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Dienstag, 30. November 2021
   
 

Frauen & die Schönheit – Freiheit oder Diktat?

Sylvie Meis’ deutliche Beauty-Botschaft: die Moderatorin bezieht Position im Empowerment-Talk mit starken Frauen



Weg von Empörung, hin zu Empowerment – das ist Moderatorin Sylvie Meis ein echtes Anliegen. In einem von Juvéderm® initiierten Panel-Talk zum Umgang der Gesellschaft mit Schönheitsbehandlungen zog sie eine Beauty-Bilanz – und machte deutlich, was sich bei dem Thema noch ändern muss.

Extrem kontrovers ist die Bandbreite an Reaktionen, die vor allem Frauen erfahren, die offen zu ihren Beauty-Behandlungen stehen. Im vergangenen Jahr bekannte sich auch Sylvie Meis erstmals zu ihrem bis dahin größten Beauty-Geheimnis: Treatments mit Fillern auf Hyaluronsäurebasis. Die 43-jährige Moderatorin ging den Schritt in die Öffentlichkeit ganz bewusst und wirbt seitdem als Markenbotschafterin für Juvéderm®, der weltweit führenden Marke für Gesichtsfiller*, für einen offeneren Umgang mit dem Thema.

Auf einer Pressekonferenz von Juvéderm® in Hamburg zog die Power-Frau nun Bilanz – intensiv und kontrovers diskutierte Sylvie Meis mit Dr. med. Emi Arpa, auf Ästhetik und Dermatologie spezialisierte Ärztin, Influencerin Marie von den Benken und Autorin Susanne Kaloff das übergeordnete Thema: Vergleichen und verurteilen, freie Entscheidung oder Beauty-Diktat – warum können Frauen in Sachen Schönheit scheinbar nichts richtig machen?

„Ich finde es absurd, um Schönheitsbehandlungen ein Geheimnis zu machen. Jeder Mensch kann frei entscheiden, was sie oder er für die ganz eigene Definition von Schönheit tut. Ich sage allen: Steht ein für eure eigene Schönheit!“ Sylvie Meis, Moderatorin und Juvéderm® Markenbotschafterin

Engagiert bezog Sylvie Meis Position: „Frauen werden im Gegensatz zu Männern immer noch sehr stark nach ihrem Aussehen be- und verurteilt. Das muss sich endlich ändern! Gleichzeitig haben viele Menschen Angst, über Beauty-Treatments zu sprechen. Aber ich finde es absurd, um Schönheitsbehandlungen ein solches Geheimnis zu machen. Jede und jeder kann frei entscheiden, was sie oder er für die ganz eigene Definition von Schönheit tut. Jeder Mensch sollte frei darüber sprechen und stolz zu sich selbst stehen können, ohne dafür angefeindet zu werden,“ fordert die Moderatorin. „Ich persönlich habe eine klare Vorstellung davon, wie ich aussehen möchte und wann ich mich wohlfühle – und die Treatments von Juvéderm® unterstützen mich dabei. Das muss aber jede und jeder für sich selbst entscheiden und wenn jemand sagt: ,Ich brauche keine Filler, um mich schön zu fühlen’, hat die Person meine vollste Unterstützung. Ich sage allen: Steht ein für eure eigene Schönheit!“

Unterstützung erhielt sie dabei von Bestsellerautorin Susanne Kaloff („Angst ist nichts für Feiglinge“, Fischer Verlag). Sie ist grundsätzlich der Meinung: „Jede Frau soll mit ihrem Körper, Gesicht und Leben machen, was sie will, solange es anderen nicht schadet.“ Sie gibt jedoch zu bedenken: „Das Problem, dass ich sehe, ist allerdings nicht Privatsache, sondern gesellschaftlich. Je mehr wir in den Medien, auf Social Media, in Real Life Frauen sehen, die ihr Aussehen mit Hilfe von Fillern & Co. künstlich verändert haben, je mehr ändert sich der Blick auf uns und all jene, die ohne die Maßnahmen leben und altern: Überkritisch. Man beginnt zu vergleichen und abzulehnen, wie man ist.“ Susanne Kaloff sieht die Gefahr, „dass sich unbemerkt und mehr oder weniger subtil über die Jahre das Schönheitsideal kollektiv verändert und ernsthaft angenommen wird, eine 52-jährige Frau würde bloß mit Hilfe von viel Wasser trinken und Yoga machen aussehen wie J.Lo.“

Sie hielt dennoch ein Plädoyer für die freie Entscheidung: „Man kann versuchen, Schönheit in sich zu entdecken, zu entfalten, zu kultivieren. Dieser Weg ist mühsamer, ungemütlicher, ich gebe es zu. Nicht jeder hat dazu Lust, Zeit, Energie. Ich habe daher auch Verständnis, wenn Frauen sich für Beauty-Treatments entscheiden. Kein Weg ist besser als der andere. Wir haben die freie Wahl. Darin liegt viel Freiheit. Und sollte ich morgen meine Meinung ändern, werde ich eins sicher nicht verloren haben: Meine Würde.“

Lifestyle-Journalistin und Influencerin Marie von den Benken (@Regendelfin) betonte, wie wichtig für sie ein offenes Bekenntnis zu Beauty-Treatments ist: „Ich habe mich aus mehreren Gründen entschieden, meine Community und die Öffentlichkeit von Anfang an an meinem Prozess teilhaben zu lassen. Aus Transparenzgründen, aber vor allem weil es mir sehr wichtig ist zu zeigen, dass daran nichts Verwerfliches ist, man aber unbedingt darüber sprechen muss. Models und Influencern wird oft vorgeworfen, dass sie ihren Followern eine surreale, falsche Welt vorgaukeln, die aus Schönheitsidealen besteht, die niemand jemals erreichen kann. Ich halte es daher für unerlässlich, offen damit umzugehen und zu sagen: Ich habe mich mit ein paar Stellen an meinem Körper unwohl gefühlt und etwas machen lassen. Jeder Mensch ist exakt auf die Weise außergewöhnlich hübsch, auf die er sich am wohlsten fühlt. Nur darauf kommt es an. Daher darf man auch nicht verurteilen, wenn jemand sich dazu entschließt, etwas nachzuhelfen. Oder eben nicht.“

Die Expertin in der Runde, Dr. med. Emi Arpa, auf Ästhetik und Dermatologie spezialisierte Ärztin, stellte fest: „Ich merke definitiv die langsame Enttabuisierung dieses Themas. Es wird nicht mehr als etwas gesellschaftsfernes angesehen, sondern eher als etwas, was man sich in der Schnelllebigkeit unserer Leistungsgesellschaft einfach mal gönnt. Für sich selbst. Um sich selbst gut zu fühlen. Nicht für andere. Ich finde tatsächlich, das ist eine sehr schöne Entwicklung.“ Gleichzeitig wies Dr. Arpa aber auf die besondere Verantwortung der Ärztinnen und Ärzte im Zusammenhang mit Beauty-Behandlungen hin: „Ich verfolge eine Philosophie, die vorrangig auf Natürlichkeit basiert. Mir ist es sehr wichtig, Patienten ein gutes Gefühl zu geben. Daher würde ich niemals eine Behandlung durchführen, die auf Kosten der natürlichen Anatomie und Mimik geht. Eine gute Behandlung sollte aus meiner Sicht die individuelle Schönheit des Patienten hervorheben und dem Patienten kein beliebiges, vermeintliches Schönheitsideal verpassen. Deshalb kommt es auch vor, dass ich Patienten ablehne, die sich einen komplett anderen Look wünschen. Dieser Wunsch ist durchaus legitim, aber aus meiner Sicht sollte ein guter Arzt Verantwortung übernehmen und Patienten unter Umständen auch vor sich selbst schützen.“

Initiiert wurde die hochkarätige Talk-Runde von Juvéderm®, der weltweit führenden Marke für Gesichtsfiller auf Hyaluronsäurebasis.* „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung im Umgang mit Beauty-Treatments bewusst“, erklärt Robert Schuller, Geschäftsführer Allergan Aesthetics Deutschland. „Diese engagierte und offene Diskussion leistet dazu einen wichtigen Beitrag und unterstreicht unseren Ansatz, dass jeder Mensch frei für sich entscheiden können sollte. Grundlage für jede Entscheidung sollte immer eine ausführliche Beratung durch erfahrene, gut ausgebildete Fachärztinnen und Fachärzte sowie eine Behandlung ausschließlich mit qualitativ hochwertigen Fillerprodukten sein.“

Foto: Allergan Aesthetics

 

Veröffentlicht am: 28.10.2021

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