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Samstag, 22. September 2018
   
 

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Mittelstand erwartet negative Brexit-Folgen

Das zeigt eine MITTELSTANDSVERBUND-Umfrage

Der deutsche Mittelstand blickt mit Sorge auf die bevorstehenden EU-Austrittsverhandlungen Großbritanniens. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des MITTELSTANDSVERBUNDES unter seinen 310 Mitgliedern hervor, die insgesamt 230.000 mittelständische Unternehmen vertreten.

Rund 42 Prozent erwarten negative Auswirkungen auf den deutschen Export. 80 Prozent der befragten Verbundgruppen befürchten die bereits angekündigten Zölle auf Importe und Exporte. 58 Prozent der Unternehmen vermuten außerdem Nachteile bei der Beschaffung.

Der kooperierende Mittelstand ist von den Folgen des Brexit unmittelbar betroffen. Fast 90 Prozent der Mitglieder des MITTELSTANDSVERBUNDES pflegen stabile Lieferantenbeziehungen mit Großbritannien. 14 Prozent der Unternehmen sind darüber hinaus geschäftlich auf der Insel tätig.

„Die Konsequenzen des britischen Austritts aus dem EU-Binnenmarkt sind für den deutschen Mittelstand nicht zu unterschätzen“, so der Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes, Dr. Ludwig Veltmann. Von den europäischen Vertretern fordert er deshalb harte Verhandlungen: „Die EU muss in den Verhandlungen mit Großbritannien mit Augenmaß vorgehen. Geschäftliche Beziehungen dürfen im beidseitigen Interesse nicht radikal beendet oder mit hohen Zöllen belastet werden, sondern es müssen Übergangsfristen möglich sein. Eine Einigung darf die Wettbewerbschancen der mittelständischen Wirtschaft nicht weiter schwächen! Nur dann hält sich der Schaden durch den Brexit für alle in Grenzen.“

DER MITTELSTANDSVERBUND fordert deshalb darüber hinaus niedrige Ein- und Ausfuhrzölle. Rund die Hälfte der befragten Verbundgruppen erwartet hier besonderes Augenmerk. Auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit darf aus Sicht des kooperierenden Mittelstandes nicht unter dem Austritt Großbritanniens leiden (18 Prozent). „Wir müssen das Votum der Briten akzeptieren. Doch die Verhandlungen dürfen die europäischen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts nicht in Frage stellen“, appelliert Dr. Veltmann an die EU-Vertreter.

 


Veröffentlicht am: 29.03.2017

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