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HOMAS HANISCH – „EXOS“ AW26: SKULPTURALE RÜSTUNG

UND DAS COMEBACK AUF DER BERLIN FASHION WEEK



Mit EXOS feiert der Berliner Designer THOMAS HANISCH nach zehn Jahren seine kompromisslose Rückkehr auf die Berlin Fashion Week. Die AW26-Kollektion markiert einen Wendepunkt: Weg vom modischen Minimalismus, hin zu einer radikalen, lauten Ästhetik. Mit 20 progressiven Looks – 15 Womenswear und 5 Menswear – interpretiert Hanisch das Konzept von Schutz als ultimatives Zeichen von Stärke und Präsenz.

Mode als Schutzschild der Identität

Inspiriert von der Natur und den Abwehrmechanismen der Tierwelt, erforscht EXOS das Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Sicherheit. Als Teil der LGBTQ+ Community übersetzt Thomas Hanisch persönliche Erfahrungen in textile Statements: Schutz wird hier nicht als Verstecken oder Tarnung verstanden, sondern als kraftvolle Rüstung, die Identität lautstark nach außen trägt. 

Materialien, Farben und Silhouetten: Eine Symbiose der Extreme


Die Kollektion spielt mit einer drastischen Farbpalette aus Schwarz, Weiß und Rot – Symbole für Autorität, Körperlichkeit und den menschlichen Ursprung. THOMAS HANISCH vereint traditionelle Handwerkskunst mit experimentellen Verfahren:
● Skulpturale Deformation: Voluminöse Silhouetten, inspiriert von Reifröcken des 17. und 18. Jahrhunderts, geben dem Körper neue Shapes und fordern normative Vorstellungen von Schönheit und Geschlecht radikal heraus.
● Avantgardistische Texturen: Flüssiglatex auf Stoffen, 3D-gedruckte Resin-Elemente und Kunstpelz treffen auf handgefertigte Details.
● Nachhaltige Verantwortung: Upcycling spielt eine zentrale Rolle. Secondhand-Ledermäntel wurden zu neuen Statement-Pieces dekonstruiert, während hunderte Federn aus recyceltem Verpackungsmaterial per Hand geschnitten wurden.

Highlights der Kollektion

Besonders eindrucksvoll sind die technischen Innovationen, welche die visionäre Kraft von THOMAS HANISCH demonstrieren: Die Anwendung von Korsett-Verfahren auf großflächige Elemente schafft strukturelle, „tragbare Skulpturen“, während die Integration von 3D-Druck-Elementen direkt in die Kleidung die Grenze zwischen Technologie und Textil auflöst. Jedes Teil ist eine Hommage an die Kunst der Mode, die weit über den kommerziellen Zweck hinausgeht.

Ein immersives Runway-Erlebnis

Präsentiert in der rauen, industriellen Atmosphäre des M60, erzeugt die Show eine elektrisierende Spannung. Ein lauter, treibender Berliner Sound begleitet die kraftvollen Walks eines diversen Castings. Unter den 20 Models befinden sich prominente Gesichter wie Daniela Djokic (GNTM-Gewinnerin 2025) sowie Aldin Zahirovic, Zoe Rötzel und Stella Sellere.

Das visuelle Konzept wird durch ein exzentrisches „Pretty Goth“-Styling vervollständigt: Aufwendige Wigs der Berliner Drag-Artistin Deeon und ein dunkles Make-up-Konzept des Teams von La Biosthetique verstärken das Spiel zwischen Strenge und Rebellion. In Kooperation mit Partnern wie Treatwell, TUI und dem Fashion Council Germany setzt die Show im Rahmen des NEWEST-Kollektivs ein Zeichen für die Relevanz mutiger Mode in Berlin.

Provokation als ästhetische Notwendigkeit


„Berlin darf sich nicht auf kommerzieller Mode ausruhen. Wir brauchen Designer, die herausfordern und Emotionen wecken“, so Thomas Hanisch. „Nach zehn Jahren bin ich bereit zu zeigen, dass Mode Kunst ist, die zum Denken anregt. More is more – ich möchte die Leute inspirieren und die Avantgarde zurück nach Berlin holen.“ Mit EXOS AW26 liefert Thomas Hanisch kein bloßes Defilee, sondern ein Manifest für die Zukunft der Mode: mutig, innovativ und unaufhaltsam.

THOMAS HANISCH ist ein in Berlin ansässiges Avantgarde-Label, das für die Schnittstelle von Schutz, Identität und Sichtbarkeit steht. Bekannt für seine Arbeiten, die bereits von Weltstars wie Lady Gaga getragen wurden, verbindet Hanisch historische Referenzen mit progressiven Materialien und dekonstruierten Silhouetten. Nach einer zehnjährigen kreativen Pause kehrt er 2026 zurück, um die Grenzen zwischen High-Fashion und Kunst neu zu definieren und Vielfalt als architektonisches Statement zu zelebrieren.

 

Veröffentlicht am: 07.02.2026

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