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Montag, 16. September 2019
   
 

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Life-Changing – wenn der Job unzufrieden macht

Durch passende Stelle zu mehr Zufriedenheit im Leben

Stress, mangelnde Anerkennung, Unterforderung, Probleme mit Kollegen oder dem Vorgesetzten – Unzufriedenheit im Job kann verschiedene Ursachen haben. Egal um welche es sich handelt – das Ignorieren oder Herunterspielen der Gründe kann langfristig zu psychischen Erkrankungen wie Burn-out oder Depressionen führen.

Wer nämlich unglücklich im Job ist, trägt die Unzufriedenheit meist auch mit nach Hause, sodass die negative Stimmung das ganze Leben beeinflusst. „Es gibt Menschen, die Erfolg über Glück stellen und die deshalb auch nicht bei Unzufriedenheit den Job wechseln. Doch ein Job, der einem wirklich Spaß macht, bringt Erfüllung und wirkt sich positiv auf das eigene Leben aus. Die für einen selbst richtige Stelle zu finden, ist also überaus lohnenswert. Eine berufliche Veränderung bedeutet häufig aber auch, dass man sich selbst verändern beziehungsweise weiterentwickeln muss und nicht das Umfeld“, sagt Carsten Beyreuther, Speaker und Coach.

Konsequenzen abwägen


Für viele Arbeitnehmer in Deutschland stellt die Arbeit am Ende des Tages doch nur einen Broterwerb dar. Deshalb arrangieren viele sich auch mit kleineren oder größeren Ärgernissen im Joballtag – solange es sich um eine sichere Stelle handelt und das Gehalt pünktlich gezahlt wird. Doch falls die Probleme zunehmen, reift in der Regel der Wunsch nach einem Jobwechsel. Führen Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten beispielsweise bis zum Mobbing, sollten Arbeitnehmer einen Schlussstrich ziehen und in einer anderen Abteilung oder einem anderen Unternehmen einen Neustart wagen. „Bei dem Großteil der Menschen handelt es sich jedoch um zögerliche Personen, die nur sehr bedacht Entscheidungen treffen. Auch vor einem Kauf, beispielsweise eines Autos oder Handys, prüfen sie wochenlang alle Kriterien und lesen verschiedene Bewertungen. Diese abwägende Vorgehensweise wenden sie auch vor einem potenziellen Jobwechsel an“, sagt Beyreuther und ergänzt: „Häufige Jobwechsel fallen in Lebensläufen oft negativ auf, doch wer eine wohlüberlegte Änderung der Lebenssituation vornimmt, gilt alles andere als gescheitert. Generell sollten Arbeitnehmer einfach nach einer Tätigkeit suchen, die ihnen wirklich Spaß macht und die sie gut können. Bei auftretenden Konflikten befinden sie sich dadurch auch in einer Stellung, möglichen Kritikern mit guten Argumenten zu begegnen.“ Vor jedem Wechsel gilt es also, sich Gedanken zu machen und entscheidende Fragen zu klären:

Wie geht es mir, wenn ich an meine Arbeit denke?

Wer abends nach Hause kommt und Probleme sowie Konflikte des vergangenen Arbeitstages noch einmal durchgeht und nicht abschalten kann, sollte langfristig an einen Jobwechsel denken. Dies gilt auch für Personen, die morgens mit negativen Gefühlen aufstehen und bereits unmotiviert bei der Arbeit ankommen.

Warum habe ich mich für diesen Job entschieden?

Wer zufällig in ein Arbeitsfeld geraten ist, obwohl er etwas anderes machen wollte, oder aufgrund wirtschaftlicher Zwänge einen Job angenommen hat, stellt sich häufig die Frage: „Was wäre, wenn?“ Die Motivation für den Job kam in diesen Fällen von Anfang an nicht aus dem Inneren. Deshalb grübeln diese Personen häufig darüber, ob ein anderer Job ihre Zufriedenheit fördern würde.  

 Warum will ich den Job wechseln?

Vorab gilt es zu klären, welche Gründe es wirklich für die Unzufriedenheit gibt. Stellen finanzielle Aspekte und mangelnde Aufstiegschancen oder Konflikte im Team die Probleme dar – also Probleme, die sich möglicherweise klären lassen? Oder liegt es an der Tätigkeit selbst?

Welche Konsequenzen zieht ein Jobwechsel nach sich?

Zudem sollten Menschen sich die Konsequenzen bewusst machen, die mit einem Jobwechsel verbunden sind. Möglicherweise zieht dies einen Umzug oder längere Arbeitswege, andere Arbeitszeiten, längere Auslandsaufenthalte oder Ähnliches nach sich. Dies wirkt sich auch auf das Umfeld aus und sollte mit der Familie oder dem Partner besprochen werden.

Wie gelingt ein erfolgreicher Wechsel?

Vor allem, wenn die Motivation stimmt: Es gilt die Energie oder auch den Frust zu nutzen, um klare Ziele für die eigene Weiterentwicklung zu definieren und sich bewusst zu machen, welche Tätigkeit in der Zukunft ausgeübt werden soll. Es hilft, vor der eigentlichen Bewerbungsphase Ausschlusskriterien und positive Erwartungen für potenzielle Arbeitgeber festzulegen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 29.08.2019

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