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Donnerstag, 29. Oktober 2020
   
 

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Makromärkte im Dezember 2019

Die Einschätzungen von Eurizon für die wichtigsten Anlageklassen

Die Zinsen für deutsche und US-Staatsanleihen sind im vergangenen Monat nahezu unverändert geblieben. An den Börsen wurden dagegen neue Höchststände erreicht.

Die Erholung der Staatsanleihezinsen und der Aufwärtstrend an den Börsen im Oktober und November deuten darauf hin, dass die Befürchtungen einer globalen Rezession nun deutlich zurückgehen und die Märkte in weiten Teilen mit einer bevorstehenden Wachstumsbeschleunigung rechnen.

Voraussetzung für eine tatsächliche Ankurbelung der Konjunktur wird sein, dass die Verhandlungen zwischen den USA und China im Handelskonflikt einen positiven Verlauf nehmen. Eine vorläufige Einigung bis Ende dieses Jahres scheint indes immer unwahrscheinlicher. Sollte es nun zu keiner Einigung kommen, könnte sich die US-Regierung für eine Aussetzung der für den 15. Dezember geplanten neuen Strafzölle entscheiden. Die Verhandlungen am Jahresbeginn würden somit nicht behindert.

Was Europa anbelangt, gilt es zu vermelden, dass das im September angekündigte Anleiheaufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank nun angelaufen ist. Ersten Statistiken der Zentralbank zufolge wurden bereits mehr europäische Unternehmenstitel aufgekauft, als Experten geschätzt hatten. Des Weiteren ist die Brexit-Frage noch immer nicht geklärt. Hier gilt es zunächst, die britischen Parlamentswahlen am 12. Dezember abzuwarten. Unabhängig vom Wahlausgang scheint die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem „Hard Brexit“ beziehungsweise einem „No Deal“ kommt, nun wieder höher. In diesem Fall würde die anhaltende Unsicherheit sich nur auf das Vereinigte Königreich auswirken. Die systemischen Folgen für Resteuropa wären gering.

Worauf vor diesem Hintergrund geachtet werden sollte

Die Erholung bei den Staatsanleihen und die steigenden Kurse an den Aktienmärkten im Oktober und November zeigen, dass die Befürchtungen einer weltweiten Rezession deutlich zurückgegangen sind. Und sie deuten darauf hin, dass die Konjunktur wieder anzieht. Von nun an werden die Anleger nach Bestätigungen suchen und stärker auf die kurzfristigen Kursentwicklungen achten – insbesondere bei risikobehafteten Investments. Die von der Wirtschaft sowie dem Verhandlungsverlauf zwischen den USA und China kommenden Zeichen, müssen daher in den nächsten Monaten aufmerksam beobachtet werden.

Beurteilung der Anlageklassen

Aktien werden inzwischen nur noch neutral beurteilt. Es gilt die folgende geografische Präferenz: (1) Japan, (2) USA, Europa, Schwellenländer, (3) Pazifik ohne Japan.

Staatsanleihen: Die Duration von US-Anleihen wird weiterhin mit neutral beurteilt, die Duration von Bundesanleihen und Quasi-Core-Bonds der Eurozone nun von zuvor negativ auf neutral heraufgesetzt.

Die Beurteilung der Nicht-Core-Titel der Eurozone fällt ebenfalls neutral aus, wobei die Länder gleichmäßig berücksichtigt werden.

Anleihe-Spreads: Die Beurteilung der Anleihe-Spreads fällt weiterhin positiv aus, wobei die Präferenzen beibehalten werden: (1) Schwellenländer, (2) High Yield, (3) Investment Grade.

Währungen: Die positive Beurteilung für das britische Pfund und die Währungen von Schwellenländern bleibt bestehen, die Präferenz für den Yen wird auf neutral herabgesetzt.

 


Veröffentlicht am: 09.12.2019

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