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Dienstag, 27. Oktober 2020
   
 

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Frauen agieren zielgerichteter am Finanzmarkt

Männer müssen sich warm anziehen

Frauen und Börse – das ein Duo, das immer besser zusammenpasst. Mehr noch: Investorinnen stechen die männliche Konkurrenz nicht nur häufig aus, sie legen Geld auch zielgerichteter an. Das belegen Zahlen einer aktuellen Umfrage. Wer einsteigen will, sollte sich daher die Chancen von Fonds und Sparplänen genauer ansehen.

Frauen wollen sparen


Rund die Hälfte der Männer und Frauen möchten sparen. Bei den Damen sind es laut Joonko sogar knapp sieben Prozentpunkte mehr als bei den Herren. Überraschend ist, dass von der anderen Hälfte kaum eine Frau sich überhaupt nicht mit Finanzen beschäftigt. Lediglich 5,5 Prozent denken nicht über Sparmöglichkeiten nach. Ebenfalls zeigt sich: Je höher das Einkommen ist, desto eher machen sich Frauen Gedanken um Anlagemöglichkeiten. Während Männer häufiger auf Renditechancen und generelle Investitionsmöglichkeiten achten, setzen sich Frauen ein Ziel. Das heißt: Sie sparen für ein Ereignis, einen Kauf oder einen Urlaub. Je jünger die Frau, desto eher investiert sie dabei in Fonds und Aktien.


Frauen auf dem Weg zur Börse

Börsengeschäfte sind speziell für junge Frauen inzwischen kein Buch mit sieben Siegeln mehr. Gestützt durch Tipps von Freundinnen, Bekannten und Verwandten recherchieren sie online und nutzen Apps, um ihre Geschäfte zu machen. Der Börsenhandel bietet dabei nicht nur Profi-Investorinnen gute Optionen. Gerade solchen Frauen mit etwas Grundwissen finden sehr gute Möglichkeiten, ihr Geld chancenreich zu platzieren. Ein günstiger Online-Broker für den Börsenhandel bietet dabei häufig übersichtliche Tools und Apps. Das spricht insbesondere die jungen Frauen an, ist aber für alle Altersgruppen eine Erleichterung beim Handeln.

Fonds und Sparpläne: Rendite bei geringerem Risiko

Einzeltitel wie die Aktien des DAX unterliegen einem Verlustrisiko, bieten allerdings auch gute Chancen und häufig zusätzlich eine ansprechende Dividende. Männer nutzen gern solche Investitionen, um eine möglichst große Rendite zu erwirtschaften. Frauen dagegen scheuen eher die damit verbundenen Risiken,wie J. P. Morgan Asset Management ermittelt hat. Zudem setzen sie ohnehin seltener auf Aktien und handeln als Depotinhaberin seltener. Das zeigen Daten der Consorsbank.

Genau deshalb rücken Fonds und Sparpläne in den Fokus. Während Fonds durch einen Aktienkorb eine Risikostreuung bieten, dämpfen Sparpläne die Verluste und Gewinne etwas. Beide Wege sind für viele Frauen ein gangbarer Kompromiss aus Risiko und Chancen. Außerdem lassen sich beide mit einem Sparziel vereinen.

Fonds für Risikoscheue

Fonds sind Aktienkörbe. Durch die Zusammenstellung von verschiedenen Titeln mit einem bestimmten Ziel oder aus einer bestimmten Branche oder Region reduziert sich die Gefahr eines starken Verlustes. Zugleich bieten Fonds dennoch sehr gute Renditechancen. Denn wenige sehr gut laufende Aktien ziehen den Kurs nach oben und bescheren den Investorinnen einen Gewinn. Einige der Fonds schütten Gewinne aus Dividenden aus, andere investieren diese Gelder direkt wieder in den Kauf von Anteilen und stützen so zusätzlich den Kurs. Durch Kauf von Fondsanteilen können Frauen so mittel- und langfristig enorme Renditen erwirtschaften. Ratsam ist es, in schwachen Börsenzeiten nachzukaufen, um bei steigenden Kursen besonders von der Kursentwicklung zu profitieren.

Sparpläne für das gezielte Sparen

Ein ähnliches Prinzip macht sich ein Sparplan zunutze. Solche Anlageformen gibt es für Aktien und Fonds. Dabei zahlt die Investorin regelmäßig, in der Regel monatlich, einen festen Betrag ein und erwirbt damit Anteile an einem Fonds oder einen Einzelwert. Da sie jeden Monat den gleichen Betrag investiert, erwirbt sie bei hohen Kursen weniger Anteile und bei niedrigen Kursen mehr. Gibt es eine gegenläufige Kursbewegung, profitiert sie bei steigenden Kursen überproportional und minimiert bei fallenden Kursen ihre Verluste. Der Sparplan federt also die Risiken ab, ohne dass die Chancen zu gering werden. Diese Vorteile sprechen risikoscheue Investorinnen an.

Es gibt jedoch noch zwei weitere Punkte, die besonders interessant sind. Zum einen ist es mit einem Sparplan möglich, bereits mit sehr geringen monatlichen Beträgen Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufzubauen. Je nach Anbieter reichen 25 oder 50 Euro aus. Zum anderen ist bei den meisten Brokern und Online-Banken die Gebühr für die Sparpläne sehr gering oder gar null. Das heißt: Die Kosten für den Kauf und Verkauf der Anteile ist verschwindend gering und beeinträchtigt kaum die Rendite.

Gezielt und risikoarm investieren

Fonds und Sparpläne sind für Frauen eine sehr gute Möglichkeit, gezielt und risikoarm an der Börse zu handeln. Beide Anlageformen entsprechen ihren typischen Investitionsvorlieben. Sie bieten jedoch darüber hinaus auch sehr gute Möglichkeiten, Erfahrung mit dem Börsenhandel zu sammeln und sich langsam an Aktien sowie Zertifikate und Derivate heranzutasten. Bis dahin ist aber vielleicht schon das erste Sparziel für Urlaub oder Anschaffung erreicht.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 23.09.2020

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