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Sonntag, 18. November 2018
   
 

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Champs de Provence

Ein magisches und unvergleichliches Parfum, einzigartig in Duft und Frische

Albert Fouquet, Sohn eines Aristokraten aus Paris, und Mitglied der französischen High Society des beginnenden XX. Jahrhunderts, war ein Experte auf dem Gebiet der Parfümentwicklung.

In einem oben gelegenen Zimmer im Chateau der Familie und mit Hilfe von Philippe, dem Butler der Familie, kreierte und perfektionierte er verschiedene Parfüms für seinen persönlichen Gebrauch. Bei jedem gesellschaftlichen Ereignis, zu dem er eingeladen war, überraschte er mit seinen exquisiten Düften, die in seinem sozialen Kreis jedes Mal begehrter wurden. Doch ständig schlug er interessante Angebote für einen Verkauf aus.

Eines Abends an der Côte d’Azur während des Sommerurlaubs im Jahr 1937 freundete er sich mit einem jungen nordamerikanischen Studenten an, der Frankreich mit einem Cabriolet durchstreifte: John F. K. Wenige Minuten nachdem sie einander vorgestellt worden waren, hatte es der Duft, den Albert benutzte, dem eitlen JFK angetan. Die Sympathie, die zwischen John und Albert bestand, brachte Letzteren dazu, am nächsten Morgen im Hotel ein Exemplar seines anonymen Parfüms mit einer Nachricht zu hinterlassen: “In diesem Flakon findest Du die Dosis französischen Glamour, der Deiner amerikanischen Sympathie noch fehlt.”.

Davon will ich mehr: Bitte acht Flaschen für mich eine für Bob

Bei der Rückkehr aus dem Urlaub erreichte Albert ein Brief von John aus den Vereinigten Staaten, in dem dieser sich für das Geschenk bedankte, und ihm berichtete, dass das Parfüm großen Erfolg unter seinen Freunden gehabt habe. Er bat ihn außerdem darum, ihm 8 Flakons zukommen zu lassen “…und, falls es Ihre Produktion zulässt, einen weiteren für Bob”. Albert, der die Bitte nicht vollkommen verstanden hatte, entschied, ihm eine Kiste voller Proben zu schicken, um die Transportkosten zu kompensieren. Sein perfektionistischer Geist erstreckte sich jedoch nicht nur auf das Parfüm, sondern auch alles, was dieses umgab. Daher kam er der Bitte erst nach, als Philippe in einer Apotheke in Paris einige Kristallflakons entdeckte, die Albert für seinen Duft geeignet erschienen. Darüber hinaus gab er einige Drucke in Auftrag, die das Hemd wiedergaben, das JFK trug, als sie sich kennenlernten. Schließlich etikettierte er die Flakons und Kisten mit der sympathischen Bitte von John: “EIGHT & BOB”.
 
Noch mehr berühmte Liebhaber von EIGHT & BOB


Einige Monate später verlor er fast seinen Glauben, als er innerhalb kurzer Zeit Briefe aus den Vereinigten Staaten erhielt, die Bestellungen von verschiedenen Regisseuren, Produzenten und Schauspielern aus Hollywood wie Cary Grant oder James Stewart enthielten. Alle wollten das Parfüm “EIGHT & BOB”, das sie scheinbar durch den Vater von John kennengelernt hatten, der aufgrund seiner geschäftlichen Vergangenheit in der Filmbranche Beziehungen zu bekannten Stars unterhielt.

Jähes Ende


Unglücklicherweise dauerte der Erfolg seines Parfüms nicht lange an. Im Frühling 1939 starb Albert bei einem Autounfall in der Nähe von Biarritz in Frankreich. Philippe, der als Einziger in der Lage war, die erhaltenen Bestellungen zu bearbeiten, konnte diese Aufgabe nur wenige Monate fortführen, da ihn der Beginn des Zweiten Weltkriegs dazu zwang, seine Arbeit bei der Familie Fouquet aufzugeben.

Für die letzten Sendungen versteckte Philippe die Flakons in Büchern, die er sorgfältig per Hand präpariert hatte, damit die Nazis sie nicht beschlagnahmten.

 


Veröffentlicht am: 07.07.2017

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