| Suche  | Sitemap  | Kontakt  | Impressum  | Datenschutz |
       
   
Dienstag, 25. September 2018
   
 

Werbung


 

Markt für nachhaltige Mode auf Wachstumskurs

Eine aktuelle repräsentative Studie gibt Auskunft

Eingenähte Hilferufe in Kleidung, Meldungen über eingestürzte Fabriken und Nähereien in Entwicklungsländern – die Massenproduktion von günstiger Kleidung fordert ihren Tribut, wenn Verbraucher jeden modischen Trend für wenig Geld mitmachen wollen. Eine aktuelle repräsentative Studie gibt Auskunft über Konsumenteneinstellungen und -erwartungen zu nachhaltiger Mode.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat in einer repräsentativen Umfrage 1.019 Verbraucher zu nachhaltiger Bekleidung und Mode befragt. Untersucht wurden Aspekte wie Kaufverhalten bei konventioneller und nachhaltiger Mode, Bekanntheit nachhaltiger Modeshops und Labels sowie Einfluss von Güte- bzw. Nachhaltigkeitssiegeln auf die Kauf- und Preisbereitschaft.

Das Interesse für Mode und aktuelle Modetrends unter den Deutschen ist hoch: Sechs von zehn Befragten schätzen sich als modeinteressiert ein. Knapp die Hälfte meint zudem, sich gut bei aktuellen Modetrends auszukennen. Am häufigsten wird derzeit bei den großen und preiswerten Fast-Fashion-Anbietern (H&M, C&A, Aldi und Lidl) gekauft, die zum Teil bereits nachhaltige Mode anbieten. Verbraucher wünschen sich auch von Fast-Fashion-Anbietern mehr nachhaltige Mode im Sortiment.

Die Studie belegt, dass die Marke von Kleidung als eher unwichtig eingestuft wird. Vielmehr erwarten Verbraucher Qualität und Langlebigkeit ihrer Kleidung. So werden Lieblingsstücke im Schnitt neun Jahre aufbewahrt und getragen. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist mit Slow-Fashion auch im Kleiderschrank der Deutschen angekommen: Knapp drei Viertel der Befragten halten Nachhaltigkeit in Bezug auf Bekleidung für wichtig. So haben drei von zehn Deutschen in den letzten zwölf Monaten bereits auch mindestens ein nachhaltig produziertes Kleidungsstück gekauft.

Die bekanntesten nachhaltigen Modeshops sind Waschbär, Grüne Erde und Hessnatur. Allerdings sind die Logos den Verbrauchern bekannter als die Namen. Die Markenbekanntheit der einzelnen Labels variiert je nach Wohnort, Alter und Haushaltsnettoeinkommen zum Teil erheblich. Die meisten nachhaltigen Modeshops und Labels sind noch weitgehend unbekannt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine hohe Bekanntheit nicht automatisch zu höheren Absatzzahlen führt und Käufe nicht zwingend in guten Käuferbewertungen resultieren. Um die Kaufbereitschaft für nachhaltige Mode zu steigern, müssten die Befragten sichergehen können, dass die gekauften Produkte zu 100 Prozent nachhaltig sind. Orientierung können hier Nachhaltigkeitssiegel geben: Sechs von zehn Befragten sind Gütesiegel beim Kauf von Kleidung wichtig. Der blaue Engel ist das bekannteste Nachhaltigkeitssiegel. Am ehesten werden C&A und Adidas aus Verbrauchersicht zugetraut, nachhaltige Mode herzustellen.

Die vollständige Studie gibt es unter www.grieger-cie.de/slowfashion.

 


Veröffentlicht am: 14.04.2016

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

 

 

 

Kursabfrage

 

 
             

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Unter der Lupe

Lesezeichen hinzufügen bei: Del.icio.us Google Bookmark Reddit

© 2017 by frauenfinanzseite.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.