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Samstag, 26. September 2020
   
 

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Marktbericht Börse Stutgart: Bonds Weekly

Argentinien unterbreitet seinen Gläubigern ein neues Angebot

Um den neunten Staatsbankrott Argentiniens zu vermeiden, hat die Regierung von Präsident Alberto Fernandez ihren Gläubigern ein neues Angebot unterbreitet.

Dabei dreht es sich um ausstehende Anleihen im Gegenwert von 65 Milliarden US-Dollar. Insgesamt betrug die Staatsverschuldung Argentiniens Stand Ende 2019 323 Milliarden US-Dollar. Im Rahmen des neuen Angebots sollen die Gläubiger auf jeden US-Dollar 0,535 US-Dollar erhalten. Das Angebot gilt bis zum 4. August 2020.

Sollte das Angebot von den Gläubigern abgelehnt werden, wäre der neunte Staatsbankrott für Argentinien wohl unausweichlich. In diesem Fall könnten keine weiteren Schulden über den Kapitalmarkt aufgenommen werden. Argentinien müsste dann beispielsweise auf die Weltbank oder den Internationalen Währungsfonds zugehen, da die eigenen Staatseinnahmen nicht ausreichen, um den staatlichen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Gläubiger hatten der argentinischen Regierung zuvor in einer gemeinsamen Presseerklärung mangelnden Einsatz zur Lösung der Probleme vorgeworfen. Zu den Gläubigern Argentiniens zählen auch namhafte institutionelle Investoren wie Blackrock oder Fidelity.

Die ökonomischen Rahmendaten Argentiniens sind indes äußerst besorgniserregend: Für das laufende Jahr wird eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung um 12% erwartet. Zuletzt betrug die Inflationsrate 50%. Bereits im Mai konnte Argentinien Zinszahlungen an seine Gläubiger in Höhe von über 500 Millionen US-Dollar nicht nachkommen.
 
Bundes-/Staatsanleihen


Der Euro-Bund-Future ging in der letzten Handelswoche mit 176,02 Prozentpunkten aus dem Handel. Am Montag startete der Euro-Bund-Future mit 175,88 Prozentpunkten in den Handel. Die bisherige Handelsspanne in der laufenden Woche ist mit 175,64 bis 176,30 Prozentpunkten äußerst gering. Das Handelsvolumen ist dementsprechend auch sehr niedrig. Sowohl am Montag als auch am Dienstag wurden jeweils etwas weniger als 400.000 Kontrakte gehandelt.

Zum Redaktionsschluss am Mittwochmittag notiert der Euro-Bund-Future mit 176,29 Prozentpunkten in der Nähe des bisherigen Wochenhochs. Dies entspricht einer negativen Rendite von -0,45%. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe ist mit -0,01% wieder in den negativen Bereich gefallen.

 


Veröffentlicht am: 10.07.2020

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