| Suche  | Sitemap  | Kontakt  | Impressum  | Datenschutz |
       
   
Dienstag, 11. Dezember 2018
   
 

Werbung


 

Per Betriebsrente zurück in die gesetzliche Krankenkasse

Die Betriebsrente per Entgeltumwandlung kann privat Krankenversicherten ganz legal den Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung eröffnen. Das bestätigten auf Anfrage des Verbraucherportals monero.de sowohl die Aufsichtsbehörde als auch eine große Krankenkasse. Der "Betriebsrenten-Trick" kann all denen nutzen, deren Einkommen die Versicherungspflichtgrenze nicht wesentlich überschreitet.

Wegen teils massiver Prämienerhöhungen suchen privat Krankenversicherte nach Angaben gesetzlicher Krankenkassen vermehrt die Möglichkeit, zu AOK und Co. zurückzukehren. Das klappt generell nur dann, wenn das Einkommen unter die Pflichtversicherungsgrenze von zur Zeit 50.850 Euro/Jahr sinkt. Machbar ist das zum Beispiel, indem mindestens ein Jahr lang Teilzeit bei entsprechend geringerem Gehalt gearbeitet wird. Der Arbeitnehmer hat dann eine echte Einkommenseinbuße.

Bis 2.688 Euro Einkommensminderung möglich

Eine kaum bekannte Möglichkeit, das zu versteuernde Einkommen zu senken: der Abschluss einer Betriebsrente per Entgeltumwandlung. Bis zu 2.688 Euro können in diesem Jahr in eine Betriebsrenten-Einzahlung umgewandelt werden. Der Arbeitnehmer senkt so sein für die Pflichtversicherungsgrenze maßgebliches Brutto-Einkommen - und tut gleichzeitig etwas für die Altersvorsorge.

Dass dieses Verfahren vollkommen legal ist und von Krankenkassen nicht beanstandet werden kann, bestätigten sowohl die Aufsichtsbehörde, das Bundesversicherungsamt in Bonn, als auch die BARMER GEK in Wuppertal. Einzelheiten dazu haben die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen in einem "Gemeinsamen Rundschreiben" festgelegt.

Ein Beispiel: Ein Arbeitnehmer verdient 53.000 Euro brutto pro Jahr und liegt damit knapp über der Pflichtversicherungsgrenze. Er vereinbart nun eine betriebliche Altersvorsorge, bei der 2.400 Euro Gehalt (200 Euro monatlich) in eine betriebliche Altersvorsorge umgewandelt werden. Das zu versteuernde Bruttogehalt würde in diesem Fall nur noch 50.600 Euro pro Jahr betragen und unter der aktuellen Pflichtversicherungsgrenze liegen.

Ungewollte Rückkehr in die gesetzliche Kasse vermeiden

Die Einkommensminderung per Betriebsrente kann allerdings auch wider Willen zu einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse führen, so monero.de. Ein privat Krankenversicherter, der bei seiner Privatkasse bleiben möchte, hat kein Wahlrecht, wenn sein Einkommen wegen der Betriebsrente unter die Pflichtversicherungsgrenze gerutscht ist: Er müsste zunächst zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Die Höhe der Entgeltumwandlung sollte in diesem Fall so bemessen werden, dass das Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze bleibt. Viele weitere Tipps, etwa zum Prämiensparen in der privaten Krankenversicherung (PKV), hat monero.de in einem PKV-Special veröffentlicht.

Quelle:
monero.de

 


Veröffentlicht am: 26.01.2012

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

Werbung

 

 

 

Kursabfrage

Werbung

 

 

 
             

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Unter der Lupe

Lesezeichen hinzufügen bei: Del.icio.us Google Bookmark Reddit

© 2018 by frauenfinanzseite.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.