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Dienstag, 18. Dezember 2018
   
 

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Diese deutschen Parteien sprechen am häufigsten über Digitalisierung

Eine Bundestags-Analyse

Die Digitalisierung stellt Arbeitgeber und -nehmer vor große Herausforderungen und ist nicht nur deshalb auch in der Politik ein wichtiges Thema. Doch welche deutsche Partei spricht am häufigsten über die Digitalisierung?

Der private Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE hat sämtliche Parlamentsdokumente und alle öffentlichen Social Media-Beiträge der Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages zu diesem Stichwort analysiert. Das Ergebnis: Die Oppositionsparteien sprechen insgesamt häufiger über die Digitalisierung als die Regierungsparteien.

FDP: Digitalisierung bereits seit Bundestagswahl Top-Thema

Insgesamt wurde die Digitalisierung während der aktuellen Legislaturperiode 117 Mal direkt von Bundestagsabgeordneten thematisiert. Zum Vergleich: Die Stichworte Flüchtling und Migrant fielen im selben Zeitraum 3.630 Mal. Besonders häufig ließen Abgeordnete der FDP das Wort “Digitalisierung” fallen. Rund 47 Prozent aller Parlamentsdokumente und Social Media-Beiträge mit diesem Begriff stammen von Politikern der Freien Demokratischen Partei, obwohl die FDP mit insgesamt 80 Bundestagsabgeordneten nur knapp 10 Prozent aller Politiker im Bundestag stellt.

Bereits im Wahlkampf zur letzten Bundestagswahl machten die Liberalen digitale Herausforderungen zu einem ihrer politischen Kernthemen. Insgesamt 116 Mal kam das Wort “Digital” laut Angaben der Partei im Wahlprogramm der FDP vor. Unter anderem fordert die Partei des Vorsitzenden Christian Lindner eine flächendeckende Gigabit-Infrastruktur in Deutschland und prangert die Vernachlässigung von digitaler Bildung an.

Die größten Regierungsparteien, CDU und SPD, sprechen am zweit- und dritthäufigsten über die Digitalisierung. Rund 20,5 bzw. 14,5 Prozent aller analysierten Beiträge mit dem Stichwort “Digitalisierung” stammen von den zwei früheren Volksparteien, die noch immer fast die Hälfte aller Bundestagsabgeordneten stellen.

CSU: Partei der Staatsministerin für Digitalisierung äußert sich nur selten zu diesem Thema


Weitaus seltener nannten Politiker der CDU-Schwesterpartei, die CSU, die Digitalisierung im sozialen Netz oder im Bundestag beim Namen: Seit der konstituierenden Sitzung am 24. Oktober 2017 insgesamt nur viermal. Damit äußerten sich CSU-Politiker seltener als AFD- und Grünen-Abgeordnete direkt zu diesem Begriff, obwohl die CSU-Politikerin Dorothee Bär den Posten als Staatsministerin für Digitalisierung innehat.

Noch seltener als die CSU äußerten sich nur Politiker der Partei Die Linke während der aktuellen Legislaturperiode zum Stichwort Digitalisierung. Die Linkspartei spricht sich in diesem Zusammenhang für die Schaffung von Rahmenbedingungen für das Gemeinwohl aus.  So forderte Jessica Tatti von den Linken in einer Rede im Februar unter anderem ein Recht auf Weiterbildung für Arbeitnehmer, um sich die erforderlichen Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt anzueignen.

Das sind die Digitalisierungs-Influencer im Bundestag

Zwei der fünf Politiker, die sich am häufigsten zur Digitalisierung äußern, sind FDP-Abgeordnete. Mit Abstand am häufigsten nannte der Liberale Dr. Christian Jung die Digitalisierung wörtlich. Insgesamt 20 Mal nannte das Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur die Digitalisierung wörtlich. Mario Brandenburg (FDP) und Dirk Heidenblut (SPD) ließen das Stichwort jeweils fünfmal fallen, Johannes Kahrs (SPD) und Axel Knoerig (CDU) jeweils viermal.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert: “Die Digitalisierung stellt eine große Herausforderung für die heutige Gesellschaft und besonders für den gesamten Arbeitsmarkt dar. Arbeitgeber und -nehmer müssen sich so früh wie möglich mit dem Thema auseinandersetzen und sich aktiv auf die neuen Anforderungen vorbereiten. Hier muss die Politik ansetzen und in die flächendeckende, digitale Ausbildung von Arbeitnehmern investieren, damit die deutsche Wirtschaft langfristig konkurrenzfähig bleibt. Besonders bei den Regierungsparteien fehlt es da noch an dem nötigen Elan, das wichtige Thema Digitalisierung auf die politische Agenda zu setzen. Als eines der größten Bildungsunternehmen des Landes passen wir unser Angebot bereits seit einigen Jahren kontinuierlich an die Herausforderungen der Digitalisierung an.So bieten wir Schulungen zum Thema Arbeiten 4.0 an und vermitteln jedem unserer Weiterbildungsteilnehmer neben fachspezifischen Kenntnissen auch Wissen im Bereich Digitalisierung.”

Um die Kommunikation der Parteien im Deutschen Bundestag zum Thema Digitalisierung zu erfassen, hat die WBS GRUPPE sämtliche öffentlichen Social Media-Beiträge der Bundestagsabgeordneten sowie alle Kleinen Anfragen, Plenarprotokolle und sonstige Dokumente des Bundestags nach den Worten “Digitalisierung”, “digitalisieren” und “digitalisiert” untersucht.

 


Veröffentlicht am: 15.08.2018

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