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Mittwoch, 14. November 2018
   
 

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Schönheit im Wandel der Zeit

Frauen wie Marlene Dietrich, Audrey Hepburn oder Sophia Loren prägten die Schönheitsideale ihrer Zeit. Im Laufe der Jahre definierte sich das Verständnis von Schönheit dabei immer wieder neu. Während in den 1990er-Jahren eine schmale Taille und ein großer Busen als besonders schön galten, wäre eine Wespentaille im Barock kaum denkbar gewesen.

„Zeugte in der Renaissance ein fülliger Körperbau von Schönheit und Wohlstand, kommen heutzutage viele Menschen zu uns, um überflüssige Pfunde loszuwerden“, weiß Dr. Dr. Matthias Krause, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Spezialisierung auf plastische und rekonstruktive Operationen in Berlin.

Sehnsucht nach dem Ideal

Schon die alten Ägypter und Griechen entwickelten Verfahren, um ihren Schönheitsidealen zu entsprechen. Dabei galt es vor allem, Narben zu vermeiden und im Fall einer Verletzung Nähte fein zu halten. Mit dem Fortschritt der Anästhesie und Desinfektion im 19. Jahrhundert etablierte sich die eigentliche Ästhetische Chirurgie. Zu den ersten Patienten zählten Männer, die an Folgen von Kriegsverletzungen litten oder deren Nasen beispielsweise durch Seuchen zerfressen waren. Nach damaligem medizinischem Kenntnisstand behandelten Ärzte deren Riechorgane mithilfe von Goldbrücken und versuchten, beschädigte Körperteile wiederherzustellen. „Zudem fanden erste kosmetische Eingriffe statt, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken“, erzählt Dr. Krause. „So kam es zu ersten Wangen- und Augenlidstraffungen.“ Im Laufe der nächsten Jahre erhielt die Ästhetische Chirurgie enormen Auftrieb. Anfang des 20. Jahrhunderts folgten Behandlungen zur Beseitigung des Doppelkinns. Auch Faltenunterspritzungen und Fettabsaugungen fanden immer größeren Zuspruch. Dabei pendelte das Schönheitsideal zwischen schlank und mollig. Stellten in Zeiten der Hungersnot füllige Frauen das Idealbild dar, galt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts ein schlanker Körper als begehrenswert.

Trend geht zu sanften Methoden

„Heutzutage profitieren Patienten von einem breiten Spektrum bewährter Methoden, die sich nicht mehr mit den Anfängen der Ästhetischen Chirurgie vergleichen lassen“, sagt Dr. Krause. Gleichzeitig gelten neue Schönheitsideale als erstrebenswert. Anders als maskenhafte Gesichtszüge aus Hollywood gelegentlich vermuten lassen, steht vor allem natürliches Aussehen im Vordergrund. Denn um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken, gibt es viele Möglichkeiten. „Im Gegensatz zu oft aufwendigen Eingriffen, die noch vor ein paar Jahren dominierten, erzielen heute schon kleine Maßnahmen sichtbare Ergebnisse“, erklärt der Experte. Als wirksames Antifaltenmittel bietet sich hier Botulinumtoxin, kurz Botox, an. Injektionen des Wirkstoffs blockieren die Impulsweiterleitung der Nerven. Durch die Muskelentspannung glätten sich bereits vorhandene Falten und ihrer erneuten Entstehung lässt sich zugleich vorbeugen.

Minimaler Schnitt für maximale Ausstrahlung

Auch stärker ausgeprägte Hautveränderungen erfordern nicht zwingend ein komplettes Facelift. Je nach Faltenzustand und Hauteigenschaften lassen sich einzelne Gesichtsareale behandeln. „Schon minimale Schnitte zeigen bei einem Stirn- oder Brauen-Lifting sichtbare Ergebnisse und bewirken ein vitaleres Erscheinungsbild“, erläutert Dr. Krause. „Sinken die Augenbrauen ab, kommt es oftmals zu einem Gewebeüberschuss der Oberlider, der sich durch ein Anheben der Brauen sichtbar reduzieren lässt.“ So erhält nicht nur der Bogen wieder neue Form, auch Stirn- und Mimikfalten verschwinden. Bei ausgeprägten Schlupflidern, die als Folge erschlaffter Haut im Augenbereich auftreten, erreicht ein kleiner Schnitt in der Lidfalte deutliche Wirkung. Generell gilt: Weniger ist oft mehr. „Kleine Korrekturen geben dem Gesicht verlorengegangene Vitalität zurück. Sehr straffe Gesichtshaut wirkt hingegen schnell unnatürlich und verzerrt“, bemerkt Dr. Krause abschließend.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de.

 


Veröffentlicht am: 14.08.2012

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