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Dienstag, 18. Dezember 2018
   
 

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Steckt die Deutsche Weinkönigin in der Krise?

Es fehlt an Bewerberinnen

Die 6 Kandidatinnen für die finale Wahl der Deutschen Weinkönigin 2018/ 2019

Angeblich 130 Millionen Menschen weltweit kennen die Deutsche Weinkönigin. Das sind genauso viele Abonnenten, wie der Streamingsender Netflix offiziell ausweist. Eine gigantische Zahl.

Ist der öffentlich-rechtliche Deutsche Weinfonds gerade dabei, dieses Potenzial zu verspielen? Es wird nämlich immer schwerer, Kandidatinnen für das Amt der Weinkönigin zu finden, die sich den ehrenvollen Strapazen stellen wollen und sich bewerben.

Offenbar gibt es Handlungsbedarf beim Deutschen Weinfonds, der Lobbyfirma der deutschen Weinbauwirtschaft, in die jeder Winzer einzahlen muss. Ob er will oder nicht. Dort regiert ein konservativer Männerclub, der sich vor Erneuerung fürchtet und lieber einen Geheimpakt schließt, als sich Gedanken über eine Reform zu machen.

Der Deutsche Weinfonds ist die Selbsthilfeeinrichtung der Weinwirtschaft. Die Kontrolle der Organisation obliegt dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Ist diese Institution überhaupt zeitgemäß aufgestellt? Ein Blick auf die Gremien des Deutschen Weinfonds offenbart Erstaunliches. Es handelt sich um einen reinen Männerclub. Im Verwaltungsrat sitzen 41 Männer genau einer Frau gegenüber. Im 10-köpfigen Aufsichtsrat gibt es gar keine Frau. Erst im wissenschaftlichen Beirat tauchen weibliche Namen auf. Unter den 11 Mitgliedern, die im jüngsten Geschäftsbericht aufgeführt werden, finden sich vier Frauen.

Das steht im harten Kontrast zu einem Bild, das die Weinwirtschaft von sich selber malt. Überall liest man, dass Frauen beim Wein im Vormarsch sind. Mitreden dürfen sie offenbar nicht. Nur für die bunten Bilder sind sie gut genug.

Zur Wahl der Deutschen Weinkönigin 2018/ 2019 in Neustadt an der Weinstraße am 29.9.2018 schickt das Anbaugebiet Ahr keine Kandidatin. Die vorgesehene Gebiets-Weinkönigin weigerte sich nach zwei anstrengenden Jahren als Repräsentantin ihrer Weinregion teilzunehmen.

Eine Reform tut offenbar Not. Jedoch genau das Gegenteil geschieht

Denn nun kam heraus, dass im Herbst 2017 die Präsidenten der deutschen Anbaugebiete mit dem Deutschen Weininstitut (gehört zum Deutschen Weinfonds) ein Männerverbot beschlossen. Zum ersten Mal seit 1931, als der Verleger Daniel Meininger die Idee hatte, für den Pfälzischen Wein ein hübsches Gesicht zu suchen und die Weinkönig erfand. Auslöser des Hinterzimmer-Pakts soll der schwule Weinkönig im Moseldorf Kasten gewesen sein.

Foto: DWI

 


Veröffentlicht am: 29.09.2018

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