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Montag, 27. September 2021
   
 

Vom Tanzparkett auf die Behandlungsliege

„Let’s Dance“-Gewinnerin Lili Paul-Roncalli leidet unter einer Coxa saltans

Bis vor Kurzem schwang Lili Paul-Roncalli bei Let’s Dance noch das Tanzbein: Nun, wo der Körper zur Ruhe kommt, zeigen sich die enormen Strapazen der letzten Monate in Form einer leichten Coxa saltans, der sogenannten Tänzerhüfte.

Andreas Stommel, betreuender Roncalli-Physiotherapeut und Geschäftsführer des Bonner Zentrums für Ambulante Rehabilitation, klärt über das Phänomen auf.

Ungewohnte Belastung

Schnelle Pirouetten, Sprünge durch die Luft und Hebefiguren belasten den gesamten Bewegungsapparat und insbesondere die Hüftregion. Kommt noch eine ungewohnt einseitige Belastung hinzu, sorgt das Training – auch bei sportlichen Personen – schnell für eine schmerzhafte Überbelastung. Bei der Coxa saltans handelt es sich um eine zeitweilige Fehlfunktion einer Sehnenplatte, die ruckartig über einen Knochenvorsprung am Oberschenkel „schnappt“ und dadurch Schmerzen verursacht. Bei vielen Betroffenen ist sogar ein Geräusch zu hören, wenn der Faszienstrang spürbar über den Knochen springt, weswegen die Erkrankung auch „schnappende Hüfte“ genannt wird.

Auch wenn die Ursachen für die Coxa saltans oftmals unklar sind, lässt sich das Syndrom in vielen Fällen auf eine mechanische Überbelastung und muskuläre Dysbalancen zurückführen. Insbesondere bei Tänzern tritt dieses Phänomen häufig auf, wenn sie den Hüftbereich beim Training durch anspruchsvolle Choreografien einseitig belasten. „Lili hat während der Zeit bei Let’s Dance sehr viel trainiert, Muskeln aufgebaut und damit auch ihre Hüfte einer Belastung ausgesetzt, die diese in dem Ausmaß nicht gewohnt war“, weiß Andreas Stommel. Dementsprechend muss die junge Artistin Entlastungsübungen und individuell angepasstes Krafttraining betreiben, um Schmerzen zu vermeiden und weiterhin in Form zu bleiben.

Sport gegen Schmerzen

Damit Lili Paul-Roncalli schnellstmöglich zu gewohnter Höchstleistung zurückfindet, liegt der Fokus der Physiotherapie auf passiver Dehnung und Stabilisation der Hüftmuskulatur. Sollte beim Training ein unangenehmes „Schnappen“ der Faszien auftreten, hilft zusätzlich manuelle Therapie. „Um mögliche Dysbalancen der Hüfte auszugleichen und zeitgleich die Beweglichkeit zu erhalten, kräftigen wir zunächst Lilis Beinmuskulatur“, erklärt Andreas Stommel und sagt: „Dafür eignet sich robotisches Muskelaufbautraining mit der intelligenten Beinpresse ddrobotec. Dieses Gerät simuliert die Funktion der menschlichen Muskulatur, wodurch das Zusammenspiel zwischen Nerven- und Muskelsystem aktiviert wird. Auf diese Weise können die fünf grundlegenden neuromotorischen Fähigkeiten Koordination, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit sowie Ausdauer gleichzeitig trainiert werden.“

Nach dem Training achtet der Physiotherapeut darauf, strapazierte Bereiche vorsichtig zu dehnen, um chronische Verhärtungen der Muskeln zu vermeiden. So optimiert Lili Paul-Roncalli während des Trainings gleichzeitig auch Bänder und Sehnen, um weiterhin eine gute Figur auf dem Parkett und in der Manege zu machen.

Foto: Bonner Zentrum für Ambulante Rehabilitation/Lili Paul

 

Veröffentlicht am: 25.07.2020

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