den kommenden Monaten etwas niedriger ausfallen dürfte als vom Markt derzeit eingepreist. Anders als in der Nach-Coronazeit, die durch einem massiven Nachfrageanstieg gekennzeichnet war, handele es sich diesmal um einen Angebotsschock – konkret die Verknappung der verfügbaren Rohölmenge durch den Iran-Konflikt. Dies führe zu einem geringeren Preissetzungsspielraum der meisten Unternehmen. Eine Entspannung in der Golfregion könnte der Auslöser für eine nachlassende Inflationsangst sein und damit zu niedrigeren Renditen und dementsprechend höheren Anleihe-Preisen führen. Zum anderen erwartet Kittler für das zweite Halbjahr eine Verlangsamung des Wachstums in den USA.

„Eine Abschwächung der Konjunktur führt üblicherweise zu einer verstärkten Nachfrage nach weniger riskanten und schwankungsärmeren Anlagealternativen. Davon könnten Anleihen im Allgemeinen und Staatsanleihen im Besonderen profitieren“, so Kittler. Bei US-Staatsanleihen favorisiert der Anleihenprofi Kurzläufer, also Anleihen mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Diese Titel dürften von den erwarteten Leitzinssenkungen der US-Notenbank besonders profitieren. So dürften mit zweijährigen US-Staatsanleihen auf Sicht von zwölf Monaten Gesamtrenditen von etwa fünf Prozent möglich sein. Anders sieht die Präferenz bei europäischen Staatsanleihen aus. Hier favorisiert Kittler eher mittlere und längere Laufzeiten. Die Europäische Zentralbank werde die Zinsen kurzfristig anheben, um den gestiegenen Inflationserwartungen zu begegnen. Das werde die Renditen in diesem Laufzeitensegment auf einem höheren Niveau halten. Längere Laufzeiten dagegen dürften profitieren, da Investoren die mittel - bis langfristige geldpolitische Bremswirkung in niedrigeren Renditen übersetzten, was die Kurse steigen lassen sollte. Zehnjährige Bundesanleihen könnten auf Sicht von zwölf Monaten Gesamtrenditen von 5,8 Prozent abwerfen.

Staatsanleihen USA (10 Jahre) — Kurspotenzial
- Wir sind für die Kursentwicklung von zehnjährigen US -Anleihen positiv gestimmt.
- Erwartete Rendite per Juni 2027: 4,20 Prozent.

Staatsanleihen Deutschland (10 Jahre) — Renditen dürften nur leicht zurückgehen

- Wir erwarten, dass die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen nur leicht zurückgehen, daher begrenztes Kurspotenzial.
- Prognose per Juni 2027: 2,90 Prozent.

Staatsanleihen Schwellenländer — mögliche Risiken derzeit nicht eingepreist
- Die Zinsaufschläge sind sehr niedrig und spiegeln die geopolitischen Risiken nur unzureichend wider.
- Positiv sehen wir dagegen das fundamentale Umfeld.

Währungen

Euro/Dollar — stärkerer Euro erwartet

- Der Euro hat unserer Ansicht nach leichtes Aufwertungspotenzial gegenüber dem Dollar. Dafür sprechen strukturelle Faktoren, wie die erwartete weiter steigende Verschuldung sowie ein verstärktes Interesse ausländischer Investoren an einer Diversifikation weg vom Dollar.
- Unsere Euro/Dollar-Prognose per Juni 2027: 1,22

Alternative Anlagen

Gold — deutliches Kurspotenzial nach bisher schwacher Wertentwicklung im laufenden Jahr

- Der Goldpreis hat sich im laufenden Jahr deutlich von seinen Höchstständen entfernt und liegt leicht im Minus.
- Auf Sicht von zwölf Monaten halten wir einen deutlichen Preisanstieg für möglich. Dafür sprechen mehrere Gründe: Die erwarteten Zinssenkungen in den USA, ein wahrscheinlich schwächerer Dollar sowie die nach wie vor hohe Nachfrage der Zentralbanken. Kursziel per Juni 2027: 5.400 Dollar pro Feinunze.

Europas stille Stärke im KI-Boom

Marktkommentar von Sandeep Rao, Senior Analyst bei Leverage Shares und Income Shares


Am 3. Juni 2026 präsentierte die EU-Kommission ihr „Tech Sovereignty Package" – ein umfassendes Gesetzespaket, mit dem Brüssel die technologische Abhängigkeit Europas von US-amerikanischen und chinesischen Anbietern bei Cloud-Diensten, Halbleitern und KI-Infrastruktur substanziell verringern will. 

„Wir können es uns nicht leisten, bei den Technologien, die den Betrieb unserer Krankenhäuser, die Stabilität unserer Energienetze und die Sicherheit unserer Dienste gewährleisten, von anderen abhängig zu sein", erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. „Es geht darum, unsere Bürger zu schützen, unsere Interessen zu verteidigen und unsere eigenen Entscheidungen zu treffen.“ Das Paket formuliert einen eindeutigen politischen Anspruch: Europa soll bei kritischen Schlüsseltechnologien eigenständig werden. Die Berichtssaison für das erste Quartal 2026 liefert indes ein Bild, das diesen politischen Anspruch als das entlarvt, was er ökonomisch betrachtet ist: eine weitgehende Illusion.

Denn was die Quartalszahlen auf beiden Seiten des Atlantiks mit einer Klarheit belegen, die kaum Raum für Deutungsalternativen lässt, ist die strukturelle Komplementarität zweier Technologieökosysteme, die ohne einander schlicht nicht funktionieren. Jeder US-Hyperscaler und jeder GPU-Hersteller ist auf europäische Ausrüstung, Energiemanagement und Dateninfrastruktur angewiesen. Jeder europäische Technologiekonzern, der im KI-Zeitalter wächst, tut dies, weil amerikanische Unternehmen in einem historisch beispiellosen Ausmaß in Rechenkapazität, Software und Applikationen investieren. Dass Brüssel gleichzeitig plant, die Rechenzentrumskapazität Europas zu verdreifachen und bis zu 200 Milliarden Euro in eigenständige Infrastruktur zu lenken, ist politisch nachvollziehbar – analytisch beschreibt es jedoch eine Realität, die die Marktdaten des ersten Quartals 2026 konsequent widerlegen.

Berichtssaison Q1 2026: KI monetarisiert auf allen Ebenen gleichzeitig

Das erste Quartal 2026 wird als kommerziell entscheidendste Berichtssaison des KI-Infrastrukturzyklus in die Marktgeschichte eingehen:  Weil die Ergebnisse stark ausfielen und sich die zentrale Debatte unter Investoren strukturell verschoben hat. Die Frage, die noch in den Vorquartalen die Earnings Calls dominierte – ob KI-Kapitalausgaben jemals in reale wirtschaftliche Erträge münden würden –, ist von einer anderen verdrängt worden: Welche Schicht des KI-Stacks erfasst den größten wirtschaftlichen Wert? Die Antwort, die die Zahlen des ersten Quartals liefern, ist bemerkenswert eindeutig: Alle drei Schichten monetarisieren gleichzeitig. Hardware und Infrastruktur, Plattformen und Cloud, Applikationen und Unternehmenssoftware – der Übergang von der spekulativen zur realen Wertschöpfung vollzieht sich nicht sequenziell, sondern parallel. Die Investorenstimmung bei US-amerikanischen und europäischen Technologieaktien konvergiert dabei nicht, sondern differenziert sich zu zwei komplementären Anlagekategorien, die unterschiedliche Risiko-Rendite-Profile, Wachstumsdynamiken und Bewertungslogiken aufweisen.

US-Tech liefert

Innerhalb des US-Tech-Clusters verlief die Berichtssaison weitgehend erwartungsgemäß, wobei Künstliche Intelligenz das dominierende Thema blieb. Der maßgebliche Treiber war die stabile Nachfrage von Unternehmen, die entweder über substanzielle eigene Liquidität verfügen oder einen gut gesicherten Kapitalmarktzugang besitzen. Nvidia lieferte eine signifikante positive Überraschung und meldete frühe Fortschritte bei Blackwell-Verkäufen an Rechenzentrums-Kunden. Ein Zeichen dafür, dass die nächste GPU-Generation früher als erwartet in die Erlösrechnung einzahlt. Snowflake und Dell erwiesen sich als die überraschendsten positiven Abweichler der Saison: Snowflake durch substanzielles Wachstum bei KI-Accounts, Dell durch starke Server-Erlöse, die signalisieren, dass das Unternehmen – lange ein Nachzügler in der KI-Story – nun Zugang zu dem reißenden Strom der unternehmensgetriebenen KI-Ausgaben gefunden hat. Die übrigen US-Tech-Unternehmen verzeichneten überwiegend moderate positive Überraschungen, was weniger Ausdruck außergewöhnlicher operativer Stärke als vielmehr Folge moderat angesetzter Konsenserwartungen war, oder lagen im Rahmen der Prognosen, getragen von einer stetigen, strukturell verlässlichen Unternehmensnachfrage.

 

Veröffentlicht am: 17.06.2026

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