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Montag, 17. Dezember 2018
   
 

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Krankentagegeld für Selbstständige

Viele Menschen träumen davon, ihr eigener Chef zu sein. Doch Selbstständige brauchen viel Risikobereitschaft und Eigeninitiative. Nicht nur bei der Arbeit, auch bei Absicherung und Vorsorge sind sie ganz auf sich alleine gestellt.

Viele Menschen träumen davon, ihr eigener Chef zu sein. Doch Selbstständige brauchen viel Risikobereitschaft und Eigeninitiative. Nicht nur bei der Arbeit, auch bei Absicherung und Vorsorge sind sie ganz auf sich alleine gestellt.

Ohne den passenden Risikoschutz führt zum Beispiel eine längere Krankheit nicht selten zu existenzbedrohenden Verdienstausfällen. Doch eine Krankentagegeldversicherung kann dabei helfen, den Verlust der Einnahmen aufzufangen. Was die Versicherung leistet und wer keinesfalls darauf verzichten sollte, weiß Dr. Wolfgang Reuter von der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wieso ist eine Krankentagegeldversicherung gerade für Selbstständige wichtig?


Wer ernsthaft erkrankt, hat in aller Regel keine Möglichkeit, die durch seinen Arbeitsausfall bedingten Einkommensverluste auszugleichen. Bei Arbeitnehmern sind die Einbußen zunächst weniger dramatisch, weil diese mindestens 42 Tage lang ihr normales Gehalt weiter bezahlt bekommen. Im Anschluss erhalten sie als gesetzlich Versicherte höchstens 78 Wochen lang das Krankengeld von ihrer Krankenkasse – und sind damit zumindest grundsätzlich versorgt. Ohne zusätzlichen Privatschutz stehen Selbstständige dagegen vom ersten Tag an ohne finanzielle Absicherung da. Deswegen sollten sie keinesfalls auf eine Krankentagegeldversicherung verzichten: Einen freiwilligen Zusatz zur Krankenversicherung, mit der krankheitsbedingte Einkommensverluste aufgefangen werden können. Das vereinbarte Krankentagegeld wird nach Ablauf einer vereinbarten Karenzzeit ausgezahlt und kann bis zu 100 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens betragen. Damit ist es möglich, den gewohnten Lebensstandard zu halten – selbst wenn man als Selbstständiger einmal für längere Zeit nicht arbeiten kann.

Angenommen, ein Selbstständiger hat keine Krankentagegeldversicherung abgeschlossen. Was wären im schlimmsten Fall die Konsequenzen?

Ein Selbstständiger, der nicht arbeiten kann, verdient kein Geld – und als Chef läuft ohne ihn in den meisten Betrieben nicht viel. Damit bedeutet jeder Tag Arbeitsunfähigkeit automatisch einen spürbaren Verdienstausfall. Fehlt dann der passende Zusatzschutz, steht bei einer längeren Krankheit unter Umständen nicht nur die eigene Firma, sondern die gesamte private Lebensplanung auf dem Spiel. Übrigens ist eine Krankentagegeldversicherung auch für Arbeitnehmer sinnvoll – vor allem für Besserverdienende. Denn das Krankengeld der Kassen beträgt höchstens 70 Prozent des Brutto- und höchstens 90 Prozent des Nettoeinkommens. Angestellte mit einem Jahresgehalt von mehr als 45.900 Euro (aktuelle Beitragsbemessungsgrenze) erhalten noch deutlich weniger.

Wie lange bekommt man das Krankentagegeld ausgezahlt? Ist die Leistungsdauer begrenzt?

Im Prinzip gibt es keine Begrenzung. So lange der Versicherte aufgrund seiner Erkrankung nicht arbeiten kann, hat er Anspruch auf das Krankentagegeld. Die Leistungen werden erst dann nicht mehr ausgezahlt, wenn der Versicherte entweder wieder genesen ist – oder eine Berufsunfähigkeit festgestellt wird. Diese liegt vor, wenn nach medizinischem Befund im bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit eine mehr als 50-prozentige Erwerbsunfähigkeit besteht. Damit wäre die finanzielle Absicherung des Betroffenen abermals bedroht – es sei denn, er hat beizeiten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.

Eine umfassende Vorsorge sollte also unbedingt aus mehreren Bausteinen bestehen: Der Krankentagegeldversicherung im Falle einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit und der Berufsunfähigkeitsversicherung, falls der Betroffene keine Aussicht mehr auf eine vollständige Genesung hat. Nur wer beides sinnvoll kombiniert, kann sich rundum geschützt fühlen.

 


Veröffentlicht am: 20.04.2012

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