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Montag, 18. Dezember 2017
   
 

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Strafzinsen und ihre Folgen

Wo Sparer ihr Geld am besten anlegen

Geld bei einer Bank auf einem Konto zu deponieren, versprach dank festgelegter Zinssätze eine zuverlässige Rendite. Aufgrund eines anhaltenden niedrigen Leitzinses fallen jedoch schon seit Längerem nur noch marginal Zinsen bei Spar-, Giro- oder Tagesgeldkonten an.

Doch jetzt wird es für Sparer noch unschöner: Zu dem Niedrigzins kommt ein Strafzins hinzu. „Am Ende der Kette steht der Kunde, der sein Geld auf einem Konto parkt, vergeblich auf Zinsen hofft und jetzt auch noch draufzahlen muss“, weiß Frank Frommholz, einer der Gründer des unabhängigen Expertennetzwerkes finanzkun.de.

Wen betrifft der Strafzins?


Die Europäische Zentralbank verlangt von Geldinstituten 0,4 Prozent Negativzins, wenn diese Geld bei der EZB parken. Der Strafzins wird fällig, sobald eine Bank am Ende eines Tages Geld übrig hat und dieses auf einem Konto der EZB deponiert. Überschüssiges Geld dient zur Sicherung der Liquidität einer Bank, damit spontane Geschäfte mit Kunden möglich sind.

Für eine Bank stellen hohe Geldbeträge auf beispielsweise Tagesgeldkonten von Kunden ein Minusgeschäft dar. Um einerseits Kosten zu decken und andererseits Sparern weitere Möglichkeiten der Geldanlage aufzuzeigen, führen einige Banken den Strafzins nun auch für Privatpersonen ein. Bisher machen nur wenige Kreditinstitute in Deutschland vom Negativzins Gebrauch, vornehmlich wohlhabende Kunden mit einem Guthaben über 100.000 Euro auf dem Bankkonto waren betroffen. „Ab sofort leiden nicht nur vermögende Anleger unter dem Strafzins, sondern auch die Kleinanleger. Wer also Geld auf einem Bankkonto parkt, läuft Gefahr, Geld zu verlieren“, summiert der unabhängige Finanzberater Frommholz.

Alternative Sparmaßnahmen

„Die Inflation, der Niedrig- und der Strafzins verringern das Geld auf dem Bankkonto, jetzt nicht zu handeln ist ein großes Risiko“
, warnt Frommholz. Um das Ersparte zu vermehren, gibt es verschiedene Angebote mit guten Renditeaussichten. „Eine gute Möglichkeit der Geldanlage ist die Investition in Indexfonds, das bietet sich selbst für Anfänger und Kleinanleger an“, berichtet Frommholz. Eine spezielle Option bieten die Investitionen in Aktien-ETF: „Trotz starker Schwankungen der Aktienkurse verzeichnet der Markt seit Jahrzehnten durchschnittliche Anstiege von über 8 Prozent im Jahr. Anlagen in Aktien bieten heutzutage die einzige Möglichkeit die eigene Altersvorsorge zu sichern.“

Auch Investitionen in Immobilien bieten Sicherheit und lohnen sich auf lange Sicht ebenfalls, denn die Vermietung eines Objekts ist für Eigentümer eine sichere Einnahmequelle. Bei jeder Investition ist es unumgänglich, sich zu informieren oder professionellen Rat einzuholen.

Um falschen Ratschlägen von unseriösen Finanzberatern zu entgehen, empfiehlt es sich, einen wirklich unabhängigen Berater heranzuziehen, der bevorzugt honorarbasiert arbeitet. Dieser gibt Auskunft und berät professionell, ohne auf die Provision eines abgeschlossenen Vertrages zu spekulieren. 

 


Veröffentlicht am: 09.12.2016

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