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Montag, 19. November 2018
   
 

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Umdenken in der Geburtshilfe

... fordert der Hebammenverband

Die Geburtshilfe in Deutschland steht vor zahlreichen Schwierigkeiten: Immer mehr Kreißsäle schließen. Aktuell planen die Gesetzlichen Krankenkassen massive Einschränkungen bei den Beleghebammen, die die Betreuung von 20 Prozent aller Geburten in Klinken gefährden würden.

Die Geburtshilfe ist seit Jahren unterfinanziert und von steigendem Personalmangel betroffen. Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) sieht deshalb die gute Betreuung jeder Frau und jeder Familie während der Geburt in Gefahr. Geburtshilfe beruht auf Werten wie dem Schutz von Mutter und Kind. Damit diese Werte wieder ins Zentrum der Geburtshilfe rücken, veröffentlicht der Hebammenverband anlässlich des Hebammentags „12 Thesen für eine gute Geburtshilfe“.

„Wir brauchen ein Umdenken in der Geburtshilfe. Dazu gehört eine bürgernahe Gesundheitspolitik, die wohnortnahe Geburtshilfe stärkt“
, so Martina Klenk, Präsidentin des DHV. Dazu benötigt es jedoch eine Versorgungsplanung, die mehr Betreuungsmöglichkeiten für Frauen bereitstellt anstelle weitere Kreißsäle zu schließen. Die Arbeitsbedingungen für Hebammen müssen verbessert werden. „Geburtshilfe darf nicht nur unter ökonomischen Gesichtspunkten geplant werden, denn jede Geburt braucht Zeit und  individuelle Begleitung“, betont Martina Klenk.

„Wir müssen darüber nachdenken, wie Frauen gebären und wie Kinder geboren werden“
, so Susanne Steppat, Präsidiumsmitglied des DHV zu den Thesen des Verbands. „Dazu muss der Beruf der Hebammen aufgewertet werden, denn Hebammen schützen, wahren und fördern die körperliche und seelische Gesundheit der Frauen und ihrer Kinder“.

Der Hebammentag findet seit 1992 in jedem Jahr am 5. Mai statt. Das diesjährige Motto des Internationalen Hebammenverbands (ICM) lautet: „Hebammen, Frauen und Familien: Partner fürs Leben“. Zahlreiche Hebammen und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer weisen weltweit mit Aktionen und Infoveranstaltungen auf den Wert von Hebammenarbeit für Frauen und Neugeborene hin. Auch in Deutschland finden regionale Aktionen statt.

 


Veröffentlicht am: 04.05.2017

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