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Donnerstag, 15. November 2018
   
 

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Isabella Gabriel Niang – Malerin, Lehrerin und Stiftungspräsidentin

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Der Entschluss von Isabella Gabriel Niang Künstlerin zu werden, stand bereits in den Jugendjahren fest. Nach dem Abitur lebte Frau Niang einige Zeit in Frankreich, wo sie ihre Studien im Zeichnen und Malen fortsetzte. Anschließend führte sie ihr Lebensweg nach Spanien, Italien und schließlich nach Afrika, wo sie lebte und arbeitete. Die geborene Mainzerin absolvierte 1997 absolvierte ihr Hochschulstudium an der Universität der Künste Berlin mit dem Titel der Meisterschülerin der Bildenden Kunst bei Prof. K.H. Herrfurth. Vor und während ihres Studiums arbeitete sie bereits selbständig in unterschiedlichen Projekten.

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland studierte Isabella Gabriel Niang Soziologie und baute Kontakte zu Künstlern auf, mit denen sie einige Jahre in verschiedenen Kulturprojekten zusammen arbeitete. Während ihres Akademiestudiums erhielt sie Stipendien der Karl-Hofer-Gesellschaft und der Konsul Dr. Karl und Gabriele Sandmann-Stiftung.

1996 gründete Frau Niang die gemeinnützige Organisation Diapo - Hand in Hand e.V., zur Förderung der europäischen und afrikanischen Kunst und Kultur sowie der partnerschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit zwischen dem Senegal und der Bundesrepublik Deutschland. Seitdem ist sie als ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende tätig.

Neben diesen Tätigkeiten schuf Isabella Gabriel Niang ein umfagreiches künstlerisches Werk. Das stellte sie in Ausstellungen im In-und Ausland der Öffentlichkeit vor. Parallel zu Ausstellungen in Galerien führte sie eigenständig organisierte Projekte durch. Doch auch das füllte die engagierte Künstlerin noch nicht voll aus. Seit 2000 bildet sie junge Menschen auf dem Gebiet der Malerei und Zeichnung aus, derzeit in der von ihr initiierten Stiftung INTERNATIONALES FORUM. Die Lehre ist für Isabella Gabriel Niang ein wesentlicher Bestandteil in ihrer Auseinandersetzung mit der Bildenden Kunst. Für die Wahlberlinerin ist es eine spannende Aufgabe, den Studierenden in den Zustand der schöpferischen Arbeit zu bringen und ihre Entwicklung zu begleiten.

Charakteristisch für Frau Niang ist, dass sie großen Wert auf die Bildung eines starken Teamgeistes unter den Studenten legt, parallel zu der Förderung der individuellen Entfaltung jedes Einzelnen. Hier ist es ihr besonders wichtig, dass die Studierenden sich eingehend mit ihren Fragen und Problemen auseinandersetz und sich so gut wie nur möglich auf die hohen Anforderungen eines Künstlers in der Berufspraxis vorbereiten.

Parallel zu ihrer eigenen künstlerischen Arbeit in der Malerei arbeite Isabella Gabriel Niang in einer ehrenamtlichen Position als Initiatorin und Vorstandsvorsitzende am Aufbau in der von ihr ins Leben gerufenen gemeinnützigen Stiftung INTERNATIONALES FORUM (IF). Überparteiisch und überkonfessionell arbeitet sie daran, kulturelle und interdisziplinäre Projekte mit Künstlern, Universitäten, Kulturinstitutionen, Botschaften, Kooperationspartnern aus Politik und Wirtschaft sowie ausgewählten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu etablieren.

Isabella Gabriel Niang zu ihren Werken

Meine Malerei entwickelt sich aus der inneren Vorstellungskraft auf dem Fundament einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung mit Figur und Raum. Das Thema meiner Malerei sind aus der Farbe entwickelte Bildräume, die ein Farbleuchten aussenden und Figurationen tragen. Der Prozess des Malens ist dabei ein eigenständiges Thema. Das schichtweise Auftragen der Farbe, die subtile Festlegung von Farbkräften und Farbhaltungen und das Gewinnen von Klarheit in den Farbkontrasten, die den Bildern einen autonomen Charakter sichern, sind charakteristisch für meine Vorgehensweise.

Es geht mir vor allem um die Schaffung des Menschenbildes in unterschiedlichen Themenzyklen: Ich bewege mich im Zwischenreich von Gegenständlichkeit und Abstraktion und so bildet meine Malerei sinnliche Präsenz der Farbe als substanzielle Materie. Der schöpferische Akt, zugleich bauend, zerstörend und wiederum neue Formen kreiernd, läßt Innenbilder, atmende malerische Bildräume einer dynamisch-spirituellen Lebensfreude entstehen. Inspiriert von Erlebnissen in einer engen Verbundenheit mit dem afrikanischen Kontinent zeigen  Werkgruppen meiner Gemälde Erfahrungen, Träume und Sehnsüchte.

In "Dualität-Spiegelung" drückt sich meine Vision einer möglichen Überwindung des Gespaltenseins im menschlichen Wesen und in der Gesellschaft aus. Es geht mir um die Aufdeckung der spezifischen Rollenverteilung in weiblich und männlich und deren Auswirkungen auf das Wesen des Menschen. Unser Dasein in der derzeitigen gesellschaftlichen Situation ist dualistisch geprägt - unser Selbst darf sich meist nur einseitig ausdrücken. Unbewusst leidet die Seele darunter. Diesen Zustand versuche ich in meinen Bildern zum Ausdruck zu bringen und den Betrachter aus gewohnten Bahnen zu werfen. Es geht mir dabei um die Darstellung des Leidens aufgrund der bestehenden Trennung, aber auch um die Visualisierung einer möglichen Synthese der Gegensätze bzw. unterschiedlichen Seins-Zustände männlich/weiblich sowie des Analytischen, Rationalen zum Subjektiven, Intuitiven. Die Schaffung eines noch unbekannten, erlösten Zustandes.

Im Zyklus "Befreiung" spiegelt sich ein Gefühl unserer Zeit wieder, dass das Maß eines unerträglichen Zustandes erreicht ist. Vom Bild "Fleisch und Blut", dem düstersten und bedrückensten Bild der Serie, komme ich über "Genug gelitten", zu "Befreiung I" und "Befreiung II".  Da meine Malerei sich sinnlich wachrüttelnd, oft melancholisch zeigt, Moralisierendes jedoch ausschließt, spiegelt sie Zeit verwandte Fragen. Ich setze ein Zeichen, rufe den Menschen auf. Ich stelle in Frage und fordere heraus. Und ermutige den Einzelnen, Licht in unser Zeitalter zu bringen.

Meine Kohlezeichnungen entstehen in einer konzentrierten Zusammenarbeit mit Ausdruckstänzern, in der beide, der Zeichner und das Modell, die Grenzen der Darstellbarkeit ausloten. Existentielle, emotionale Befindlichkeiten finden ihre künstlerische Umsetzung. Kraftvolle, sehr dynamische und bis an den Punkt der Auflösung gearbeitete Figurationen reflektieren die verschiedenen Zustände des menschlichen Wesens, Melancholie, Schmerz, Freude, Verletzlichkeit.

Frau Niang können Sie per Mail kontaktieren.

Mehr zum INTERNATIONALEN FORUM erfahren Sie unter www.internationalesforum.com.

 


Veröffentlicht am: 17.04.2009

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