
Wesentlicher Treiber des guten Wachstums war der private Konsum, der mit überraschend starken 0,5 Prozent im vierten Quartal zulegte. Offenbar beginnen die Verbraucher ihre realen Einkommenszuwächse auch auszugeben. Und insbesondere ging die Sparquote kräftig zurück, auf 10,3 Prozent. Auch das signalisiert ein zunehmendes Vertrauen der Verbraucher in den Aufschwung. Auch der staatliche Konsum legte kräftig zu. Die expansive Fiskalpolitik beginnt zu wirken.
Sehr erfreulich ist auch die Entwicklung der Investitionen: vor allem beim Bau – und hier insbesondere dem Tiefbau – geht es voran. Auch das ist in weiten Teilen der Fiskalpolitik geschuldet.
Problemkind bleibt die Außenwirtschaft. Die Exporte gingen abermals zurück. Zwar fiel der Außenbeitrag nicht ganz so negativ aus, aber das lag vor allem daran, dass die Importe ebenfalls zurückgingen.
Trotz dieses Wermutstropfens stützen die Zahlen unser Bild eines sich verfestigenden Aufschwungs. Bis der sich selbst tragen kann, also ohne weitere expansive Fiskalpolitik, wird es aber leider noch eine Weile dauern.