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Samstag, 18. August 2018
   
 

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Ist die To-do-Liste ein Glückskiller?

Ein Experiment von Dr. Ilona Bürgel



(Dr. Ilona Bürgel) Jede Woche freitags ist es wieder soweit: Ich plane die kommende Woche. Termine, Reisen, vor allem aber Erledigungen, Anrufe, Abgabetermine, Nachfassen etc.

Aktualisiere ich dann meine Listen und vergleiche sie mit der mir laut Kalender zur Verfügung stehenden Zeit, sehe ich klar: Was ich mir vornehme, ist nicht zu schaffen.

Warum führen Sie To-do-Listen? Dazu zählen auch Magnete am Kühlschrank, an gut sichtbaren Stellen verteilte Post-its oder Apps. Wir hoffen, dass wir dadurch nichts vergessen und effizient sind. Sie sollen uns helfen, den Überblick zu bewahren und der zunehmenden Menge zu erledigender Aufgaben irgendwie Herr zu werden.
 
Die fünf Risiken der To-do-Liste

1. Wir nehmen uns unrealistisch viel vor
2. Wir glauben noch immer daran, einmal alles geschafft zu haben
3. Wir verlieren den Bezug zum Sinn unseres Tuns, weil wir nur "abarbeiten"
4. Wir generieren negativen Stress, weil wir keine Zeitpuffer einkalkulieren
5. Wir rauben uns Zeit: Je mehr wir hineinpacken, desto knapper scheint sie uns

Wie lebt es sich ohne To-do-Liste?


Ich beschloss, eine Woche im Kalender zu markieren, in der ich ohne sie arbeite und lebe. Je näher die Woche kam, desto unruhiger – ja sogar ängstlich - wurde ich. Angst, etwas Wichtiges zu übersehen, einen Fehler zu machen.

Am Montagmorgen ging ich dennoch schwungvoll und bester Laune ins Büro. Konnte ich doch plötzlich nach Tagesform entscheiden, womit ich beginne. Zuerst tat ich – gar nichts. Sondern schaute aus dem Fenster und freute mich des Lebens. Bis sich gleich darauf meine mentalen Kontrollinstanzen meldeten und sagten: So geht es doch wohl nicht. Willst Du Deine Zeit vertrödeln anstatt Wertvolles zu leisten?

Ich vertiefte mich in die erste Aufgabe, die mir alles an Konzentration abverlangte. Ich war produktiv und hatte Spaß. Genauso erging es mir mit der nächsten. Die Gespräche mit meiner Assistentin verliefen ebenfalls anders. Normalerweise habe ich auch dafür eine Liste mit Prioritäten, über die gesprochen, nachgedacht werden soll. Heute aber musste ich mich erinnern, was mir wichtig ist. Und siehe da -  es gelang. Die Themen prägten sich sogar stärker ein, weil ich konzentrierter war.

Eine weitere Sorge tauchte auf: nicht schnell genug zu arbeiten, nicht genügend zu schaffen. War da doch keine Liste, die mich allein durch ihre Länge antreiben würde.

Am Ende der Woche stand fest, dass ich umfangreiche Themen bewältigt hatte. Es war gar nicht mehr wichtig, wie viele, sondern - auf welche Weise. Mir wurde klar, dass die Tendenz, Dinge so schnell wie möglich „abzuarbeiten“, uns vom Wunsch, Dinge wirklich bearbeiten zu wollen, entfernt und ebenso vom Finden der besten, ja vielleicht sogar - Herzenslösungen.

Gehen Sie selbstbestimmter mit To-do-Listen um


Ab sofort werde ich in jedem Monat eine Woche ohne To-do-Liste leben und arbeiten. Die freie Entscheidung, Aufgaben zu wählen, erhöht den Spaßfaktor und dieser die Produktivität.

Im nächsten Newsletter schreibe ich über das Thema "Mentale Auswirkungen der Digitalisierung".       
     



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Erfahrung      
„Wir sind immer ein Teil der Lösung, egal ob Stress, Überlastung oder negatives Denken. Ich danke Ihnen für diese Erkenntnis und die Ermutigung, an der Alltagsumsetzung immer wieder dranzubleiben, um es beim nächsten Mal besser zu machen.“ Marion Oppermann, Abteilungsleiterin Personal/Service Deutsche Post      
 



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Medien   
   
Für die kreativen Pausen empfehle ich, die Schokoladenseiten des Lebens wiederzuentdecken. Hier erkläre ich, wie es geht.

Leben ist wie Schokolade zu essen!

 


Veröffentlicht am: 13.03.2018

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