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Montag, 18. Dezember 2017
   
 

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Berliner erben nur Mini-Summen

... und streiten selten um den Nachlass

Am 7. Juni wurde durch die Quirin Privatbank die Studie "Erbschaften in Deutschland 2017" vorgestellt. Eine Besonderheit ist, dass alle Ergebnisse spezifisch und repräsentativ auch für das jeweilige Bundesland erhoben wurden. Um das zu ermöglichen wurden insgesamt 7342 Bundesbürger befragt. Eine umfassende Studie mit einer so hohen Teilnehmerzahl ist einzigartig.

Die spezifischen Ergebnisse für Berlin:


In Berlin wird unterdurchschnittlich oft geerbt. 34 % der Bürger in der Bundeshauptstadt haben schon geerbt (Bundesschnitt 35 %). Bei nur 8 % der bisher vergebenen Erbschaften in Berlin lag der Wert der Erbschaft bisher höher als 100.000 Euro.  Das ist im Bundesländer-Vergleich nur eine halb so hohe Quote wie im Bundesdurchschnitt (16 %). Zum Vergleich: in  Hessen, dem Spitzenreiter in diesem Ranking gibt es zu 24 % solch üppige Erbschaften haben (Bundesschnitt 16 %). Geringer als in Berlin sind die Erbschaften nur in Sachsen-Anhalt (5%), Sachsen (6%) und Thüringen (7 %). In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Quote hoher Erbschaften wie in Berlin bei 8 %.

In Berlin kündigen auch deutlich unterdurchschnittlich viele Bürger an, ein Erbe vergeben zu wollen, nämlich 42% (Bundesschnitt 49 %). Zum Vergleich bei dem Spitzenreiter Baden-Württemberg sind es 55 %. Die Höhe der in Zukunft in Berlin geplanten Erbschaften  ist zudem deutlich unterdurchschnittlich. 29 % der angekündigten Vererbungen liegen bei über 100.000 Euro (Bundesdurchschnitt 40 %). Auch hier befindet sich Berlin ganz am Ende des Ranking im Bereich von Sachsen (27 %) und Thüringen (28 %) und Sachsen-Anhalt (29 %). Sogar Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet mit 38 %  einen höheren Wert. Zum Vergleich: Beim Spitzenreiter Rheinland-Pfalz liegt die Quote hoher Erbschaften über 100.000 Euro bei 49 %.

Berlins Bürger streiten beim  Erben im Bundesländervergleich ganz wenig. In der Hauptstadt war das nur bei 13 % der Erbschaften der Fall (Bundesschnitt 18 %). Das ist zusammen mit Sachsen-Anhalt die niedrigste die Streit-Quote.

In Berlin ist in 70 % der Erbschaften Bargeld oder Bankguthaben enthalten und damit deutlich überdurchschnittlich (Bundesschnitt 66%), zu 24 % der Erbschaften gehören Immobilien (Schnitt 34 %), das ist der zweitniedrigste Bundesländer-Wert, mit 25 % der Erbschaften ist überdurchschnittlich oft Schmuck enthalten (Bundesschnitt 21 %). Zu 10 % der Erbschaften gehören Wertpapiere (Aktien oder Fonds) zum Erbe (Bundesschnitt 9 %).

Mit den bisherigen Erbschaften sind die Berliner etwa durchschnittlich zufrieden: 81 % bezeichnen die Regelung der sie betreffenden Erbschaft „voll und ganz“ oder „eher gerecht“. Das ist im Bundesländervergleich (Bundesschnitt 80 %) ein knapp überdurchschnittlicher Zufriedenheits-Wert. Auf der anderen Seite bezeichnen 15 % die Regelung der sie betreffenden Erbschaft „voll und ganz“ oder „eher ungerecht“. Das ist im Bundesländervergleich (Bundesschnitt 17 %) ein unterdurchschnittlicher Wert.

 


Veröffentlicht am: 09.06.2017

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