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Donnerstag, 12. Dezember 2019
   
 

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Sich dick fühlen macht depressiv

... stellen Wissenschaftler aus Brasilien fest

DGP – Während Frauen einem dünnen Körper hinterhereifern, idealisieren Männer einen kräftigen Körperbau. Welche Rolle das eigene Körperbild im Zusammenhang mit Depressionen und Körpermaßen spielt, versuchten Wissenschaftler aus Brasilien in ihrer Studie aufzudecken.

Sie zeigten, dass ein negatives oder verzerrtes Körperbild mit Depressionen und dem Body Mass Index zusammenhing.

Der Begriff Körperbild beschreibt, welches Bild eine Person über ihre eigenen Körpermaße und ihre Körperform hat, welche Gefühle sie diesbezüglich hegt und wie zufrieden sie mit ihrem eigenen Körper oder einzelnen Teilen des Körpers ist. Das Körperbild ist Teil der persönlichen Identität. Eine starke Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild kann auf eine Diskrepanz zwischen der eigenen Körperwahrnehmung und einem idealisierten Körperideal zurückgeführt werden – und Auswirkungen auf das Essverhalten, bestimmte Gesundheitsparameter oder zum Beispiel depressive Symptome haben.

Depressionen und starkes Übergewicht (Adipositas) betreffen viele Menschen in Deutschland. Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Erkrankungen gibt und sie sich gegenseitig beeinflussen. Außerdem können beide Krankheiten einen Einfluss auf das Körperbild haben.

Analyse der bisherigen Studien zum Thema Depressionen, Körpermaße und Körperbild


Wissenschaftler aus Brasilien beschäftigten sich in ihrer Studie mit dem Zusammenhang zwischen Depressionen, Körpermaßen (das bekannteste Körpermaß ist der Body Mass Index, kurz BMI, mit dem das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße beschrieben wird) und dem Körperbild. Sie durchsuchten in medizinisch-wissenschaftlichen Datenbanken nach Studien, die zu diesem Thema an erwachsenen Personen (18 bis 65 Jahre) durchgeführt wurden – fanden 5 Stück – und werteten diese zusammenfassend aus.

Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper wirkte sich negativ aus

Die Wissenschaftler fanden in allen 5 Studien einen Zusammenhang zwischen Depressionen, Körpermaßen und dem Körperbild. Frauen empfanden ihren Körper größer als er wirklich war und idealisierten einen dünnen Körper. Bei Männern wurden Unzufriedenheit oder das Gefühl, zu dünn zu sein, beobachtet, wenn sie einen kräftigeren Körper idealisierten. Diese negativen oder verzerrten Körperbilder standen in einem Zusammenhang mit Depressionen/depressiven Symptomen und dem BMI.

Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass Depressionen, die Körpermaße und das Körperbild gemäß ihren Studienergebnissen zusammenhängen – sie fordern mehr Studien zu dem Thema, sodass mehr über diesen Zusammenhang gelernt wird und Empfehlungen zur Verbesserung abgeleitet werden können.

Original Titel: Depression, anthropometric parameters, and body image in adults: a systematic review


© Alle Rechte: DeutschesGesundheitsPortal.de
Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 10.09.2019

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