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Donnerstag, 28. Mai 2020
   
 

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Börse Stuttgart-Marktbericht Anleihen: Bonds Weekly

Ausfallraten von amerikanischen Hochzinsanleihen auf dem Niveau von 2010

Die amerikanische Ratingagentur Fitch erwartet für Mai bei Hochzinsanleihen einen Ausfall von 5 bis 5,5 Prozent. Zu den Hochzinsanleihen gehören Anleihen mit einem Rating von BB+ und schlechter.

Im April betrug das Ausfallvolumen von amerikanischen Hochzinsanleihen bereits 4,2 Prozent, dies entspricht einem Gegenwert von 21,2 Milliarden US-Dollar. Zuletzt waren im Jahr 2010 solch hohe Ausfallraten zu verzeichnen. Besonders im Energiesektor und im Einzelhandel werden deutlich höhere Ausfallraten als im April erwartet, so musste die Luxuskaufhauskette Neimann Marcus Anfang Mai Gläubigerschutz beantragen. Im Gesamtjahr rechnen die Analysten von Fitch für den Energiesektor mit einem Ausfall von 33 Milliarden US-Dollar. Insgesamt beträgt der amerikanische Hochzinsanleihenmarkt 1,31 Billionen US-Dollar.
 
Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der FED


Am Mittwoch wurde das Sitzungsprotokoll der vor drei Wochen stattgefundenen Notenbanksitzung veröffentlicht. Am Wochenende gab der FED-Vorsitzende Jerome Powell ein Interview. Er erwartet für das laufende Quartal einen Einbruch der amerikanischen Wirtschaftsleistung zwischen 20 und 30 Prozent. Die Arbeitslosigkeit wird seiner Ansicht nach auf über 20 Prozent steigen. Im April ist die Arbeitslosigkeit bereits auf 14,7 Prozent hochgeschnellt und kostete über 36 Millionen Amerikanern den Job. Powell sieht keine Parallelen zur großen Depression in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, da die Notenbanken weltweit gewillt sind, die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. In seinen Aussagen hat er eingeschränkt, dass eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus noch schwerwiegendere Folgen haben könnte. Die USA sind bereits jetzt mit über 1,5 Millionen Infizierten und über 90.000 Toten der Hotspot des Virus.
 
Bundes-/Staatsanleihen

Der Euro-Bund-Future ging in der letzten Handelswoche mit 173,74 Prozentpunkten aus dem Handel. Am Montag startete er in etwa auf dem gleichen Niveau in die Woche, bevor er sogar die Marke von 174 Prozentpunkte knackte. Daraufhin knickte der Euro-Bund-Future bis Dienstagmorgen auf ein Niveau von 172,54 Prozentpunkten ein. Bis zum Redaktionsschluss am Mittwochnachmittag ging die Volatiltität spürbar aus dem Euro-Bund-Future heraus. Der Euro-Bund-Future konnte die Marke von 173 Punkten nicht mehr überschreiten. Bei einem Kurs von 172,75 Prozentpunkten entspricht dies einer Rendite von -0,47 Prozent. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihen ist auch weiterhin mit -0,06 Prozent im negativen Bereich. Am Montag und Dienstag wurden jeweils ungefähr 658.000 Kontrakte gehandelt.

 


Veröffentlicht am: 21.05.2020

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