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Dienstag, 25. September 2018
   
 

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Zwischen Kindern und Karriere

Experte: Matthias Vette, lizensierter Stresstherapeut und Mentaltrainer

Kinder und Job unter einen Hut zu bekommen, stellt Mütter vor eine große Herausforderung. Aufgrund dieser Mehrfachbelastung leiden viele unter Erschöpfungserscheinungen, die häufig auch in Depressionen enden. Um präventiv dagegen vorzugehen, gibt es eine Vielzahl an mentalen Übungen, die den Tag erleichtern und Stress reduzieren.

So stellen beispielsweise kleine Auszeiten einen wichtigen Faktor dar. Ich rate gestressten Müttern hier zu der sogenannten Insel-Methode. Dazu setzen sie sich jeden Tag 60 Sekunden hin und laden mit der Zwerchfellatmung ihren Akku wieder auf. Dafür einfach mit geradem Rücken auf eine Stuhlkante setzen, die Füße nebeneinander stellen und die Hände auf den Bauch legen. Nun ganz tief und bewusst in den Bauch hineinatmen. Mit dem energischen Ausatmen fallen dann Anspannung und Stress ab. Diese Atemübung mehrere Male wiederholen.

Um sich an diese Auszeit zu erinnern, unterstützt eine Handyfunktion. Häufig plagen Mütter sich außerdem mit einer nie enden wollenden Liste von Aufgaben durch den Tag. Mein Tipp: Arbeiten nach Prioritäten ordnen und nur Punkte vermerken, die sich tagsüber tatsächlich meistern lassen. Hierbei hilft das sogenannte Eisenhower-Prinzip, nach dem Aufgaben in wichtig und unwichtig sowie in dringend und nicht dringend unterteilt werden.

Und auch die Beziehung muss nicht unter der Doppelbelastung leiden. So stellen gegenseitige Wertschätzung und die richtige Kommunikation miteinander Grundpfeiler einer funktionierenden Partnerschaft dar. Wer also Probleme anspricht, sollte daher in „Ich“-Botschaften und nicht in „Du“-Botschaften sprechen. Dadurch fühlt sich das Gegenüber weniger bevormundet und verletzt. In ganz stressigen Situationen hilft manchmal einfach ein kühler Kopf.

Auch wenn Dinge einmal nicht so funktionieren, können Mütter ihnen mit Humor begegnen. Denn niemand ist perfekt und betroffene Frauen sollten den Anspruch an sich selbst nicht immer so hoch ansetzen. Es kann nicht immer alles klappen. Am Ende des Tages zählen die positiven Ereignisse. Mütter sollten sich immer fünf Dinge aufschreiben, die gut gelaufen sind. Diese Zahl hört sich zu Beginn nach sehr viel an, aber je häufiger Betroffene ihre fünf Stichwörter aufzählen, desto leichter fällt es ihnen, und die positiven Aspekte des Tages rücken immer mehr in den Vordergrund.

Auf diese Weise lernen Mütter, ihren Alltag als wertvoller wahrzunehmen, und gehen in der Folge auch entspannter an ihn heran. Denn meist tragen unbewusst innere Einstellungen und Denkmuster maßgeblich zur Entstehung von Überforderung und Druck bei, die wiederum Stressgefühle auslösen. Da bis zu 95 Prozent unseres Verhaltens durch das Unterbewusstsein gesteuert werden, lohnt es sich, an positiven Denkweisen zu arbeiten. Mithilfe mentaler Techniken lässt sich folglich der Alltag von innen heraus nachhaltig stressfreier und harmonischer gestalten.

Weitere Informationen unter www.justme-coach.de

 


Veröffentlicht am: 11.11.2016

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