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Montag, 16. September 2019
   
 

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RFID-Technologie am Fahrzeug

... weniger Bürokratie, mehr Sicherheit


Wenn Unternehmen einen großen Fuhrpark haben, bedeutet das einen umfassenden Einsatz von Tankkarten für das Nachfüllen von Kraftstoffen. Das ist eine Erkenntnis aus der "Tankkarten 2018"-Analyse des Marktforschungsinstituts Dataforce.

Der Einsatz der Plastikkarten geht allerdings nicht mit einem einheitlichen System einher. Der Markt der Tankstellenkarten wird von den großen Mineralölkonzernen dominiert. Das Tanken mit einer universellen Abrechnungsmethode ist bisher also nicht möglich. Besonders bei Flottenmanagern sorgt dieser Umstand für eine unübersichtliche Arbeitssituation. Durch schwankende Preise oder den Missbrauch der Tankkarten für Privatfahrzeuge der Angestellten, steigen die Anforderungen an Unternehmen.

Dabei wäre eine Lösung durch ein einheitliches System durchaus möglich – und zwar elektronisch: Der deutsche Hersteller von Sicherheitskennzeichen TÖNNJES hat ein RFID-System, bestehend aus Nummernschild (IDePLATE) und holografischem Windschutzscheibenaufkleber (IDeSTIX) entwickelt, mit dem die kontaktlose Erkennung und Zahlung an der Tankstelle möglich wäre. „Beim kontaktlosen Bezahlen mit der EC- oder Kreditkarte sowie mit dem Handy hat sich RFID-Technologie längst bewährt“, sagt Jochen Betz, Geschäftsführer von TÖNNJES. „Mit der Zahlung per Kfz-Kennzeichen würde der Vorgang sogar noch schneller gehen.“

Beim kontaktlosen Bezahlen mit der Karte oder dem Handy werden die Daten per Near Field Communiaction (NFC) übermittelt. Beim Identifikations-System von TÖNNJES identifizieren Lesegeräte die Sicherheitskennzeichen aus einer größeren Distanz. Sowohl im IDePLATE als auch im IDeSTIX ist ein kryptografischer Chip integriert, der eine einmalige Identifikationsnummer enthält. RFID erlaubt es, Datenschutz und Sicherheit zu vereinen. Es können damit keine Bewegungsprofile erstellt werden. Nur autorisierte Lesegeräte können diese im ruhenden oder fließenden Verkehr lesen. „Bei dieser Datenübertragung wird ausschließlich die Identifikationsnummer übermittelt“, erklärt Jochen Betz. Die Nummer kann erst in einer Datenbank, die personenbezogene Daten beinhaltet, den Fahrzeugen zugeordnet werden. Damit ist auch der Datenschutz besser als bei herkömmlichen Kamerasystemen.

Der Windschutzscheibenaufkleber IDeSTIX macht das System noch sicherer. „Ist ein falsches Kennzeichen an einem Fahrzeug montiert, würde das Lesegerät sofort erkennen, dass das IDeSTIX im Inneren der Frontscheibe nicht mit dem Nummernschild übereinstimmt. Es funktioniert also als drittes Kennzeichen“, erläutert Betz. In Deutschland werden laut einer Studie eines großen Versicherers rund 400 Nummernschilder pro Tag gestohlen. Die meisten davon werden zum Tankbetrug genutzt.

Für die Betankung des gesamten Fuhrparks eines Unternehmens würden beispielsweise sämtliche Fahrzeuge mit den elektronischen Kennzeichen ausgestattet werden. Diese könnten dann direkt an der Zapfsäule oder Ladestation von den Lesegeräten erkannt werden. Dadurch würde sich zudem die Zeit für die manuelle Abwicklung von Tankrechnungen verringern – das wäre ein großer Vorteil für Fuhrparkleiter.

Laut der Dataforce-Studie hält jeder zweite von ihnen das Bezahlen direkt an der Zapfsäule für sinnvoll. Zudem könnten sie wichtige Statistiken wie den Verbrauch oder die gefahrenen Kilometer in Echtzeit online einsehen. Ein Beispiel für den Einsatz der RFID-Technologie von TÖNNJES zum kontaktlosen Identifizieren von Fahrzeugen existiert seit 2016 in Lettland: Dort werden Elektroautos dazu berechtigt, kontaktlos und über die elektronische Identifikation des IDePLATEs E-Ladestationen zu benutzen. Dazu müssen die Fahrer lediglich Ihr Auto per Stromstecker anschließen und einen PIN-Code eingeben.

Auch die weiteren Einsatzbereiche von IDePLATE und IDeSTIX sind vielfältig. Die RFID-Kennzeichen eignen sich sowohl für privatwirtschaftliche sowie staatliche Zwecke. Die Cayman Islands nutzen das System von TÖNNJES seit mehreren Jahren auf staatlicher Ebene für automatisches Verkehrsmanagement. Alle Fahrzeuge auf den Inseln sowie die dazugehörige Verwaltung sind auf die Technologie umgerüstet worden.

Die elektronisches Sicherheitskennzeichen eignen sich außerdem für Zufahrtskontrollen aller Art. Das IDeSTIX wird seit 2018 von Saudi Aramco, der größten Erdölfördergesellschaft der Welt, verwendet. Ausschließlich Fahrzeuge, die mit einem RFID-Label von TÖNNJES ausgestattet sind, erhalten Zufahrt auf den unternehmenseigenen Geländen in Saudi-Arabien. Die enthaltenen Chips entscheiden darüber, welchen Fahrzeugen eine Durchfahrt in bestimmte Zonen gewährt wird oder ermöglichen ein Befahren für einen bestimmten Zeitraum.

Auch der Einsatz für Geschwindigkeitskontrollen – Stichwort "Section Control" – jedoch ohne Datenschutzbedenken, Mautsysteme oder das Befahren von Umweltzonen ist mit den innovativen Produkten von TÖNNJES möglich. Durch die RFID-Technologien werden insbesondere der Aufwand und damit auch die Kosten verringert. In der Türkei gehört das IDeSTIX zum Beispiel als fester Bestandteil zum automatischen Mautsystem des Landes. „Die kontaktlose Identifikation von Fahrzeugen ist nicht nur sicherer und effizienter, sondern schont auch die Umwelt und vermeidet den unnötigen Einsatz von Materialien wie Papier“, erklärt Betz. „Tankkarten, Parkscheine oder Belege aus schädlichem Thermopapier könnten damit digitalisiert und vermieden werden.“

Foto: TÖNNJES

 


Veröffentlicht am: 09.09.2019

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