| Suche  | Sitemap  | Kontakt  | Impressum |
       
   
Montag, 18. Dezember 2017
   
 

Werbung


 

Die Lebensversicherung als Instrument des letzten Willens

Schicksalsschläge wie Unfälle oder Krankheiten kommen oftmals unerwartet. Daher ist es wichtig, beizeiten dafür zu sorgen, dass das Vermögen nach dem Tod in die richtigen Hände kommt. Denn die gesetzliche Erbfolge entspricht nicht immer dem, was man selbst vorgesehen hat. Dabei ist ein Testament nicht die einzige Möglichkeit, die Erbschaft zu regeln: Auch eine Lebensversicherung kann als Instrument zur Gestaltung des letzten Willens eingesetzt werden. Welche praktischen Vorteile das hat, erklärt Tatjana Höchstödter, Vorsorge-Expertin der ERGO Lebensversicherung.

Der Tod eines geliebten Menschen ist für die Angehörigen ein schwerer Schlag. Und allzu oft kommen zu dem persönlichen Verlust bittere Streitigkeiten: Fast jeder dritte Erbfall führt zu Zwist in der Familie. Nur einer von fünf Deutschen hat seinen Nachlass überhaupt geregelt, und wenn ein Testament vorliegt, blockieren häufig Fehler oder Widersprüche die Abwicklung. Die Hinterbliebenen können durch solche Konflikte in ernste finanzielle Schwierigkeiten geraten, warnt Tatjana Höchstödter, Expertin der ERGO Lebensversicherung: "Wer Verantwortung trägt, sollte dafür sorgen, dass seine Lieben im Falle des Todes nicht auch noch um ihre Existenz fürchten müssen."

Eine einfache Möglichkeit, die Versorgung der Angehörigen sicherzustellen, ist die Lebensversicherung. Denn die Versicherungssumme fällt nicht in den Nachlass. Das heißt, dass die Hinterbliebenen auch bei Erbstreitigkeiten oder anderen Schwierigkeiten schnell ihr Geld erhalten. Die einzige Voraussetzung: Die Person, die erben soll, muss als Bezugsberechtigter in dem Vertrag genannt sein.

Eine flexible Lösung für moderne Familien


Viele Menschen sind zudem auf flexible, individuelle Lösungen angewiesen. Denn die Zeiten, in denen eine Ehe in der Regel ein Leben lang hielt, sind längst vorbei. Heute gibt es Patchwork-Familien mit Kindern aus zweiter oder dritter Ehe, unverheiratete Paare mit und ohne Nachwuchs sowie Singles, die ihr Geld vielleicht ihrem Patenkind vermachen wollen. "Dieser Komplexität kann die gesetzliche Erbfolge keine Rechnung tragen", sagt Tatjana Höchstödter. Dem Gesetz nach steht Verwandten und Ehepartnern nämlich ein Teil des Erbes zu, Stiefkindern und nichtehelichen Partnern dagegen nicht. "Gerade zur Absicherung solcher nicht pflichtteilsberechtigter Personen bietet sich eine Lebensversicherung an", erklärt die Expertin. "Denn bei einem Testament oder einem Erbvertrag können die Erbberechtigten auf ihren Pflichtteil pochen. Und dieser entspricht immerhin der Hälfte des gesetzlichen Anteils." Bei einer Lebensversicherung dagegen stehen ihnen nur die so genannten Pflichtteilsergänzungsansprüche zu. Als Bemessungsgrundlage gilt dabei jedoch der Rückkaufswert, nicht die Auszahlungssumme. Das bedeutet, dass der Begünstigte einen erheblichen Teil des Geldes aus der Versicherung behalten kann.

Pflichtteil für die Miterben und Erbschaftssteuer

Sofern die Begünstigten der Police auch erbberechtigt sind, verlieren sie dadurch nicht ihre Ansprüche aus dem Nachlass. Deswegen eignet sich eine Lebensversicherung auch, um eine Erbschaft finanziell abzusichern: Angenommen, ein Kind erbt das Haus des verstorbenen Vaters und muss seinen Geschwistern den Pflichtteil auszahlen. "Wenn der Haupterbe sich das nicht leisten kann, ist er gezwungen, das Haus zu verkaufen", sagt Vorsorge-Expertin Tatjana Höchstödter. "Mit einer zusätzlichen Lebensversicherung aber lässt sich gewährleisten, dass dafür genug Geld zur Verfügung steht." Die Versicherungssumme kann zudem eingesetzt werden, um die Erbschaftssteuer abzudecken. Sonst wird es mitunter schwierig, diesen bisweilen hohen Betrag aufzubringen; vor allem wenn überwiegend Grund- oder Immobilienbesitz vererbt wird.

Selbst bei einem ansonsten überschuldeten Erbe kann eine Lebensversicherung für die finanzielle Sicherheit sorgen – egal, ob der Begünstigte im Testament berücksichtigt ist oder das Erbe ausschlägt. "Wer auf diese Weise rechtzeitig klare Verhältnisse schafft, beugt Auseinandersetzungen unter den Hinterbliebenen vor", sagt die Expertin.

Lesen Sie auch diese Artikel:

Finanzimperialismus
Mieteinnahmen? Gesichert!
Auslandsaufenthalte gefährden den letzten Willen
Mit gehangen, mit gefangen
Neue Basel IV-Regeln
Aktienkalender 2018: „Der Klassiker“
Zum 8. Mal Gesamtsieger
Weihnachtsgeld versauert auf dem Girokonto
Wieso? Weshalb? Warum?
Währungsreserven-Ranking
Verwaltete Vermögen legen bis 2025 um 70 % zu
Geld anlegen: Männersache
Immobilienfinanzierung ist das neue Sparen
Tipps zum Weltspartag
Wir brauchen einen Weltanlegertag...
Paare deutlich sparfreudiger als Singles
Frauen vs. Männer
Schulden-Studie 2017
Rüruprente hilft beim Steuern sparen
Kirchensteuer als Sonderausgabe geltend machen
Konto überziehen oder Ratenkredit aufnehmen
Ohne Grundstück zum Eigenheim?
45. Schwarzbuch
Nottestament!?
Mit der Fahrt zur Arbeit Steuern sparen
Indexentwicklung Historische Wertpapiere
Das Smartphone - die Bankfiliale von Morgen
Steuerfallen beim Vererben
Von Grund auf sicher
Zu hohe Steuerzinsen?
Straßenausbaubeiträge von der Steuer absetzen
Plötzlich geerbt – wohin mit dem Geld?
Schlaue Idee – oder Vorschlag mit Tücken?
Kurkosten von der Steuer absetzen
Online-Broker des Jahres 2017
Steuerzahlergedenktag 2017
Frauen investieren erfolgreicher als Männer – und immer mehr
Unter 2 Billionen Euro
Sparen paradox
Mit Steuervorteil fürs Alter vorsorgen
Berliner erben nur Mini-Summen
Zinsumfeld bleibt für Immobilienkäufer günstig
Immobilienerwerb im Alter
Abgesicherter Ruhestand
Jeder zweite Deutsche sorgt nicht für das Alter vor
BdSt: Wir sprechen Klartext
Bigbank Festgeld-Index
Versicherungen im Faktencheck
Stößt Audi Ducati wieder ab?
Ich vererbe dir …
Eigentum gefragt wie nie
Von Sex bis Waschmittel
Clever sparen trotz Niedrigzins
Perfektes Dreieck auf zwei Rädern
Familienfreundlich
Bankentest 2017
Mut zur Investition
Altersvorsorge - ein Buch mit sieben Siegeln
Die finanzielle Zukunft ist weiblich
Sparfüchse im Süden?
Nur Bares ist Wahres
Finanzen verstehen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Frauen setzen stärker auf Sicherheit
Trend zu höheren Zinsen
5 Dinge, die Anleger 2017 nicht mehr tun sollten
Börsen-Unwort 2016: „Anlagenotstand“
Vorsicht Betrug
50 Jahre Krügerrand
Das ändert sich im neuen Steuerjahr
Finanziell Ausgeschlossene in Europa
Ein halbes Jahr moomoc.com
Strafzinsen und ihre Folgen
Sparbuch oder Depot?
Finanzsurfer haben es schwer
Makler, Notar, Steuern
Unwetterschäden steuerlich geltend machen
Kreditwiderruf endet zum 21.06.2016
Mythos Eigenheim im Ruhestand
Regio-Währungen in Deutschland
Flüssige Kapitalanlage schlägt Aktien
Inflation frisst Sparbuchzinsen auf
Erklärfilme im Finanzmarkt
Wichtiger Vorsatz für 2016
20 Jahre MDAX
Die 10 volatilsten Währungen 2015
Business Adventures
Erbrecht für Frauen
Deutschland-Atlas Anlageverhalten
Die öffentliche Verschwendung 2015
Binäre Optionen - (K)ein Buch mit sieben Siegeln
Ukrainische Aktien in Lethargie
Altersvorsorge: Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Die Lebensversicherung als Instrument des letzten Willens
Kein Pardon bei später Reue
Börsen-Unwort des Jahres: Euro-Rettungsschirm
Verfahrensrecht: Steuererklärungsfristen für das Kalenderjahr 2010 (BMF)
Frohe Botschaft zum Jahresabschluss: Sorgenfrei in Rente
Wohn-Riester für Fortgeschrittene
Gesundheitsreform: So viel kostet Ihre Krankenkasse 2011
Wirtschaftliche Freiheit in den Bundesländern
Abschwunggefährdet?
Vorsicht bei elektronischen Kontoauszügen
Steuererstattungen für Berechnung des Elterngeldes irrelevant
Geldtipps zum Jahresende: Schnell nochmal schlau sein
Aus der Finanzwelt

 


Veröffentlicht am: 14.09.2011

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Nächsten Artikel lesen

Vorherigen Artikel lesen

 

 

 

 

Kursabfrage

 

 
             

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk:
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock.de
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Fotograf Fotomensch Berlin
| Unter der Lupe

Lesezeichen hinzufügen bei: Del.icio.us Google Bookmark Reddit

© 2017 by frauenfinanzseite.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.