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Montag, 19. November 2018
   
 

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E-Commerce: Alles zu einem erfolgreichen Start in den Online-Handel

Ein Faktencheck



Der Online-Handel boomt und luchst dem klassischen Ladengeschäft immer mehr Kunden ab. Auch immer mehr Frauen wagen den Sprung ins E-Commerce oder liebäugeln mit dem Gedanken, ihr lokales Geschäft in die digitale Welt zu überführen.

Während sich die Kunden über eine größere Produktvielfalt, zumeist niedrigere Preise und eine bequeme Shopping-Erfahrung im Wohnzimmer freuen, profitieren Händlerinnen von einer deutlich größeren Reichweite und effizienten Warenwirtschaftssystemen. Für den Einstieg ins Online-Geschäft gibt es zwei Wege, die sich noch nicht einmal ausschließen müssen: Die Produkte über Online-Marktplätze zu vertreiben und direkt einen eigenen Webshop zu eröffnen. Alle Optionen im Faktencheck.

Online-Marktplätze: Idealer Einstieg

Online-Marktplätze sind der ideale Einstieg in den Online-Handel: Ebay oder Amazon bieten eine leichte und risikoarme Möglichkeit, mit dem eigenen Geschäft online zu gehen. Die Marktplätze verfügen bereits über einen enormen Kundenstamm und eine weltweit einzigartige Reichweite. Drittanbieter profitieren davon. Das Magazin t3n berichtet, dass Händler auf Ebay oder Amazon eine Umsatzsteigerung von durchschnittlich 50 Prozent verbuchen können. Aufgrund der extrem breiten Produktpalette kann nahezu alles angeboten werden. Die Kunden profitieren zudem von einer vertrauenswürdigen und bekannten Umgebung. Dank der Möglichkeit zur Bewertung können sie auf die Erfahrungen anderer Kunden zurückgreifen. Händlerinnen wiederum können und müssen sich mit Top-Service eine Reputation aufbauen.

So ganz die sprichwörtliche "eierlegende Wollmilchsau" sind die bekannte Marktplätze aber doch nicht – auch wenn die Nachteile überschaubar sind: Es fallen in jedem Fall Marktplatzgebühren für jede Transaktion an. t3n empfiehlt Händlern vorab genau ihr Sortiment und ihre Margen sowie die anfallenden Kosten zu prüfen. Bei Massenware mit kleinen Margen könnte sich der Einstieg ins Online-Geschäft über eine der besagten Plattformen womöglich doch nicht lohnen. Außerdem bieten Marktplätze wenige Möglichkeiten, die eigene Marke zu stärken. Man ist vielmehr einer von vielen Händlern. Hier bietet Ebay gegenüber Amazon größere Gestaltungsfreiräume.

Einen eigenen Onlineshop gründen

Eine starke Marke kann man hingegen über einen eigenen Onlineshop erschaffen. Glücklicherweise gibt es auch hier eingängige Shopsysteme, für die nicht einmal zwangsläufig Programmierkenntnisse nötig sind. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann von der Domain bis zur Gestaltung des Shops und der Betextung der Produkte alles in Eigenregie und unabhängig von Vorgaben aufbauen. Ein ansprechender Shop mit einprägsamer Domain sorgt für Wiedererkennungswert und bietet mehr Möglichkeiten, Kunden langfristig zu binden. Er drückt Professionalität und Seriosität aus. Allerdings muss man sich das Vertrauen der Kunden härter erarbeiten: Man sollte sich um Gütesiegel für den Käuferschutz wie "Trusted Shop" kümmern, muss aber bedenken, dass diese längst nicht umsonst sind.

Dem Bayerischen Rundfunk zufolge
kann zum Beispiel die Gebühr für ein TÜV-Siegel "mehrere tausend Euro" jährlich kosten – besonders für kleinere Shops eine ordentliche Summe. Vertraut machen sollte man sich als Gründerin eines Onlineshops auch mit den gängigen Marketing-Maßnahmen: Suchmaschinenoptimierung heißt hier das Stichwort. Um bei Google wie auch beim Kunden gut anzukommen, sollten hochwertige, informative Produkttexte geschrieben werden. Einzigartiger Mehrwert-Content hebt die eigene Webpräsenz von der Konkurrenz ab und sorgt für ein besseres Ranking bei Suchmaschinen. Wie solche Texte aussehen und was die absoluten No-Gos sind, erklärt dieser Artikel über gute Produktbeschreibungen.

Fazit

Je nach Größe des eigenen Geschäfts sollten unterschiedliche Zugänge gewählt werden: Auf Marktplätzen präsent zu sein, ist gerade für den Anfang ein guter Schritt. Wer hingegen mehr Gestaltungsspielraum sucht, eine eigene Marke erschaffen oder schon über einen größeren Bekanntheitsgrad verfügt, kommt nicht um einen eigenen Onlineshop herum. Eine Doppelstrategie ist aber ebenso denkbar wie erfolgsversprechend, bringt aber auch Herausforderungen mit sich: Hier sollte beispielsweise unbedingt beachtet werden, dass der Warenbestand in beiden Shops synchron bleibt. Ware die als verfügbar angepriesen, in Wirklichkeit aber längst ausverkauft ist, sorgt schnell für Missmut beim Kunden und zusätzlichen Aufwand beim Händler. 

Bildrechte: Flickr Online-Shopping - E-Commerce - Einkaufen - Webshop - SymbolChristoph Scholz CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 


Veröffentlicht am: 05.10.2016

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